Sonntag, 28. Januar 2018

Pferdetränke als giftfreier Pflanz-Kübel!



Was meine Überlegungen zu Pflanzen in Baukübeln betrifft, haben zu meinem letzten Post dankenswerterweise Sigrun/Bergblumengarten und Achim Wenk/Achims Garten den Hinweis auf giftige Baukübel gegeben!

Abgesehen davon, daß ich immer an den Dingen, die ich kaufen will, schnuppere, ist es doch sehr empfehlenswert, vorher zu recherchieren, welche Materialien giftbelastet sind und ob man das, was man da kaufen will, bedenkenlos tun kann!
Das ist heute ja leider an der Tagesordnung und bei den Baukübeln von heute mit Sicherheit so.

Ich fand dazu  folgende Seiten Maurerkübel lebertoxisch?

Das folgende Bild stammt aus dem Braunschweiger Stadtgarten, über den ich hier schon berichtete und nach dessen Vorbild ich z.B. Himbeeren in Baukübel pflanzen wollte.




Dem verlinkten Artikel zufolge hatten Pferde schlechte Leberwerte, die ihr Futter aus solchen Bau-Kübeln aufnahmen.

Hier ist z.B. ein Bottich, der lebensmittelecht ist als Pferdetränke abgebildet. So etwas könnten wir dann auch für den Garten unbedenklich verwenden! Denn vergiften will ich mich ja nun nicht!Schließlich wollen wir die Himbeeren und Salate nicht zur Zierde in den Baukübeln wachen lassen!!!

Hier mache ich wiederum keine Werbung, daher kennzeichne ich dies auch nicht als solche! Es geht mir lediglich  um MEINEN Garten, meine Anpflanzungen und vor allem MEINE Gesundheit. Dieses Wissen oder das, was ich herausgefunden habe, werde ich ja wohl noch kostenlos mit der Welt teilen dürfen!

Beim Googeln finden sich außerdem zahlreiche Seiten zu diesem Thema.

Und so lese ich bsp. in diesem Reiter-Magazin, dass man Vorsicht bei Eimern aus osteuropäischem oder asiatischem Raum walten lasse solle. Es sei dort auch eine Schwarzfärbung durch Industrieruß üblich. Und das Recyclingmaterial unterliegt nicht unseren strengen Kontrollen! Da frage ich mich allerdings, wieso so etwas eingeführt und hier unbedenklich verkauft werden darf!!!


Davon abgesehen, ob ich überhaupt die Zeit für einen zusätzlichen Kübelanbau finden werde, habe ich das in diesem und im vorigen Post dann schon mal vermerkt und kann später darauf zurückgreifen ohne lange googeln zu müssen. Dafür ist ein Blog, ein Gartentagebuch schließlich da!

Da ich derzeit viel im Krankenhaus bin und dafür lange Wege zurücklegen muß - zusätzlich zu meinen anderen Erledigungen und Wegen -  kann ich hier vorläufig leider nicht immer zeitnah antworten!

Mittwoch, 24. Januar 2018

So langsam wird es Zeit . . .



... sich Gedanken zu machen, wie es im Garten im Frühling weitergehen soll, ob und was ausgesäst werden soll, ob wir die Baukübel als Pflanzkästen für Beerensträucher beschaffen werden, um sie vor dem Haus in der absoluten Südsonne zu positionieren (ob das mal gut geht! Schattierung ist da doch sicher notwendig?) Ich werde mich beim Stadtgarten erkundigen, wenn es soweit ist! Vor allem auch, was die Zusammensetzung der Pflanzerde betrifft, denn diese sollte gut wasserspeichernd sein. Vielleicht Lehm mit Kies gemischt? Dann gehen ja vielleicht auch mal wieder Tomaten?? Doch dafür bräuchte ich dann wenigstens eine Überdachung gegen den Regen, sonst wird das an unserem Standort nichts!


