Dienstag, 16. Mai 2017

Unkraut - Unkraut - Unkraut



In den letzten Posts schwärmte ich noch von meinen schönen Tulpen, von Neuzugängen im Garten und wollte jetzt eigentlich über die weiteren Neuzugänge berichten.
Doch dann ereilte mich am Muttertag ein  Hexenschuss und ich war erst einmal lahmgelegt.
Als ich gestern dann wieder vorsichtig eine Gartenrunde drehte, war ich erschrocken, was sich in der kurzen Zeit getan hatte ...
Auch diese Bilder müssen hier dokumentiert werden und sei es, um mir später eine Hilfe zu sein, wenn ich den Garten zum Mond schießen werde. ;-) Denn man hängt normalerweise ja doch an dem, was man da geschaffen hat!



Der Ginster steht in voller Blütenpracht - ja .... aaaber ....
unterhalb des Ginsters sieht es böse aus!  Das Leimkraut hat es an diesem zu dunkel werdenden Platz einfach nicht mehr ausgehalten, es ist verschwunden und wenn der Ehrenpreis 'Knallblau' nicht das selbe Schicksal erleiden soll, werde ich ihn schleunigst ausgraben und woanders hinpflanzen müssen. Und so langsam wird der Platz dann doch eng .... wenn ich nicht den gesamten Garten zupflastern will. Denn wir wollen das Gefühl der Park-Atmosphäre erhalten, dazu gehören unweigerlich Rasenflächen, welcher bei uns aus Wiese und zahlreichen Wildkräutern neben den paar Gräsern besteht.



Auch neben dem Ginster, ums Zaun-Eck herum, wo der weiße Flieder seinen Platz hat, schaut es derzeit wüst aus. Dieser schwere Boden ist schwer zu bearbeiten. Es sprießen viele Ackerwildkräuter, die ich im Garten nicht haben möchte! Und das mit einer Affengeschwindigkeit! Eben gejätet, schon sind sie wieder da!


Überhaupt frage ich mich so langsam, ob das mit dem Ginster so eine gute Idee war ... er ist schön, ja, wenn er blüht, doch die Blüte währt nur kurze Zeit und so richtig dicht wird der Zaun durch ihn an dieser Stelle auch nicht. Vielleicht wäre ein weiterer Kirschlorbeer doch die bessere Wahl? Auch für den optischen Eindruck?? So wie es jetzt aussieht, wirkt es mit dem  Unterbewuchs ziemlich zerfahren, was sicher auch daran liegt, dass einmal wieder gejätet werden muß.

Seltsamerweise will der Knoblauch, den ich an einigen Stellen des Gartens in den Boden steckte, speziell in diesem Garten nie blühen. Ich mochte immer so gern die Samen auf Butterbrot. Woran das nur liegen mag???? Stattdessen knicken seine Halme in alle Himmelsrichtungen - ein sehr unschönes Bild!


Einmal unter den Strauch gezoomt - auch Nigella Sativa haben sich hier angesiedelt - denn sonst soll nur das Vinca minor hier noch den Bodenbewuchs bilden.



Die zugewucherte Rasenkante beim Zaun ...



Die lilienblütige Tulpe ist inzwischen auch verblüht - in diesem Jahr hatte ich allerdings länger etwas von der Tulpenblüte - doch wenn sie dann so darniederliegen, wirkt das doch sehr unschön!
Zur Zeit mag ich meinen Garten deshalb am liebsten nicht betreten, zumal ich gerade nicht viel darin tun kann!


In der Apfelbaumscheibe wuchert es ... Mohn wächst darin, was er eigentlich nicht soll, zwischen dem Polsterphlox hat sich Hornkraut ausgebreitet.
Den Mohn werde ich der schönen Blüten wegen wohl eine Weile stehen lassen, doch eigentlich soll an dieser Stelle der Polsterphlox das Bild dominieren und kein Grünes Wirrwarr! Später kommt dann noch die zarte Blüte der kleinblütigen  niedrigen zweifarbigen Rosen hinzu, die in der Baumscheibe noch stehen.

Wenn der Mohn erst blüht, werden seine Blüten von dem Durcheinander hoffentlich ablenken, und vielleicht schaffe ich es ja bald, das Hornkraut aus dem Phlox zu entfernen und ein wenig Ordnung hineinzubringen . . .



