Montag, 16. Oktober 2017

🐀Erwischt!!! 🐁


Kurz bevor wir uns gestern auf den Weg in Richtung Heide begaben, um dort liebe Menschen zu besuchen, machten wir noch einen Abstecher in den Garten.

Am Kompost fiel mir dabei Bewegung auf. Als ich mich heranschlich, konnte ich eine kleine Maus erkennen, die sich rasch in eine Ecke am Gitter drückte, gerade so, als würde ich sie dann nicht sehen! ;-) ;o)

Also schnell ins Haus und die große Kamera geholt!

Und ich hatte Glück. Als ich mich erneut in die Nähe des Silos schlich, war das Mäuschen noch da, hatte mich aber bereits erneut bemerkt, hielt nur kurz inne, um kurz darauf schnell wieder zu verschwinden.

Ich probierte es noch ein paar Male mit dem Anschleichen und längerem Ausharren, aber nix da - kleine Mäuse sind auch lernfähig. :-) Und so blieb es bei diesem einen Bild - aber besser als nichts. :-)

Die Maus hatte sich wohl über die kleinen Hagebutten hergemacht.

So lange die Maus da hinten im Garten bleibt, habe ich nichts dagegen einzuwenden. Am Haus möchte ich keine Mäuse und großartig vermehren sollen die Mäuse sich hier auch nicht, aber dafür werden schon die vielen Katzen sorgen ...

Dank Ursula/Elderbeary weiß ich übrigens nun, wie ich diese farbigen Symbole oder Smileys in die Betreffzeile des Posts bekommen kann. Ich habe die Anleitung hier festgehalten.
Was natürlich nicht heißen soll, daß nun jeder Post von mir damit verziert wird. ;-) :-)


Sonntag, 15. Oktober 2017

Ein Garten für alle - mitten in der Stadt . . .



Als ich vor einer Weile meine Mutter im Krankenhaus besuchte, brauchte ich nach diesem Besuch erst einmal etwas Abstand und so fuhr ich in eine nahegelegene Gegend, um dort ein wenig zu laufen und mir die Gärten  anzuschauen, auch vielleicht um neue Inspiration zu holen ...

Bei der Parkplatzsuche fiel mir ein eingezäuntes Gelände auf, in dem ich lauter Hochbeete sah und damit hatte ich unseren Stadtgarten entdeckt, den ich schon lange einmal besuchen wollte, von dem ich die genaue Location bis dahin jedoch nicht kannte ...



Wie der  Zufall so will ...

Natürlich mußte ich mir das Gelände gleich einmal genauer anschauen und hatte auch Glück, denn am Eingang konnte ich eine nette junge Dame ansprechen, die mich einließ, obwohl sie sich gerade im Aufbruch befand und mir noch einige Auskünfte über den Garten mit auf den Weg geben konnte.




Der Stadtgarten ist ein ähnliches Projekt, wie die Freigärten in Freiberg (Sigrun/Bergblumengarten).

Eine wunderbare Sache, auch und gerade für jene, die nur Stadtwohnungen bewohnen, aber gerne gärtnern möchten!



Nur daß der Braunschweiger Gemeinschaftsgarten, der sich auf einem ehemaligen Städtischen Betriebshof befindet, auf Initiative der Volkshochschule Braunschweig in Kooperation mit der Stadt Braunschweig entstand.

überall Zeichen von Kreativität ...


Beim Stadtgarten kann jeder mitmachen, hier begegnen sich die unterschiedlichsten Menschen, Jung und Alt, und ein Café lädt auch Besucher ein, die nur einmal einen Blick in den Garten werfen möchten oder mit den Nutzern ins Gespräch kommen wollen.



Hier gibt es über 100 Hochbeete, die von Freiwilligen der Volkshochschule Braunschweig angefertigt wurden - in den Beeten wird alles Mögliche gepflanzt.