Eigentlich könnte ich ja auch mal wieder - nach Jahren - einen Blick in mein altes Gartenbuch werfen, das mir früher immer weitergeholfen hat, wenn es irgendwelche Fragen gab. Der Zustand des Buches gibt Aufschluß über seine Nützlichkeit. Doch irgendwie schaue ich heutzutage lieber ins Internet, als ein Buch zur Hand zu nehmen ...  seltsame Entwicklungen ... denn dieses Buch enthielt eigentlich alles, was man als Bio-Gärtner wissen muß! Die damaligen Bücher wurden auch nicht auf die Schnelle zusammengeschustert, enthielten keine Rechtschreibfehler und solche Gartenbücher waren Lexika, die man immer wieder zur Hand nehmen konnte, so gut wie jedes Thema wurde darin grundlegend behandelt. Ein Problem ist sicherlich die Zeit, die allein für das Suchen drauf geht. Früher hatte man irgendwie mehr davon.  Daher finde ich auch E-Books so gut, zumindest, was das Finden betrifft, denn in einem Buch kann man sich mitunter totsuchen. Aber dennoch möchte ich Bücher nicht missen und wünsche mir zu jedem Buch ein E-Book (ausschließlich zum Nachschlagen, also schnellem Suchen und Finden! Denn lesen und Anschauen möchte ich das Ganze dann im ganz herkömmlichen Buch und nicht an irgendeinem Bildschirm!)



Vielleicht würde ich dann auch herausfinden, was die langen Ruten auf diesem Erdbeerfeld zu bedeuten haben, das ich mal in einem fremden Garten entdeckte. Erdbeeren würde ich wohl auch nur noch im Kübel halten wollen .... sofern das funktioniert mit den Kübeln ... denn ich befürchte immer noch die zu schnelle Austrocknung und Überwärmung der schwarzen Baukübel.



Düngen ab März

Dann notieren, wann ich was düngen muß, denn das vergesse ich immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit im hektischen Alltag.

Deshalb will ich hier schon einmal einiges Sammeln um dann nicht wie ein Ochs vorm Berg zu stehen oder gar Wesentliches zu versäumen.

Dazu ist es nun sehr praktisch, im eigenen Blog nachschlagen zu können, denn dafür habe ich ihn angelegt!

Einen Düngeplan hatte ich hier verlinkt. Dieser Düngeplan ist einfach, aber aufschlussreich. Ich habe mir jetzt endlich mal das Dünge-Programm heruntergeladen. Mal schauen, ob es nützlich ist.


Bereits ab März sollen Blumenzwiebeln gedüngt werden. Wie? Das habe ich nie gemacht, sie gediehen trotzdem! ;-) Scheinbar von Luft und Liebe. 

Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, Winterlinge oder Leberblümchen künstlich zu düngen, ich glaube, sie würden sich "bedanken". ;-)
Durch die natürlichen Auflagerungen des Bodens erhalten sie gewiß genug an Nahrung im Laufe eines Jahres und gigantische Blüten müssen es nicht sein - ist für die Pflanzen lt. meinem Wissen auch gar nicht gesund, wenn man sie überdüngt!
Wer allerdings seinen Garten völlig kahl fegt, darf sich nicht wundern .... ich glaube aber, dass in solchen Gärten Winterlinge und all die schönen Frühblüher sich nicht wirklich wohlfühlen oder aber erst gar nicht erscheinen!

Gespannt bin ich schon sehr auf die Winterlings-Blüte, denn im letzten Jahr war ich doch ein wenig enttäuscht. Durch die unzähligen Jungpflanzen hatte ich mir eine reichhaltigere Blüte vorgestellt, es blühten aber nur wenige der Pflanzen. Vermutlich brauchen sie eine längere Entwicklungszeit. Hier ist also, wie überall beim Gärtnern, Geduld gefragt. Gut Ding will eben Weile haben, an diesem Sprichwort ist sehr viel Wahres dran!


Leberblümchen und Winterlinge aus dem Waldgarten März und April 2011, denn dort wuchsen - ganz ohne Düngung auf kärglichem Boden unzählige davon. Aber auch im jetzigen Garten vermehren sie sich ja inzwischen sehr schön!



Auch mein Buchsbaum wurde  noch niemals im Leben gedüngt. Er befiel bislang allerdings auch noch nie! Ob hier Zusammenhänge bestehen? Wie bei der menschlichen Überernährung auch??
Ein Bild von der Buchskugel fand ich so auf die Schnelle jetzt nicht, werde es aber später hier noch nachfügen.

Den Koniferen werde ich jedoch ab Februar oder März Dünger zukommen lassen, wie ich das schon einmal getan habe. Denn denen ist es gut bekommen. Davor mickerten sie vor sich hin. Es ist sicherlich immer sehr individuell mit der Düngung und das Beste ist natürlicher Dünger. Eigentlich wird alles ab März gedüngt, auch Beerensträucher, Obstgehölze, Erdbeeren Heide, Rosen,Stauden, Hecken, Gemüse ...


Mit der Aussaat und auch Pflege der Pflanzen sollte spätestens Ende März begonnen werden, so habe ich es schon vielfach gelesen. Das kann man sich gut merken. Es wird dann ja oft auch schon milder draußen, so daß es einen ohnehin mehr nach draußen zieht.