Die 'Spring Green' sahen so aus, bevor sie ihre Blütenblätter fallen ließen - einen Tag später war es bereits mit der Pracht vorbei. Nach einem Starkregenfall von 30 Litern pro Quadratmeter.
Da als Beetbegrenzung hier der Lavendel wächst, passt es mit den Tulpen inzwischen nicht mehr so gut und ich werde sie wohl herausnehmen und an einen anderen Ort setzen, dieses Mal im Tuff. Da diese Sorte nicht ganz so standstabil ist!


Und einmal ins Beet gezoomt ... hier wächst einfach alles, neben glatter Petersilie der Lavendel, Nachtviolen, Margeriten, Rosen .... die Vergissmeinnicht werden bald verblühen, dann kann ich sie entfernen  . . . doch so wie es derzeit aussieht, ist es ein Bild zum Weinen. ;-)



Jämmerlich stehen die Tulpen 'Foxtrott' da - gestern habe ich ihre traurigen Köpfe abgeschnitten! Doch sie werden an dieser Stelle bleiben, denn dieses Tulpenrund unterhalb der dunklen Tulpenmagnolie möchte ich nicht missen und nehme eine  Zeitlang das unschöne Aussehen an dieser Stelle eben in Kauf. Und den Gartenschlauch, der da liegen blieb, darf man sich auch gerne wegdenken. ;-) :-)




Ganz hinten am Zaun, wo die zweite Waldmeister-Fläche gedeiht - unterhalb des Ahorn-Baumes wächst nun vieles auch wild durcheinander. Was wird sich an dieser Stelle behaupten? Der Waldmeister, das Salomonssiegel oder auch der Wunderlauch? Eigentlich möchte ich auf keine dieser Gewächse verzichten .... Pflanzensammler unter Euch kennen das!  Aber dekorativ geht anders. Zu allem Überfluss mischt sich dann der Giersch hier auch noch drunter, wenn auch nicht so schlimm wie im anderen Waldmeisterfeld, welches neben dem Gartenhaus seinen Platz hat.


Unterhalb des Holunders erstreckt sich ganz hinten am Zaun das zweite Waldmeisterfeld, dass vor lauter Giersch kaum zu erkennen ist. Auch hier hinten sind wieder einige Verschönerungsarbeiten notwendig. Es wäre mir lieber, wenn hier Bodendecker wachsen würden, die unbehelligt von Giersch und anderen unschönen Einflüssen gedeihen würden. Doch das bleibt wohl der Wunschtraum der meisten Gärtner.



Zu allem Überfluss dann die Frostschäden .... der Ginkgo macht noch keine Anstalten, neu auszutreiben


Doch Reineclauden wird es, wie es aussieht, in Hülle und Fülle geben, und auch der kleine Sauerkirschbaum bildete bereits Mini-Früchte aus. Und selbst der verloren geglaubte kleine Walnußbaum im Vorgarten treibt nun endlich neue Blätter, nachdem die ersten Ansätze erfroren waren.



Doch Positives gibt es auch zu vermelden - mein Mann bot inzwischen von sich aus an, einen "kleinen" Kompost nur für Grünzeug auf der anderen Seite des Gartenhauses zu errichten, unterhalb des Holunderbaumes. Hier haben wir zunächst nun einen Auffangbehälter für dieses Grünmaterial aufgestellt. Demnächst wird er ein fertiges Metall-Silo besorgen und dann brauchen wir nicht mehr ganz so viel von der wertvollen Biomasse zu entsorgen! Es tat mir immer sehr leid um das viele wertvolle Material!
Im Garten war zwar ein - großes - Kompostsilo vorhanden, doch an der Stelle, wo es stand, auf der anderen Seite neben dem Gartenhaus, ist absolut kein Platz dafür, um es zu bewirtschaften. Zudem geht "richtiger" Kompost, auf den auch Küchenabfälle kommen, in diesem Garten nicht, weil sich oberhalb Fenster des Nachbarhauses befinden. Feine Nasen empfinden diese Gerüche als sehr unangenehm und zwar auch dann, wenn Urgesteinsmehl oder Ähnliches darüber gegeben wird! Das würde mir - ganz ehrlich - nicht anders gehen, wenn ich oberhalb eines Komposts mein Schlafzimmerfenster hätte!


Es gibt also viel zu tun in nächster Zeit ..... ;-) Ihr wisst nun also, womit ich meine freie Zeit demnächst und wo ich sie verbringe. 