Wer mitgärtnert, darf auch miternten






Toll fand ich auch die Kästen mit den Himbeeren. Evt. werden wir das im kommenden Jahr umsetzen, denn auf Himbeeren möchte ich doch nicht gerne verzichten. Nur hinten im Garten haben wir nicht den richtigen Platz dafür, doch der Vorgarten besteht nur aus einem Rasen und ist sehr sonnig. Dort in  Hausnähe wäre der richtige Platz dafür!





Im Laufe der Gartensaison finden im Stadtgarten diverse Veranstaltungen statt, wie Workshops, die die Grundlagen des Gärtners vermitteln oder Tauschbörsen.



Hier geht es zum Stadtgarten >>>


Der Stadtgarten ist auch auf Facebook vertreten!


Im Blog von Burkhard Bohne, einem Braunschweiger Gärtnermeister und Kräuterexperten in Zusammenarbeit mit einer Fotografin noch viel mehr über den Braunschweiger Stadtgarten!

Einfach schön - die Kette mit den gehäkelten Anhängern am Zaun


Leider geht die Gartensaison ja nun ihrem Ende zu und damit schließen dann auch bald die Pforten des Stadtgartens bis zum nächsten Jahr. Doch mein Kurzbesuch hat die Lust geweckt, irgendwann, wenn mehr  Zeit dafür ist, dort mitzuwirken. Es macht einfach Spaß, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen - dabei kann jeder von jedem noch Einiges lernen . . .
Augenblicklich hat jedoch meine Mutter obere Priorität. Auch aus diesem Grunde kommt das Bloggen seit einiger Zeit etwas kurz, aber das ändert sich auch wieder!

Dieses bunt-geschmückte Fahrrad lädt am Eingang der Straße in den Stadtgarten ein.

Sämtliche Fotos mit dem Smartphone aufgenommen!

Freitag, 13. Oktober 2017

😎Kein Bock auf Garten 😁




Oder hätte ich lieber "keine Zeit für Garten" schreiben sollen?

Und auch wenn der heutige Titel etwas irritierend klingen mag, hätte ich gestern am liebsten alles hingeschmissen,  als ich diese schrecklichen rosa Wurzelknäuel des Gilbweiderichs aus der Erde am nun dicht bewachsenen Zaun entfernen musste. Denn so gerne ich diese Pflanze auch habe, hier war sie in diesem Sommer ausgeufert und Wochen, ja Monate konnte ich wegen massiver Mückenangriffe im Garten nichts tun. Jetzt hatte ich das Malheur ... es erging mir wie der Gärtnerin aus dem Gärtnerblog, einem der ersten Gartenblogs, also DEM Gartenblog überhaupt, nebenbei bemerkt...

In diesem Jahr habe ich wegen meiner langen Abwesenheit den Gilbweiderich nicht blühen gesehen - das obige Bild stammt daher aus dem Juni 2014!






Die Wurzeln, speziell die Wurzelabbruchstücke, die sich überall beim Aufrechen verteilten, bekommt man kaum weg, vor allem nicht aus dem Wurzelwerk der dort wachsenden Sträucher, daher werde ich den Gilbweiderich (Lysimachia) oder auch Goldfelberich wohl nicht ganz ausrotten können, zumindest aber von nun an versuchen, ihn im  Zaume zu halten.

In der Collage ist oben rechts ein Austrieb aus einer dieser Wurzeln zu erkennen.


So sieht es nach meiner Aktion in diesem Bereich nun aus - und wie gesagt, sind mit Sicherheit noch einige Wurzelstücke im Boden vebrlieben. Es ist sehr schwierig, hinter die Wildrose und den Sommerflieder zu kriechen, um das Zeug aus der Erde zu bekommen! 

Oder wie handhabt Ihr so etwas? 

Ich kann mir schon vorstellen, wie einige Antworten lauten .... denn mancher wird solche Gewächse gar nicht erst zulassen! Ich wollte den Gilbweiderich aber. 2014 blühte er so schön! Und im Waldgarten wuchs der Gilbweiderich eher spartanisch.