Die Tulpe 'Inzell' möchte ich mir noch einmal anschaffen, nachdem speziell wunderschöne weiße Sorte mir verlorenging.
Auch an den Schnitt der RispenHortensien muß ich dringend denken! Im Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt dafür!


Obstbäume sollte schon im April beschnitten werden, wenn die Knospen schon gut zu erkennen sind. Haben wir zwar kaum so gehandhabt, aber ich werde mal darauf achten bei unserem Apfelbaum und seit einer Weile steht ja auch ein Sauerkirschbaum im Garten ... den heißt es später wieder vor den Vögeln schützen ...

Da der Mulch bei uns bis dahin wohl liegen bleibt, muss ich Erdbeeren nicht extra wegen Bodenfrost mulchen. Denn noch wachsen sie im Freiland.

Und Himbeeren, vielleicht sogar eine Brombeere oder auch Heidelbeere sollten ja in die Baukübel gepflanzt werden. Vorausgesetzt, es klappt mit der Bewässerung gut, denn ich kann nicht immer mittags extra deswegen noch heimfahren, um solche Pflanzen vor dem Verdorren zu retten. Der Aufbau der Bodenschicht im Inneren des Kübels muß soweit wasserspeichernd sein, dass sie mindestens 1 Tag lang durchhalten! Selbst bei größter Hitze!



Bis Ende April sollten dann auch Bohnen, Salate oder andere Gemüsesorten ausgesät werden. Bis dahin muss also alles Erforderliche beschafft werden. Sofern nicht wieder unvorhergesehene Ereignisse passieren, zum Beispiel mit meiner Mutter, denn derzeit ist an Garten gar nicht zu denken -  wenn jetzt Frühling oder gar Sommer wäre ... fände ich überhaupt keine Zeit für den Garten!!!

Eigener Salat wäre schon was Feines!

Blumenzwiebeln habe ich im Herbst kaum noch gesetzt. Der Garten enthält inzwischen genug davon. Irgendwann sind die Kapazitäten ausgeschöpft.

Zunächst heißt es dann noch, den Strauch vorm Fenster am Haus wieder vom Weihnachtsbehang abzuschmücken, doch derzeit ist der Garten wegen der Nässe noch kaum begehbar ... selbst die Felder stehen in unserer Gegend teilweise unter Wasser! Das hat es ewig nicht gegeben! In einem Post im anderen Blog habe ich mir gerade Gedanken über den Zustand unseres schönen blauen Planeten gemacht ...


Donnerstag, 18. Januar 2018

Und schon wieder sucht uns ein Orkan heim!





Da hatte ich schon so schön einen Post vorbereitet, was zum Frühjahr im Garten alles anliegt, worüber ich mir jetzt schon Gedanken machen und diese auch im Blog notieren wollte, um nichts zu vergessen und kaum wollte ich mich abschließend daransetzen, jagt wiederum ein Orkan über uns hinweg.

Ganz klar, daß ich mein Vorhaben nun umgestellt habe und Bilder von heute hier posten werde und auch die entsprechenden Seiten verlinke. Denn diese Wetterereignisse sind mir sehr wichtig, sie hier zu dokumentieren. Auch auf Instagram schreiben mir immer wieder Menschen, dass sie das Gefühl hätten, diese Ereignisse häuften sich. Damit das nicht nur so ein vages Gefühl bleibt sondern nachprüfbar ist, halte ich diese Wetterphänomene in diesem Blog fest.

Sicher kann man das an anderen Stellen, wie dem Deutschen Wetterdienst, viel besser nachlesen, doch für mich ist es wichtig, das Wetter für uns, unsere Region, unsere Stadt und unseren Garten hier im Blog festzuhalten!


Diese nächste Szene ist hier nachzulesen!



Was im folgenden Video wie ein  Unfall wirkt, ist nur eine verunglückte Aufnahme, aber gerade deswegen habe ich sie in meine Instagram-Story eingestellt, dort kommen Gags immer gut. ;-) Wobei mit dem Orkan nun wirklich nicht zu spaßen war!





Ich nutze die App KATWARN auf dem Handy und wurde dadurch rechtzeitig über den Orkan informiert. Denn sonst kann man auch hier in die aktuelle Unwetterlage Einblick nehmen.