PS: Die Labels, die ich eine Zeitlang auf einer separaten Seite ausgelagert hatte, habe ich inzwischen wieder ganz unten rechts auf der Startsite meines Blogs integriert. Ich werde ohnehin in absehbarer Zeit zu Wordpress wechseln, da ist es nun auch gleichgültig, wenn dadurch evt. minimale Funktionseinbußen entstehen, denn der Blog funktioniert eh nicht mehr so wie er soll durch Bloggers https und http-Mix. ;-)

Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    zunächst einmal gute Besserung für den Hexenschuß! In Sachen Unkraut sieht das hier nicht viel besser aus. Nur das ich Zeit und einen nicht leidenden Rücken habe, täglich eine Schubkarre Beikraut aus den Beeten zu entfernen. Ich nehme mir für jeden Tag einen Abschnitt vor, damit ich wenigstens für ein paar Tage den Erfolg sehe, bevor neues Zeugs aufgeht ;-)
    Heute Abend ist die Buchsumrandung vor der Terrasse dran. Bis ich da alles rausgepult habe, ist es dunkel.
    Freut mich zu lesen, das der Weg Richtung Wordpress doch begangen werden wird.
    Liebe Grüße
    Karen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Karen!
      Eine Schubkarre täglich ist eine ganze Menge! Das hatte ich zwar auch manchmal in Hoch-Zeiten, doch täglich würde ich das trotzdem nicht schaffen. Aber Dein Garten ist auch größer als meiner. Bei mir reicht es 1 - 2 x wöchentlich.
      Ja, Wordpress wird kommen. Die Frage ist nur, wann ich es angehe. Wir haben uns da auch was mit One-Klick-Installation ausgeguckt, müßte relativ einfach sein. Es geht dann natürlich auch um ein auf allen Endgeräten funktionierendes Layout, was ich nicht selber erstellen kann, da der Aufwand und mich darin Einlernen einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen würden. Mehr als nötig will ich daran nicht sitzen.
      Vielleicht mache ich es erst zum Winter, das wird sich zeigen, aber bestimmt noch vor dem nächsten Jahr!

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  2. Liebe Sara,
    ja mit Giersch kämpfe ich auch, wenn sich alles so ausbreiten würde denke ich manchmal. Meinen einen Gingko hat es dieses Jahr wohl auch erwischt, der andere treibt schon wunderschön aus.
    Mit meinen Kirschen bin ich sehr gespannt, so einige wenige Fruchtansätze habe ich auch schon entdecken können.
    Mein Flieder (weiß und lila) hat dieses Jahr wenige Blüten das bedauere ich wirklich zutiefst, die werden wohl beide etwas vom Frost abbekommen haben :( sowie meine Bauernhortensie auch.

    So und Du willst dann zu WP umziehen? Machst Du das alleine oder hast Du Hilfe?

    Liebe Grüße und gute und schnelle Genesung wüsche ich Dir selbstverständlich auch noch!
    Kirsi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann kennst Du das ja, liebe Kirsi.
      Bisher kann ich beim Ginkgo noch keinen Neuaustrieb erkennen. Ich hoffe ja noch, daß er nicht abgestorben ist, das wäre schon erstaunlich, weil er doch schon schön groß geworden ist und als robust gilt.
      Mein Flieder hat auch nur wenige Blüten, aber weil ich ihn letztes Jahr beschnitten hatte. Ich schneide aber immer nur einen Teil herunter, sonst gibt es gar keine Blüten, was wirklich schade wäre.
      Aber der weiße Flieder wurde nicht geschnitten und trägt trotzdem nur wenige Blüten.

      Mein Sohn wird mir bei WP helfen, aber es ist eine One-Klick-Installation - ich habe mir da schon was ausgeguckt. Dauert aber noch ein bißchen. Ich brauche einfach Zeit, weil einige Posts doch überarbeitet werden müssen.

      Liebe Grüße und danke!
      Sara

      Löschen
  3. Liebe Sara, bei Giersch unter den alten Sträuchern pflanze ich sehr wüchsige Stauden und Blumenzwiebeln. Giersch ist so fest in den Gehölzen verwuzelt da arangiere ich mich mit..
    Ansonsten mag er das Mähen nicht!
    Und eine Krautschicht ist auch mit Wildkräutern schön.
    Liebe Grüße von Frauke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Frauke!
      Den Waldmeister will ich von dort ungern wegnehmen. Aber vielleicht verbreitet er sich ja weiter und nimmt dann noch andere Flächen ein. Auf den Duft möchte ich ungern verzichten und ich habe ihn ja an zwei Stellen gesetzt - die andere am Zaun, die eigentlich eher sonnig ist, läßt aber Giersch nicht aufkommen. Es ist nur schade, daß so wenig vom Waldmeister zu sehen ist, wenn der Giersch ihn so überragt. Langfristig werde ich da was ändern müssen, um den Giersch zu vertreiben. Evt. auch Trachystemon oder Bärlauch dorthin setze, wie Elke geraten hat.