Ich liebe diese bunten Dorf- Zäune, wie diesen, den ich 2010 in unserem vorigen Wohnort aufnahm. Auch hier wächst der Gilbweiderich unmittelbar am Zaun, Strauchwerk dahinter oder daneben ...
Zu wild sollte es dennoch in meinem Garten am Zaun nicht wachsen! Einzig aus dem Grunde, weil das Jäten, das irgendwann erforderlich sein wird, sich zukompliziert gestaltet, wenn man sich  zwischen den Sträuchern kaum bewegen kann.



Der  Gilbweiderich zeigte sich 2014 das erste Mal in unserem Garten und vermutlich wird es sich hierbei um den Punktierten Goldfelberich (Lysimachia punctata) handeln wegen der rötlichen Mitte der Blüten, während der Gilbweiderich des Waldgartens mit Sicherheit der Einfache (Lysimachia vulgaris) war. Es gibt jedoch zahlreiche Arten, so daß ich den meinen nicht mit Sicherheit zu bestimmen vermag!


Der zu den Primelgewächsen (Primulaceae) zählende Gilbweiderich soll urpsprünglich aus der Türkei stammen und ist eine altbekannte Heilpflanze, heute jedoch wohl kaum noch in Gebrauch. Ob dies auch für den Punktierten Gilbweiderich gilt, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Verwendung findet das blühende Kraut, welches Gerbstoffe, Kieselsäure, Saponine und ätherische Öle sowie viel Vitamin C enthält und von Juni bis August gepflückt wird. Man kann ihn als Gemüse essen oder einen Tee daraus trinken. Diese Angaben habe ich aus den verlinkten Seiten und übernehme dafür keinerlei Gewähr! Bevor man Pflanzen zwecks Nahrung oder Heilung verwendet, sollte man sich 100 % sicher sein und notfalls einen Fachmann zu Rate  ziehen!


Mit der Nase an der Erde entdeckt es sich dann so manches Tierchen, wie diesen Weberknecht - leider fängt man sich auch so manches ein, wie die kleine Zecke, die mir hinterher über dem rechten Auge saß! Zum Glück konnte ich sie gleich entfernen.
In unserem Garten gibt es kein Zeckenproblem, doch vereinzelt habe ich auch hier - vielleicht insgesamt 3 x in den 5 Jahren - auch schon einmal eine Zecke aufgeschnappt.


Um noch einmal auf den Titel meines heutigen Posts zurückzukommen .... Arti bewog mich mit ihrem Kommentar dazu, denn sie hat vollkommen recht ... und ich höre es ja im eigenen Umfeld immer wieder:  "Keine Lust auf so viel Gartenarbeit!" "Keine Zeit!" "Zu viel Arbeit!" "Diese viele Arbeit!" (Letzteren Ausspruch hörte ich mehrfach von unseren Vorgängern, obwohl die sich doch gar nicht so viel Arbeit mit dem Garten gemacht haben, wie wir es hier tun!

Arbeit ist eine Definitionsfrage bzw. wie gestalte ich mein Leben, welchen Dingen räume ich oberste Priorität ein, welchen Dingen WILL ich obere Priorität einräumen? Was ist mir wirklich wichtig!

Den einen mag tägliches Grillen im Garten mit langen Sitz-Sessions und der entsprechenden stundenlangen Kommunikation  mit Nachbarn oder Bekannten wichtiger sein, wobei - wenn man diese Kommunikation einmal analysieren würde - liefe dies auf eine ewiggleiche Abfolge von sich wiederholenden Sätzen hinaus. Doch es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen, es ist lediglich eine Feststellung!
Anderen sind viel Erwerbsarbeit mit Überstunden wichtig, um sich teure und häufige Fernreisen leisten zu können neben all den anderen 'dringend notwendigen' Status-Symbolen. Denn wer hat schon so  viel Geld, wenn er nicht gerade geerbt hat oder so wohlhabend ist, um sich diese Reisen problemlos und ohne das ganze Jahr über dafür rackern zu müssen, zu gönnen? Das sieht dann so aus, daß die Lebensqualität die übrige Zeit des Jahres weitgehend gedrosselt wird - mit Tunnelblick wird "geschafft", wie man das so nennt  und dann - endlich der ersehnte  Urlaub und erst im Urlaub wird endlich "richtig" gelebt, zwei Wochen lang ... bevor die endlose Mühle des Malochens (und Klagens darüber!) weitergeht.... ;-)