Ein Screenshot von der KATWARN-Wetterwarnung habe ich in meiner Instagram-Story gepostet, die Links hinter den Hashtags sind auf Instagram aktiv und anklickbar! In diesem Post jedoch nicht, denn das ist ein Screenshot VOM Screenshot


Im Krankenhaus angekommen, bot sich mir dieses Bild - man konnte sich kaum auf den Beinen halten und war froh, in das Gebäude zu flüchten! Zum Glück regnete es nicht sehr stark, denn ein Regenschirm war ganz und gar undenkbar!




Und wie ganz oben im Bild kam ich an diversen Stellen der Stadt vorbei, an denen Blaulicht leuchtete oder Martinshörner erklangen. Ich möchte nicht wissen, was morgen in der Zeitung steht! Abgesehen von dem, was ich schon im Rundfunk gehört und im Internet gelesen habe. Denn TV haben wir nicht - was ich sehen will, schaue ich mir im Internet an.


Verheerende Orkan-Bilanz
Die Bäume fallen um wie Streichhölzer

So heftig wütete Sturm "Friederike"
Bildergalerie unserer Tageszeitung

Sechs Tote durch Orkan "Friederike"



Wirklich schade, dass ein Bild die heftigen Böen, die das Wasser nur so über die Straße peitschten und den Wagen zur Seite drücken wollten, nicht wiedergeben kann!
Und jeden Moment mußte man befürchten, dass entweder ein Baum umkippt oder die Ampelaufhängungen auf die Straße krachten, denn sie wackelten sehr bedenklich hin und her.


An dieser Stelle der Innenstadt - gegenüber C & A . . . bogen sich bedenklich die Bäume. Ob die beiden schiefen Exemplare morgen da wohl noch stehen???



Richtung Krankenhaus ...

Die Bilder habe ich bewusst nicht aufgehellt ... damit möglichst die Original-Stimmung rüberkommt ... sicher werden etliche von Euch  Ähnliches erlebt haben . . .


Nur die Türkentaube da hoch im Baum war völlig unbeeindruckt vom Orkan und hatte keine Mühe, sich dort oben im Baum festzuhalten!


Vom Garten hatte ich dieses Mal nur - als der Orkan in Fahrt kam - ein Video von unserem Bambus aufgenommen ... doch das gibt nun nicht allzu viel her ... ich hoffe, die Videos sind dieses Mal etwas größer. In der letzten Zeit waren meine Videos immer extrem klein - ich habe aber keine Ahnung, woran das liegen mag! Es sind ganz normale Videos vom  Handy! In diesem Falle sämtlich unbearbeitet!

Ich schaffte es gerade noch, alle losen Gegenstände und Blumentöpfe in einer Ecke zusammenzustellen und dann mußte ich auch schon los . . .
Bei uns Zuhause war - wie es am Abend ausssah - wohl nichts weiter passiert.





Dienstag, 9. Januar 2018

Neues Gartenjahr!



Im letzten Jahr ungefähr um die gleiche Zeit war es bei uns nur wenig kälter - doch so einen richtigen Winter wie 2010 hatten wir nun schon lange nicht mehr! Der einzige nennenswerte Schneefall erfolgte am 3. Dezember 2017 und hielt auch nicht lange an.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Frosteinbruch nicht wieder zur Unzeit geschieht, wenn vieles schon austreibt.

Ich bin aber ganz froh, auch wegen meiner Mutter, dass bei uns kein Schnee liegt, denn für einen Rollstuhlfahrer ist das nicht sehr angenehm, trotz eines Rollstuhlschlupf-Sackes ... das Schieben eines Rollstuhles ist bei Schnee oder Schneematsch auch nicht sehr angenehm!

Gerade habe ich einmal einen Blick in mein Waldgarten-Archiv geworfen ... 99 Beiträge in 2017 sind für meine Verhältnisse in der Tat nicht viel! In anderen Jahren waren es deutlich mehr. Die Jahre vor 2010 sind zu vernachlässigen, denn diese Posts wurden zeitlich rückversetzt gepostet.
Das lange Leiden meiner Mutter fordert eben doch seinen Tribut ...


Waldgarten-Archiv



Jetzt hoffe ich sehr, dass es mir in diesem Jahr wieder häufiger möglich sein wird, über meinen Garten zu berichten und auch über andere Dinge in der Natur . . . 

Die ersten Schneeglöckchen blühen jedenfalls schon wieder. :-)
In einer Solar-Leuchte fand ich diesen Eisbrocken . . .


Zum Glück hatte ich es noch rechtzeitig geschafft, etwas Styropor unter die Laternen zu geben ...
Die wunderhübschen Chrysanthemen, die zunächst weiß erblühten, sind teilweise braun geworden, aber einige blühen noch immer.