      Liebe Grüße und bis bald wieder
      Sara

      Löschen
  4. Unkraut hin, Unkraut her. Hauptsache grün ist bei mir Devise. Mir gefällt Dein Garten sehr gut. LG Sunny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist auch eine Einstellung, liebe Sunny. :-) Unsereins schaut zwangsläufig etwas genauer hin - und ich mag es durchaus wild-romantisch, aber wenn das Grün dann eher aus Giersch, Brennesseln, Gräsern und sonstigem unerwünschten Wildwuchs besteht, der die anderen Pflanzen, die wachsen sollen, behindert, finde ich es schon ärgerlich, wenn mir dann die Hände gebunden sind, etwas daran zu ändern.
      Gut, aber so schnell nimmt der Wildwuchs sicher keine Ausmaße an, als dass man das nicht noch schaffen würde.

      Danke und liebe Grüße sowie ein schönes Wochenende
      Sara

      Löschen
  5. Der Ginster ist ja wahnsinnig gewachsen...so überhängend blühend sieht das toll aus. Vielleicht kannst du unten drunter etwas pflegeleichtes pflanzen. Vielleicht ein starkwüchsiges Geranium....?
    Hier ist das lästigste Unkraut erstmal Quecke und Schachtelhalm....das bekommt man auch im lockeren Boden kaum aus der Erde. Ich grabe ständig am Zaun herum, damit es nicht ins ganze Beet wächst. Ist das Gras unter dem Ginster auch Quecke?
    Ein bisschen wilder Garten ist doch auch mal schön...:-) Hier treibt gerade alles erfrorene wieder aus, wenn auch zaghaft. Es ist ein komischer Anblick mit zwei großen kahlen Bäumen im Garten.
    LG Sigrun

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das kann man wohl sagen, liebe Sigrun. Ich habe noch ein weiteres Bild eingefügt, auf dem auch besser zu erkennen ist, was darunter so sprießt. Die Jungfer im Grünen hat sich da von allein ausgesamt und Knoblauch, den ich an verschiedene Stellen steckte, der aber in diesem Garten nicht so gut gedeihen will. Er knickt immer vorzeitig um und das wars dann. Kein Blütenansatz. So etwas hatte ich in anderen Gärten noch nie. Die kleinen Samen habe ich immer gern auf Butterbrot gegessen, doch in diesem Garten kann ich den Knoblauch einfach vergessen!

      Quecke und Schachtelhalm hört sich ja auch nicht so gut an. Ich glaube, Quecke haben wir hier eher nicht. Einen Schachtelhalm habe ich auch schon gesehen, der wurde vermutlich aus einer Gärtnerei eingeschleppt. Denn sonst sind hier keine weiteren. Gras wächst unter dem Ginster also gar nicht!

      Wild-Romantisch finde ich wirklich schön, aber nicht wild-unordentlich! Da juckt es mir dann in den Fingern und es ist dann ärgerlich, wenn ich nichts tun kann. Denn selbst wenn ich dazu komme, sieht es immer noch wild genug aus. ;-) Da das ja hier kein Garten ist, bei dem die Rasenkanten akkurat geschnitten werden und so einiges doch recht frei wuchern darf.

      Hier treibt jetzt auch alles wieder - nur bei den Hortensien weiß ich nicht, ob sie blühen werden. Ich lasse mich einfach überraschen.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  6. Liebe Sara, hoffentlich geht es Dir inzwischen wieder besser. Ein Hexenschuss ist ja wirklich nicht fein. In meinem Garten wächst auch überall das Unkraut. Leider. Ein paar Stellen sind nun zwar wieder befreit, aber lange wird dies nicht anhalten.