Während Menschen wie wir versuchen, täglich 'richtig' zu leben ... unter anderem auch im Garten! 

Dafür verwandeln sie ihre Gärten lieber in Steinwüsten, denn in dem Falle wird der Garten zur zusätzlichen Belastung. Wieder andere gestalten ihre Freizeit lieber anderswo als daheim, z.B. beim Sport, bei Aktivitäten in der Natur (was ich einerseits durchaus verstehen kann, da ich selber gern in der Natur aktiv bin - und zwar außerhalb des Gartens!)

Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten, gibt es unendlich ... selbst wenn man sich ehrenamtlich betätigt ...

Für mich war Garten immer ein Stück natürlicher Lebensraum, in dem ich abschalten und entspannen kann - ohne die Hektik und den Krach der Welt ... ein Refugium ...

Seht selbst ... gestern aufgenommen ... im Vordergrund die Hortensie 'Limelight' - im Hintergrund glänzt der Gartenspiegel ...





PS:
Im Titel heute auch Smileys ...  darauf brachte mich Ursula/Elderbeary mit ihren schönen Ahornblättern. Meine Tastatur des Computers (Windows 10) gibt das leider nicht her, auch per Klick, woraufhin die Zeichentabelle aufklappt, funktioniert das bei meinem Computer nicht. Mit dem Smartphone ist das jedoch kein Problem und so habe ich die Smiley mit diesem auch eingefügt.

Ich nehme an, moderne Tablets oder Notebooks können ebenfalls diese Smileys
bzw. moderne Tastaturen haben sogar eine Smiley-Taste eingebaut? Denn was das betrifft, ich benutze eine ganz gewöhnliche "althergebrachte" Tastatur für meinen Windows-Computer.

. . . und auch heute wieder Smartphone-Fotos! 

Dienstag, 10. Oktober 2017

Diese brachiale Gewalt . . .



Eigentlich wollte ich die Bilder in den vorigen Post integrieren, nun gibt es doch noch einen separaten Post über die Orkanschäden, denn vor kurzem bot sich die Gelegenheit, diese ausgiebig zu fotografieren. Den Braunschweiger Hagenmarkt suchte der Orkan am Donnerstag, den 5. Oktober besonders schwer heim, indem er 11 Bäume absäbelte. 2 weitere wurden ebenfalls gefällt, da sie wohl nicht mehr standfest waren und bei 8 verbliebenen Bäumen wird dies noch entschieden

Diese Aufnahmen entstanden jedoch am 8. Oktober.


Das folgende Bild zeigt die St.-Katharinen-Kirche am Hagenmarkt, der vor 40 Jahren übrigens noch nicht baumbestanden war!

Vermutlich ist es keine so gute Idee, solch hoch wachsende Bäume an diesen offenen Platz zu setzen. In einer Windschneise und im Zusammenhang mit einem derart feuchten Jahr, ist es für einen Orkan wie Xavier ein Leichtes, die Bäume aus dem aufgeweichten Boden zu heben.


Der  Hochwasserspiegel galt in Braunschweig schon immer als sehr hoch, dies verhinderte seinerzeit den Bau einer U-BahnUnser Bohlweg trägt seinen Namen, weil er auf Bohlen gebaut wurde aus eben diesen Gründen - die mit DEM gleichnamigen Künstler jedoch nichts gemein haben. 





Der Blick führt stadteinwärts  - anhand der gelösten Pflastersteine ist die Wucht des Orkans am eindringlichsten zu erkennen. Teilweise haben sich die Steine bis zu einen halben Meter hoch aufgetürmt.