Die anderen späten Chrysanthemen wirken immer noch wunderschön ... der reinste Winterblüher! Verträgt auch leichte Frostgrade! ;-) :-)


Unermüdlich im Blühen auch die Waldgartenrose an den unterschiedlichen Standorten des Gartens.



An einigen Stellen des Gartens, wie auch ganz hinten neben dem Kompostsilo ragen die Tulpen schon wieder weit aus dem Boden . . . 


Unterhalb der Koreatanne entsteht nun tatsächlich ein Christrosen-Feld zu entstehen. Ich werde es dann auch so lassen . . . im Winter ist es doch ein sehr hübscher Anblick, wenn erst einmal alles eingewachsen und gepflegter ist an diesem Platz (denn dazu kam es im letzten Jahr dann gar nicht mehr ...) Aber dieser Ort, der etwas feuchter ist als andere Plätze, da sich hier das Wasser vom Terrasenhang leicht sammelt, scheint eben doch für die Entwicklung bzw. Verbreitung der Christrosen ideal zu sein. Einige Pflanzen werde ich zu Gunsten der Christrosen dann eben versetzen müssen.


Die Christrose im Blogentopf dagegen lässt raurig ihr Köpfchen hängen ... die Erde im Topf ist gefroren. Eigentlich fasst die Erde sich noch ein wenig feucht an, auch wenn sie auf dem Bild trocken wirkt. Zu gießen wage ich das Ganze in diesem Zustand nicht mehr ... Ich hoffe, die Schneebeere, die ebenfalls im Topf wächst, überlebt das Ganze. ;-) Die Zeit, die Töpfe warm zu verpacken, hatte ich  nicht mehr gefunden ...



Sonntag, 7. Januar 2018

Geburt im Garten ...



Durch Kathrins Post über ihren Nachwuchs bin ich angeregt worden, einen Link zu posten über eine Geburt in Eigenregie, die mich sehr fasziniert hat. Die Seite dieser jungen Ärztin fand ich schon vor einiger Zeit und hatte dazu auch schon einen Post vorbereitet, den ich nun nur noch ein wenig abzuwandeln brauchte.

Auch ich hatte bei meinem ersten Kind - zwar keine Geburt in Eigenregie - so doch eine Hausgeburt ins Auge gefasst. Dann kam jedoch leider alles ganz anders.

Ich bin aber sicher - auch aufgrund meiner medizinischen Kenntnisse, die ich seitdem erworben habe - dass wir uns oft von Ängsten leiten lassen.
Diese Frau, die ihr Kind in Eigenregie gebar,  ist allerdings Ärztin und weiß sicher ganz genau, was sie tut. Ich finde es dennoch bewundernswert, wie sie die landläufigen Ängste abstreifen konnte und ihr Kind auf diese natürliche Weise gebar.

Wer schwache Nerven hat, klickt bitte nicht auf den Link! Es ist aber nichts Dramatisches zu sehen! Eine Geburt ist halt eine Geburt! Die natürlichste Sache der Welt!

Da Kathrin auch über das Stillen schrieb, hier ein Link zu einem Instagram-Post von mir ... auch ich habe meine Kinder lange gestillt. Es gibt nichts Praktischeres, denn man braucht nachts nicht extra aufzustehen und lange in der Küche Babynahrung zubereiten. Schont die Nerven und Stillen macht außerdem glücklich - beide, Mutter und Kind!

Vielleicht wissen es manche noch nicht ... Stillen kann man auch später noch "erlernen", wenn man schon eine Weile mit dem Baby daheim ist. Natürlich muss man sich dafür Zeit und Ruhe nehmen. Doch wenn es erst einmal in Gang gekommen ist, was nicht allzu lange dauert, klappt es problemlos, sogar unterwegs, in einem Restaurant oder irgendeiner ruhigen Ecke ...

Es gibt auch einige wirksame Heilpflanzen, die den Milchfluß in Gang bringen. Fertige Teemischungen werden meines Wissens auch angeboten.

Hilfreiche Links für die, die das interessiert

https://www.amazon.de/Das-Stillbuch-Hannah-Lothrop/dp/346634431X
http://www.lalecheliga.de/
https://www.afs-stillen.de/
https://www.stillkinder.de/warum-stillen-muetter-in-deutschland-nicht-laenger/
https://www.ardo.de/blog/stillen-und-gebaeren-im-laendlichen-aethiopien-568.html


Es haben übrigens sogar Großmütter noch stillen können, wenn sie das wirklich wollten und mussten - zumindest in früheren Zeiten, wenn beispielsweise die junge Mutter verstorben war und dringend eine Amme gebraucht wurde .... oder das Kind gar nicht aus der Flasche trinken will - selbst dann kam der Stillprozeß mitunter wieder in Gang und das ist wirklich eine ganz faszinierende Sache! Praktizieren offenbar auch einige auch heute noch.