    LG kathrin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Kathrin,
      so richtig leider noch nicht wieder. Das mit dem "Unkraut" kennen wir wohl alle und die Gärten, in denen es "geleckt" ausschaut, verwenden Herbizide, wie bei uns in der Stadt. Doch kürzlich las ich in einem Zeitungsartikel, dass man mehr Personal einsetzen will, um den Wildwuchs manuell einzudämmen, denn die Herbizide schaden schließlich uns allen, Glyphosat wurde da wohl ganz großzügig eingesetzt, auf Verkehrsinsel, an Wohnblöcken, wo zudem Kinder spielen .... schon schlimm, was da so abläuft und nur, weil wir meinen, den Anblick von Wildwuchs nicht ertragen zu können. Wenn überall wieder mehr Butterblühem wachsen würden, wären wir den Anblick wieder gewöhnt. Auch darüber sinniert man bei der Stadtverwaltung, es einfach wachsen zu lassen .... nicht die schlechteste Idee!

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  7. Hallo Sara,
    ich wünsche Dir gute Besserung.
    Die Natur arbeitet fleißig mit und hat stets andere Vorstellungen als wir Gärtner. Genieße trotzdem Deinen Garten und das was gerade blüht. Vergiss das Unkraut, denn es wird sowieso wachsen.
    Liebe Grüße von Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Ingrid!
      So ist es, damit müssen wir uns irgendwie arrangieren. Augenblicklich ist das Wetter auch icht so toll bei uns - alles grau. Gestern war Unwetter. Ich hoffe nur, daß mit der Starkregen nicht wieder die Ramblerrose Lykkefund erschlägt, wie in den letzte Jahren.

      Liebe Grüße, bis bald wieder!
      Sara

      Löschen
  8. Liebe Sara,
    ich hoffe, der Hexenschuss hat sich wieder ganz verzogen! Unangenehme Schmerzen, ich kenn das .....
    Unkraut, ach, das gehört einfach dazu in die Natur, Giersch , mit dem muss man sich arrangieren, wenn er da ist, irgendwie ....
    Mit dem Ginster, ihc hab auch einen im Beet und wenn er verblüht hat, schneide ich ihn ratz fatz um die Hälfte zurück, das macht ihn schön dicht im Wuchs und es macht ihm überhaupt nichts aus ( und er wird nicht so verholzt ) Kirschlorbeer, nein, dadurch würde ich ihn keineswegs ersetzen ....
    Bei mir in den Beeten hält sich mittlerweile das Unkraut einigermaßen zurück, denn alles, was so abgeschnitten wird und sich zum häckseln eigent, wird zu Mulch und auf die Beete gebracht. So sieht es ordentlich aus und das Unkraut hat weniger Chance zum schnell wieder durchkommen!
    Hab einen wunderschönen und glücklichen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Leider nein, liebe Claudia. Das ist eine wohl etwas längerwierige Sache.
      Gute Idee, den Ginster zurückzuschneiden. So richtig habe ich mich da immer nicht rangetraut, um ihn nicht zu ruinieren. Ich hatte davor nie einen Ginster und somit keine Erfahrung damit.
      Werde ich auch mal versuchen.
      Ein paar Kirschlorbeern habe ich schon, an Stellen, wo der Garten allzu einsehbar ist, auch im Winter. Ein bisschen Privatsphäre im Garten braucht man schon.
      So viel Häckselgut haben wir noch nicht, daß es ausreicht, zumal unser Shredder sehr grobe Stücken erzeugt und sich sozusagen nur für stabilere Äste eignet, die nicht allzu weich sind. Doch einen weiteren Shredder wollen wir nicht auch noch anschaffen. WEr weiß, wie lange unser Gastspiel in diesem Garten anhalten wird. ;-) Das hängt von verschiedenen Faktoren ab.
      Aber irgendwann ist man wieder durch mit allem und dann macht der Anblick des Gartens auch wieder Freude.

      Liebe Grüße und ich wünsche Dir nun ein schönes Wochenende!
      Sara

      Löschen
  9. oh oh eine arme rückengeschädigte sara, gute Besserung armes Mädchen, da geht bücken und gärtnern erst mal gar nicht, ich wünsche dir baldige Besserung und muskelstärkende Essenzen. Das will man, grad im Frühjahr wenn der Garten ruft ganz und gar nicht haben!
    Dein Kirschloorber fiel mir gleich bei den ersten Bildern auf, ist eine Wucht!!! der meinige ist nicht mal zur Hälfte so groß wie dein Busch und steht das IV.Jahr stramm wie ein Soldat.
    Deinen Schrei nach nichtunkrautrupfen hab ich gehört und gebe ihn an meinen GARTEN weiter, ich denke, da können sich zwei die Hände reichen!
    Nichts desto - hast du einen wundervollen Garten als Biotop!!! (mit dieser Fülle an bunt und grün in dem sich alles tummelt was fliegt und kriecht und darüber blüht. Perfekt" nach menschensicht wird ein Garten nie!!!*und das nenne ich trotz vieler Arbeit damit "Glück" für Seele und Auge.
    Was sich bei dir alles versteckt darbietet ist einfach nur wunder-wunderschön.
    ein seelebaumelnder Platz zum träumen, so empfinde ich ihn.
    Liebe Grüße und gute Besserung liebe sara...herzlichst Angelface