Ein einziger Kahlschlag ...



Doch der Heinrichsbrunnen steht da wie eh und je . . .



Heinrich der Löwe - aus Bronze


Gegenüber der Kirche - das rot verklinkerte Gebäude links ist das Einwohner-Meldeamt.


Immer wieder kommen Passanten vorbei, reagieren fassungslos auf diese unvorstellbare Gewalt der Natur. Wo vorher noch Bäume standen, ist es nun seltsam leer . . .




Einige Bereiche sind immer noch abgesperrt. Bis auch die letzten lockeren Bäume der Säge zum Opfer fallen werden . . .


Der Blick stadtauswärts bietet ein Bild der Verwüstung



An dieser Stelle hätte das leicht ins Auge gehen können, denn die Bäume stehen hier nicht sehr weit von einem Restaurant entfernt! Ein Wunder, dass die Sonnenschirme stehen blieben!
Und dabei haben die Bäume so eine nette, hohe Umpflanzung!





Am eindrucksvollsten ist in den ZDF-Nachrichten ab 06:15 das Kippen der Bäume sehen. Fotografierende Passanten können gerade noch zur Seite hechten!


Freitag, 6. Oktober 2017

Orkan Xavier wütet . . .



Orkan Xavier hat in unserem Garten, soweit das heute zu überblicken war, keine großen Schäden angerichtet.

Lediglich an der Terrassenabgrenzung zum Nachbarn brach eine Latte heraus, so daß wir den Nachbarn nun auf den Tisch schauen können. 



In der Stadt sah das teilweise ganz  anders aus.  Mein Sohn zeigte mir auch einige markante Bilder von entwurzelten  Bäumen in unserem Stadtgebiet. Ich kam erst am frühen Abend dorthin, da war nicht mehr allzu viel zu sehen. Auf dem obigen Bild ein Trupp Spezial-Bergungskräfte /Höhenretter) von Feuerwehr und THW. Es sah so aus, als seien Teile eines Daches auf den Gehweg gefallen ... morgen wird es in der Braunschweiger Zeitung stehen. Bzw. schon jetzt sind einige Beiträge frei einsehbar online - schaut einfach mal rein!

So sah das in einer der Tweten aus. Und später - im Dunkeln - als ich vom Krankenhaus zurück nach Hause fuhr, begegneten mir noch allerlei abgebrochene, auch dickere Äste und hin und wieder war ein Martinshorn zu hören.


Am Braunschweiger Bohlweg fielen mir vor allem die Massen von Laub auf, die überall zu Anhäufungen zusammengeweht waren. Vorher sah das dort noch ganz anders aus. Schlagartig ist es jetzt so richtig Herbst geworden!


Bei Karstadt am Gewandhaus waren einige Türen mit rot-weiß gestreifen Bändern gesperrt.  Ähnliches sah man aucha n anderen Stellen der Stadt und in den Kaufhäusern sammelte sich das Laub, das durch die noch zu öffnenden Türen vom Sturm hineingetrieben wurde.


Auch bei der St. Ulrici-Brüdern-Kirche fand ich diese Absperrungen ...
Ich nehme an, dass dies gefährdete Bereiche sind, die sicherheitshalber nicht betreten werden sollten.




In der Instagram-Story postete ich folgendes Video ... es wehte ganz schön heftig. ;-) Das Video hat vermutlich keine hohe Qualität, es ist ein Instagram-Video, mit der Insta-Kamera aufgenommen ... schaut gern auf Instagram, dort wird man es besser erkennen können in den Stories (den runden Kreisen ganz oben, hinter denen sich Videos verbergen oder auch Bilder).