Wir haben heute den Bezug zu unserem Körper und seinen Fähigkeiten schon so ziemlich verloren und verlassen uns viel zu sehr auf Ärzte, Schulmedizin und Krankenhäuser. Schon traurig, diese Entwicklungen ...
Womit ich keinesfalls in Abrede stellen will, dass einige Frauen im Krankenhaus besser aufgehoben sind als bei Hausgeburten oder gar in Eigenregie!
Ich selbst habe leider auch im Krankenhaus entbinden müssen, obwohl ich es mir ursprünglich anders gewünscht hatte!

Zwar kein Gartenthema ... aber eine Geburt im Garten im Sommer ....
sofern der Garten sich eignet (und die Werdende Mutter samt  Kind o.k. sind) ... ist um vieles schöner als die sterile Krankenhausgeburt ...


Mittwoch, 3. Januar 2018

Liebe - 2018!





Auch wenn ich mir das so schön vorgestellt hatte und es in manchen Jahren sicherlich auch immer punktgenau schaffte - nicht nur passend zu Silvester - einen Post einzustellen sondern zeitgleich auch noch alle befreundeten Blogs zu besuchen ... so geht das derzeit  nicht mehr in der gewohnten Form...

Beschrieben habe ich die neuen Umstände bereits hier. Der Post hatte zwar überdurchschnittlich viele Leser, sogar sehr viele, dafür dass ich den Blog mehr als ein halbes Jahr geschlossen hatte, Doch kommentiert haben nur einige wenige ... Ich weiß, daß es einigen nicht gefällt, wenn ich nicht mehr ständig bei ihnen lesen und kommentieren kann.... das wurde mir geschrieben! Ich weiß selbstverständlich auch, daß Kommentieren auf Geben und Nehmen basiert, auch wenn einige stets das Gegenteil beteuern, es ist einfach so!

Daher überlege ich ernsthaft, diesen Blog und auch den anderen einfach dauerhaft zu schließen bzw. so lange meine Mutter noch lebt! Bzw. den Blog im geschlossenen - für die Welt nicht sichtbaren Zustand bestücke, denn später habe ich die Zusammenhänge nicht mehr, es fällt jetzt schon schwer, zeitlich rückversetzt alles genau aufzuschreiben, wie es gewesen war . . . Auf diese Weise geht mir nicht so viel für das Gartentagebuch verloren und niemand hat das Problem, dass ich nicht gegenkommentieren kann! Auch ich nicht! 

Denn wozu mache ich mir noch die Mühe, wenn ich doch nurmehr selten die Zeit finde, und wenn ich mal kleine Zeitfenster zwischendurch habe, verbringe ich diese eben auf Instagram - am Handy ... denn das habe ich fast immer dabei. Anders als meinen PC-Arbeitsplatz, den ich schlecht auf den Buckel klemmen und überall mit hinnehmen kann. Und am Notebook kann man keine vernünftigen Blogposts verfassen - ich jedenfalls brauche dafür meinen gewohnten Arbeitsplatz mit allem, was dazugehört! Und das schleppe ich auch nicht per Notebook mit mir herum! Selbst wenn ich eines besitze, nutze ich es überwiegend nur mal zum Lesen auf dem Sofa .... doch ich habe es nun Wochen, ja Monate nicht mehr in der Hand gehabt wie auch das Tablet. Einfach keine Zeit dafür!

Wen mich, mein Geschreibsel, meine Bilder ernsthaft interessieren und ein Smartphone besitzt, kann ja problemlos auch Instagram nebenher laufen lassen ... schließlich sind ja etliche auch ohne Not zu Facebook, Google + usw. abgewandert .... und für mich ist Instagram eben deshalb ideal, da ich das  ohne großen Aufwand in der Arztpraxis statt der Regenbogenpresse, die dort i.d.R. ausliegt, bedienen kann. Oder aber Zuhause auf dem Sofa, wenn ich müde heimkomme und der Weg an den PC doch nichts mehr wird ...