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Angel, das ist aber lieb! :-)
      Ja, der Rücken macht wohl einigen von uns Probleme, denn das Arbeiten am PC oder generell mit den neuen elektronischen Medien ist so gesund nicht! Und wenn ich so sehe, wie aktiv manche da sind - die kommen aus dem Sitzen gar nimmer raus!
      Ich mache nicht mehr so viel an einem Stück, habe mich auch bei Facebook wieder abgemeldet. Reduzieren ist das Zauberwort, auch im Garten. Von allem etwas weniger und dafür mehr gesunde Sachen, dann wird es langfristig auch wieder besser.

      Der Kirschlorbeer kommt irgendwann in Fahrt. Dieses Jahr blüht er erstmalig. Ein paar andere wachsen noch nach. Ausschließlich Kirschlorbeer möchte ich nicht am Zaun, wäre auch sehr einseitig, aber an einigen Stellen, wo der Garten extrem einsehbar ist, schon, dann ist dort auch im Winter dicht, was ich sehr angenehm empfinde, da wir direkt an der Straße das Grundstück haben. Man ist sonst nie für sich und ständig auf dem Präsentierteller, was ich sehr stressig empfinde!
      Ich gärtnere lieber mit Muße, betrachte das Pflanzen- und Tierleben und mag mich dabei ungern stören lassen. Es gibt aber die typischen Dorfmenschen, die stets in Hab-Acht-Stellung sind, was die vorüberziehenden Passanten und Fahrzeuge betrifft - denen all dieses wichtiger ist, als ein schöner lauschiger Garten. Ein Garten ist für mich nur ein Garten, wenn man darin relaxen kann und nicht alle zwei Minuten mit Störungen rechnen muß! Aber ich glaube, das empfinden die meisten Gartenliebhaber so ähnlich.

      Und stimmt, die Vielfalt im Garten ist inzwischen schon enorm. Das Dumme ist halt, dass unser Dorf gern eine Präsentier-Ortsdurchfahrt hat und da nichts ausser der Reihe tanzen soll. Ist nicht immer so einfach, damit zu leben, weil unsere Vorstellungen ganz andere sind und wir da kaum zusammenkommen.
      Daher gehen meine Bestrebungen in nicht allzu ferner Zukunft eher in Richtung Stadtwohnung mit schönem Balkon oder so.
      Aber noch genieße ich ein wenig das Gartenfeeling.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  10. Erst mal, liebe Sara, gute Besserung. Bei Hexenschuss mache ich folgende 3 Notfall-Übungen nach Robin Mac Kenzie:
    Auf dem Bauch liegen.
    In Extension auf dem Bauch liegen.
    Extension im Liegen.
    Die Übungen helfen bei mir immer, und zwar nicht nur bei Hexenschuss, sondern bei jeder Art von Rückenschmerzen.
    Ach ja, das Unkraut, trotz wochenlanger Trockenheit wächst es auch hier. In meinem Garten stören mich die vielen erfrorenen Hortensien und die einziehenden Schneeglöckchen, Krokusse und Hyazinthen. Demnächst kommen auch noch die Hasenglöckchen dazu. Aber da muss man durch...
    Liebe Grüße
    Edith