Die Bäume bogen sich nur so - es sah aus, als würde die hohe Weide jeden Moment zusammenbrechen.... ;-)


video


Viele Vogelbeeren liegen nun auf dem Gehweg und der Straße .... schade darum! Ich halte es für keine so geniale Idee, solche Bäume in die Nähe von  Häusern an Gehsteige zu pflanzen. Das macht viel "Dreck" und Arbeit und die Vögel haben nicht das davon, was sie sollten! In der Nähe von Feldrändern u.ä. wären diese Bäume wesentlich sinnvoller aufgehoben!



Bei mir zu Haus heute um 14.231 h ... ab und zu lugte sogar der blaue Himmel zwischen den Wolken hindurch! Im jetzigen Wohnort ist der Himmel freilich bei weitem nicht so schön zu fotografieren, wie seinerzeit im Waldgartenland. 


Zum Glück mußte ich heute Vormittag nicht aus dem Haus und konnte es mir ein wenig gemütlich machen ... während draußen der Sturm ums Haus tobte ...




. . . während die arme Amsel mit den Unbillen des Wetters fertig werden mußte. Ihr schien das aber gar nichts auszumachen, denn sie badete in der Pfütze vor einem unserer Terrassenfenster.



Morgen muß ich sehr früh raus und wieder in Richtung Krankenhaus ... sollten mir noch Unwetterschäden begegnen, die ich fotografieren kann, werden die in diesen Post nachträglich eingefügt.

Und bei Euch so???

Hier der versprochene Nachtrag ...

Schaut mal in die ZDF-Nachrichten! Ab 06:15 ist Verheerendes aus Braunschweig zu sehen! Ein Baum kippt fast auf Passanten ....

Bilder aus unserem Garten folgen - es ist zum Glück nichts weiter passiert!

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Meine Astern und andere Gärten ...


Heute Abend gegen 18 Uhr wollte ich unbedingt noch meine Astern fotografieren. Oder sind es Chrysanthemen? Nach wie vor komme ich ins Schleudern bei der Unterscheidung. Aber verwandt sind sie ohnehin - denn beide sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Und ganz wahrscheinlich sind die opulenteren, also großblumigeren, gefüllteren Sorten eher Chrysanthemen, während die anderen, einfacheren kleinbütigeren eben zu den Astern zählen. Vom typischen Geruch unterscheiden sie sich nicht und der weckt Kindheitserinnerungen. :-)

Ich hatte Mühe, mit dem Smartphone, das gerade zur Hand war, die Farbe passgenau auf den Speicherchip zu bannen. Zum Glück gibt es heute diese tollen Displays, auf denen man das Ergebnis schon im Vorfeld erkennen kann. So habe ich ein wenig mit den Einstellungen herumprobiert und hier nun das nahezu farblich identische Ergebnis. Noch bei meinem vorigen Handy war das nicht möglich! Eigentlich braucht man keine "richtige" Kamera mehr. Eigentlich .... (denn manchmal eben doch!) :-)

Denn mit der gewöhnlichen Einstellung meines Smartphones sah diese Chrysantheme dann so aus! Doch das Bild gibt nicht ihre tatsächliche Farbe wieder, diese zeigt nur das obige Bild. Die Pro-Einstellung macht's möglich! :-)




Diese wundervolle schneeweiße Chrysantheme ist inzwischen vom vielen Regen ganz braun geworden. Ich pflanzte sie in den Garten aus. Angeblich sollen diese Chrysanthemen ja im nächsten Jahr wiederkommen, also dauerhafte Gewächse sein. Um so größer wäre die Freude, denn meine Tee-Chrysantheme scheint leider eingegangen zu sein. Sie war ebenfalls weiß . . . und ich hatte mich schon so aus dem Tee aus ihren Blütenblättern gefreut!




Hier fand sie nun ihren Platz zu Füßen der 'Pinky Winky', die in diesem Jahr nicht blühen wollte. ;-)
So schade, dass die herrliche Blütenpracht immer nur so kurz anhält!



Meine dunkle Aster mag ich auch sehr, sie steht in der Nähe der Korea-Tanne, und ihre Farbe wurde so ziemlich vom Handy getroffen.