Sicher kann es mir gleichgültig sein, wenn es Einigen nur um Sehen und Gesehenwerden geht um das Pushen der eigenen Posts zwecks Werbung und Einnahmen! Sowas brauch ich nicht! Ich verstehe zwar sehr gut, wenn einige Blogger/innen auf finanzielles Zubrot angewiesen ist, selbst wenn sie es öffentlich nie zugeben würden.
Das Leben mit häufigen Neukäufen oder manchmal auch großen Familien und Kindern, die studieren, ist halt teuer, wenn man im Brotberuf nicht gerade über ein opulentes Gehalt verfügt
oder nur ein Alleinverdiener da ist ... teure Urlaubsreisen sind so kaum drin ...  Mit 3 Kindern kenne ich das nur zu gut noch aus früheren Zeiten ...  und was eignet sich besser, als ein Blog und viele Bilder, tägliche Posts und viele Kommentare, um etliche Sponsoren, die all das finanzieren, anzulocken ... und all jene haben auch meinen herzlichen Segen dafür, aber dazu braucht es nicht noch meiner Kommentare! Jedenfalls in Zeiten, wo für mich dafür einfach kein Raum bleibt. Selbst wenn einige mir sehr sympathisch sind, muß ich dann passen ... das heißt jedoch nicht, daß ich nun nie wieder kommentiere, nur vorläufig geht es eben nur sporadisch, wenn überhaupt ...

Genauso mögen jene denken ... was geht es uns an, wenn sie ihre Mutter betreut ... dieser ganze Alters-Quatsch geht uns so am A..... vorbei ... und dafür braucht es nicht noch unserer Kommentare  - schließlich gibt es genug Blogs und Blogger ... selbst schuld ... wenn sie ihre Mutter nicht ins Heim gibt und sich damit abquält ... muss man sowas in der heutigen Zeit denn noch ...  (wobei ich dazu sagen muss, dass wir zwei Schwestern sind und auch ein Pflegedienst durchaus mit involviert ist! Demnächst auch eine Tagespflege, wenn jemand sich mit diesem Vokabular auskennt ...) .... ja, diese Bloggerin könnte es viel "schöner" haben .... Mutter ab ins Heim und sich ein schönes Leben machen!

Aber kaum jemand denkt an das seelische Befinden der alten Eltern. Ins Heim geben ist ja leicht, nicht wahr! Das kann jeder, aber auf die individuellen Bedürfnisse seiner sehr alt gewordenen Eltern eingehen, dazu gehört ein hohes Engagement, dazu gehört LIEBE!

Und ich bezweifele, wenn ich das Leben heute so betrachte, ob viele Menschen noch der wahren Liebe fähig sind! Allzu schnell wird sich getrennt, fremdgegangen, geglaubt, ein nächster Partner wäre "besser" als der bisherige .... Ist ja auch irgendwie langweilig, immer dasselbe, oder?? ;-) Wo gibt es denn noch diese langen Ehen, wie wir sie führen, diese Dinosaurier-Ehen, wie sie mal jemand genannt hat, in denen man aber nicht unzufrieden ist? Das sind die allerwenigsten ...

Und wenn ich mich so umschaue, sind die mehrfach Getrennten auch nicht glücklich! Und ich frage mich so manchmal, woher all jene ihren guten Glauben wohl nehmen? Von DEM Glauben wollen sie nichts wissen, aber DEM Glauben, dass es mit dem Nächsten besser wird, hängen sie an und heiraten ... sogar mehrfach ...  Und nach wenigen Jahren schon ist quasi der alte Zustand wiederhergestellt, nur dieses Mal mit einem anderen Partner. Dann muß eben noch ein nächster her ...irgendwer wird doch wohl MEINE Wünsche erfüllen ... wird MICH doch wohl glücklich machen .... da werden einige leider wohl  lange suchen ...

Liebe Dich selbst und es ist egal, wen Du heiratest, ist ein Buchtitel - das Buch besitze ich selbst und habe es schon weiter verschenkt und dies hier ist beileibe keine Werbung in dem Sinne, ich werde dafür absolut nicht bezahlt und selbst wenn, was bekommt man denn für eine Buchempfehlung??

Diese paar Pimperlinge können die sich an den Hut stecken, ganz ehrlich! Davon habe ich absolut nichts! Außer viel Arbeit und Hin- und Herschreiberei, wie das häufiger mit Firmen, die Posts sponsern, so läuft ... Daher habe ich auch so gar kein Interesse an irgendwelchen Rezensionen oder Buchempfehlungen, sorry ... auf Befehl lesen, das kommt für mich nicht in die Tüte, schon gar nicht gegen KLEINgeld!