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Edith! Ich war schon in Therapie, aber die Sache hält sich hartnäckig, zumal ich da auch noch andere Probleme habe und das schon längere Zeit.
      Bei den Hortensien hoffe ich noch, sie sind ja nicht tot, nur die Blätter waren braun geworden. Ich habe alles so gelassen an ihnen - vielleicht blühen sie ja doch noch, wer weiß. So etwas habe ich schließlich noch nie gehabt!
      Im Moment betrete ich den Garten einfach nicht oft, dann muß ich es nicht mit ansehen. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  11. Liebe Sara,
    Ja, bei euch gedeihen Pflanzen gut ins Klima und im Boden, aber auch das Unkraut!
    Hier gedeiht nur das Unkraut gut... es ist immer stärker.
    Am Samstag kommen hier Leute um den Garten zu besuchen, eine vom Chor hat es angefragt zum Fundraiser ihrer Gartenclub. Aber leider kann ich gar nicht jäten da ich wegen nächtliche Krämpfe im Bein vorige Woche aus dem Bett gesprungen bin und dabei meinen Knöchel verdreht... Nicht gleich sichtbar aber nachdem ich am Mittwoch vorige Woche zusammen mit Pieter 16 Km auf dem Rad war, ist es ganz geschwollen. Leider habe ich ja keine Geduld... und war gestern wo es wieder besser anfühlte ohne Schmerzen, zu eifrig ab 7:00 Uhr. Auch wieder Rad gefahren und heute ist es wieder ganz dick geschwollen. Ich fürchte ich muß mal rückschalen und Ruhe nemen und das Unkraut einfach sein lassen!
    Ganz lieber Gruß,
    Mariette

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So ist das, liebe Mariette. Du hast recht, manchmal muß man das Unkraut Unkraut sein lassen, es hilft alles nichts, geht mir augenblicklich genauso.
      Ich wünsche Dir gute Besserung!

      Alles Liebe
      Sara

      Löschen
  12. Schmunzeln mußte ich doch jetzt wirklich zweimal beim Lesen deines Beitrages. Also einmal, weil du einen Kompost anlegst. ;-) ich finde es super, wir haben uns ja schon drüber unterhalten. Und zum Anderen über dein Unkraut. Also mal ehrlich, hättest du es nicht so betont, daß da Unkraut ist und es dich stört, ich hätte beim bloßen Betrachten der Bilder nichts gemerkt. Ein bisschen Beikraut ist doch normal und auch gut für den Boden. Wenn es zu arg wird, wird gerupft . ich mache das immer wenn Zeit ist und die wichtigen( bei mir jetzt eben Gemüsegarten) Gartenarbeiten erledigt sind. Du solltest mal meinen Girsch sehen, der ist ein über 40cm hoher dicht geschlossener Teppich in mehreren Beeten. Da muß ich aber jetzt wirklich mal ran wieder, weil er die Stauden schon unterdrückt. Im großen Staudenbeet mit Mäuerchen ist auch viel Unkraut. Da ist es bei mir aber immer gut, wenn ich nicht zu rasch ran gehen udn vor allem nicht mit der Hacke. So viele schöne Sachen keimen da. Ich will, daß sich meine Stauden selbst aussähen und da muß man dann eben auch mit dem Unkraut rupfen Rücksicht nehmen. Heute hatte ich wieder intensiven Gemüsegartentag. Irgendwann komme ich dann aber auch mal wieder zu den Staudenbeeten. Ich hoffe der Rücken ist nun doch wieder in Ordnung. Sonst muß das Unkraut ja immer weiter wuchern... Ich wünsche dir alles Gute und schöne Gartentage, der Achim

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Achim :-)
      Da hast Du schon recht, aber Du solltest mal unser Dorf sehen, da bin ich DIE Ausnahme mit meinem Wildwuchs und wenn es auch bei einigen gut ankommt, so ist es anderen doch ein großer Dorn im Auge! Denn das Dorf soll sauber bleiben, die Gehsteige dürfen kein Kräutlein aufweisen und am Zaun muß ich alles, was wenige Zentimeter aus dem Zaun herausragt, kappen. Alles nach Schema F! Es gibt Menschen, die werden ganz krank, wenn sie nur einen Löwenzahn sehen und halten das für unglaublich viel Arbeit, das alles aus ihrem Rasen zu entfernen.
      Also für mich kein so großes Problem, aber in unserem Dorf herrschen, wie gesagt, andere Gesetze und man will sich da, wo man wohnt, einigermaßen wohlfühlen, das ist das Problem.

      Giersch finde ich nur beim Waldmeister nicht so toll, denn der soll ja ein allein dort stehen und ins Auge fallen. Daß der Giersch ihn so überwuchert, hätte ich nicht für möglich gehalten. Allerdings hat uns der Nachbar den Giersch beschert, schon beim Einzug, das habe ich fotodokumentiert, damit man uns später nichts nachsagen kann!!! Wir haben da schon Sachen erlebt in vorigen Häusern/Gärten!