Und diese weinrote Schönheit erwarb ich heute in besagter Gärtnerei. Auch ihre Farbe kommt nur annähernd dem Original nahe.

All die Neuerwerbungen wachsen im Folgejahr  um einiges höher. Das habe ich schon mit einigen Exemplaren erlebt, von denen ich annahm, sie blieben so niedrig, wie beim Kauf. Daher habe ich mich heute extra nach dem späteren Wachstum erkundigt!



Eine etwas zartere Farbe ziert einen Blumentopf



Die einfachen weißen Strahlen-Astern fühlen sich inzwischen vor allem im Beet mit der hellen Sternmagnolie am wohlsten.


Und diese goldige Farbe zeigt sich bislang noch nicht. Einige Astern oder Chrysanthemen stehen noch mit fest geschlossenen Knospen an ihrem Platz, wie diese weiße, kleinblütige mit gefüllten Blüten. Daher werde ich diesen Post später um die noch fehlenden Exemplare ergänzen!


Eine weitere helle Chrysantheme habe ich in den Topf mit dem Bambus vorm Haus gesteckt. Dieser Bambus ist die einzige Pflanze, die in diesem Topf ohne große Mühe und Probleme in praller Sonne an der Südseite gedeiht. Ein dankbares Gewächs! Allerdings mit starkem Ausbreitungsdrang. Den Topf werde ich regelmäßig kontrollieren müssen, damit der Bambus ihn mir nicht zersprengt! ;-)
Ein paar braune Blätter hat er bekommen, weil ich ihn in letzter Zeit vergessen habe zu gießen. Immerhin gab es teilweise recht starke Regenfälle, so daß ich das Gießen auch für überflüssig hielt .... aber er erholt sich wieder.




Und ob diese hübschen Sternchen wohl nur einjährig waren???


Auf die Idee, meine Astern und Chrysanthemen zu fotografieren kam ich auch erst, weil ich heute an einer Kleingarten-Anlage vorbeikam nach dem Besuch bei meiner Mutter im Krankenhaus, wo mich die wunderbaren Astern/Chrysanthemen begeisterten. Anschließend erwarb ich noch 3 Exemplare in einer meiner Lieblings-Gärtnereien.

Und wer guckt nicht gerne Gärten? :-)

Diese Farbe wächst in meinem Garten noch nicht. Dieses war eine eher kleinblütige Sorte, also vermutlich eine Aster.  Und das muß ich wohl auch noch lernen, sie im Tuff zusammenzubinden, denn bei mir im Garten fallen sie oft auseinander. Ich verwende lediglich Pflanzenstützen oder einen Stab, da ich eigentlich das freie Wachstum bevorzuge. Doch bei dem häufigen Wind bei uns (gerade wurde auch noch eine Unwetterwarnung durch die App KATWARN für unsere Region herausgegeben!) macht es durchaus Sinn, die Astern oder Chrysanthemen ein wenig kompakter zusammenzuhalten.


Oder wie handhabt Ihr das mit den Astern und Chrysanthemen?




Was ich sonst noch gesehen habe, berichte ich demnächst. Ich entdeckte den Standort unseres Stadtgartens, den ich bisher nur vom Hörensagen kannte. Ein Gemeinschaftsgarten, der auf Initiative der Volkshochschule Braunschweig entstand und mich an die Freigärten in Freiberg erinnerte, über die Sigrun/Bergblumengarten schon oft berichtete . . . doch mehr darüber demnächst in einem separaten Post! Solche Gärten sollte es in allen etwas größeren Städten geben!
Diese  Anlage hat mich auf Anhieb begeistert, auch die sehr nette junge Dame, die mit mir ein Gespräch führte, obwohl ich unangemeldet vorbeikam, trug zu dem positiven Wohlfühleindruck dieser kleinen Garten-Oase bei. Gern komme ich wieder, vielleicht auch irgendwann als ehrenamtliche Mitarbeiterin. Doch im Moment stehen noch andere Dinge an ...