      Man schafft ja nie alles "Unkraut", das ich im Grunde nicht so nenne, zu jäten, aber gewisse Pflanzen möchte ich wirklich nicht unbedingt überall zwischen wachsen haben. Einiges lasse ich aber immer auch stehen oder hole es mir sogar in den Garten, wir unlängst die Taubnesseln. :-)

      Tja auf die Idee mit dem Kompost kam dann sogar mein Mann, aber nur Grünschnitt, vielleicht mal Tomaten, Obst, das nicht mehr essbar ist, aber keine anderen Dinge, wie Tierisches, was unangenehme Gerüche entwickeln könnte. Ich fand es schon immer schade, dass wir so viel in die Grüne Tonne geben müssen und es wird ja von Jahr zu Jahr mehr. Inzwischen shreddern wir ja auch vieles, auch wenn er sehr grob schreddert und so wird doch so einiges aus dem Garten wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt.

      Nee, leider ist der Rücken nicht in Ordnung, ich war so eifrig, gestern Unkraut zu rupfen und es gab einen Rückfall. Diese Jungspund-Aktivitäten sollte ich mal bleiben lassen und abwarten lernen. *lach* Aber Du weißt sicher selbst, wie schwer es unsereins fällt, Däumchen zu drehen ... irgendwas gibts im Garten immer zu tun und es macht ja auch Spaß. Aber heute habe ich mehr oder weniger auf der Liege auf der Terrasse gelegen und bin nur gelegentlich durch den Garten spaziert. ;-) Bewegung muß ja trotzdem sein.

      Erfahrungsgemäß dauern diese G'schichten 7 - 10 Tage und dann ist es wieder gut - während der Zeit wird das Unkraut schon nicht überhand nehmen. ;-)

      Dir auch schöne Gartentage und wir sehen uns ja inzwischen auch wieder auf Instagram.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  13. Hallo Sara,
    gönne doch dem Ginster sein Plätzchen, immerhin ist er für Hummeln viel besser als Kirschlorbeer.
    Noch besser als Ginster ist der Blasenstrauch, denn der blüht länger und sieht durch die Blasen sehr lange schön aus.
    Mein Geheimrezept gegen Giersch ist Trachystemon und Bärlauch. Da kommt kaum noch was ans Licht.
    Dafür habe ich in der Ecke leider Hopfen, und der kommt leider überall durch.
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elke,
      ich werde ihn sicher auch belassen, obwohl ich irgendwo las, der Ginster hält nicht sehr lange an einem Platz aus, höchstens 10 Jahre ... 5 hätten wir dann noch. ;-)
      Der Blasenstrauch blüht gelb? Gelb mag ich nicht so viel im Garten. Trachystemon kenne ich noch nicht, das werde ich überlegen. Bärlauch wird dort nicht möglich sein, denn wenn es auf den Bildern vielleicht auch nicht so wirkt und unterhalb der Gehölze durchaus etwas schattig ist, ist das doch ein sehr heißer sonniger Standort, weil das direkt die Südseite ist und die Sonne im Sommer da voll draufknallt. Es gibt im Umfeld dort auch keine weiteren höheren Gehölze außer dem Pflaumenbaum, der aber kaum die Sonne abhalten kann. Dafür wächst der Bärlauch bei mir im Terrassenbeet, wo es deutlich schattiger ist.

      Den Hopfen hatte ich ja wieder entfernt, allerdings erscheinen in diesem Jahr allerlei Sämlinge, die ich in einen Topf stecke. In einem Blog sah ich mal einen Hopfen im Faß wachsen, das finde ich eine gute Idee. Wenn das Fass nach unten hin durch Folie abgedichtet ist, kann der Hopfen nicht in den Garten vordringen. Denn verzichten möchte ich auch wieder nicht auf den herrlichen Duft. Die Ranken zur Deko könnte ich mir jedoch notfalls woanders besorgen.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen


*¨¨* ♥♥~♥ Vielen ♥♥lichen Dank für Deinen Kommentar! Jeder Deiner Sätze ist Inspiration und Erbauung für mich. Ich freue mich sehr über jede Zeile, es ist mir aus Zeitgründen jedoch nicht möglich, hier jederzeit auf einzelne Kommentare zu reagieren. Fragen beantworte ich immer und zeitnah. Blogbesuche erfolgen leidenschaftlich gern und bei Gelegenheit. Herzlichst 【ツ】 *¨¨* ♥♥~♥