Doch dieses Buch empfehle ich aus ganz freien Stücken, das sollte jeder lesen, der Probleme in der Partnerschaft hat! Und noch einiges andere, wie "Die Kunst des Liebens" vom guten alten Erich Fromm!


Auszug aus Wikipedia:

Die Kunst des Liebens ist ein populäres gesellschaftskritisches Werk des Sozialpsychologen Erich Fromm, welches erstmals 1956 in New York erschien. Zusammen mit dem 20 Jahre später erschienenen Haben oder Sein gehört es zu seinen bekanntesten Werken und war wie dieses ein Bestseller. Es setzt sich mit der im 20. Jahrhundert in der westlichen Welt dominierenden romantischen Verständnis der Liebe auseinander, das Menschen zu einem marktwirtschaftlichen Verhalten bei der Liebe animiere und Probleme allein beim Gegenüber sehen lasse bzw. darin, geliebt zu werden. Diesem Verständnis setzt er die Verschiebung der Perspektive auf die eigene Fähigkeit zu lieben entgegen, auf die Kunst des Liebens.



Denn Liebe ist nicht ewiges Halli Galli, Hochgefühle, und bis ins hohe Alter umwerfender Sex, ganz im Gegenteil! Liebe entwickelt sich mehr und mehr zur Agape, wenn es denn wirkliche Liebe ist! Zur alles verstehenden und verzeihenden Liebe, fast wie eine Mutter ihr Kind liebt - denn nur dann ist es Liebe! - Nur, das will der Mensch von heute scheinbar nicht mehr. Es soll immer Kaviar geben, jeden Tag ... und sobald das vorbei ist, muß eben der Nächste dran glauben ... total anstrengend, nicht wahr!



Freilich könnte ich dann fleißig bloggen, wenn ich all das nicht "am Halse" hätte, mit meiner Mutter, da mögen jene recht haben ... eben das will ich nicht, denn wie meine Mutter mich mühevoll groß gezogen hat, habe ich meiner Mutter versprochen, sie nicht in ein Heim zu geben, wenn sie einst gebrechlich wird. Dieser Zustand ist mittlerweile eingetreten... Versprechen hält man! - Zumindest solange das möglich ist. Denn es gibt in der Tat Umstände, wo man selbst nicht mehr in der Lage ist, beim besten Willen, sich um all das zu kümmern. Dieser Fall tritt hoffentlich niemals ein und wir werden sie bis zu einem hoffentlich seeligen Ende begleiten können!

Wir wurden schließlich auch nicht in ein Heim gegeben, nur weil wir mitunter lästig fielen oder unserer Mutter "zu viel" wurden .... und das geht wohl jeder Mutter so, die ihre Kinder noch SELBST aufzieht! Ansonsten haben andere, gering bezahlte Frauen diese Last, die oft nicht in den Genuß kommen, ihre eigenen Kinder aufwachsen zu sehen . . . wer das seinen Kindern antun mag ... mir waren sie zu schade dafür! Und die schlecht bezahlten Frauen taten mir leid. Selbst unsere Putzfrauen wurden immer bestens honoriert, auch wenn das damals auch schon nicht üblich war. Für mich eine Sache von Anstand!

Denn man kann sich nicht etwas leisten wollen, das einem nicht zusteht! Das ist Ausbeutung von Menschen! So etwas  konnten wir nicht gutheißen!

Über all das muß auch einmal geschrieben werden, daher schreibe ich es hier und heute! Viel zu selten werden diese Dinge thematisiert! Der Mensch von heute ist Verbraucher und schert sich nicht um "die anderen". Hauptsache seine Bedürfnisse werden möglichst umgehend befriedigt .... wie es den anderen geht ist "mir doch egal" ..... und ganz gleich, was es kostet und das meine ich nicht in  Geldwert sondern allgemein ... was es die Umwelt kostet, andere Menschen kostet, was es uns an Lebensenergie und kostbarer Lebenszeit kostet ...

Haben wollen und Wegwerfen kennzeichnen diese  Zeit und Burnout .... immer mehr Menschen leiden an psychischen Erkrankungen, woran bei weitem nicht die Arbeitswelt alleine schuld ist sondern auch und gerade das Privatleben, der viele hausgemachte Stress ..... auch in den  Blogs kann ich das beobachten - abgekämpfte Gesichter von Frauen, die nebenbei stressvoll bloggen, auf allen Kanälen vertreten sein wollen ... weil sie irgendwelche Kooperationen haben. Nichts gegen Kooperationen, doch wenn all das zum Stress gerät, sollte man innehalten, internett pausieren und sich selbst, sein Leben einmal für längere Zeit beobachten, bevor es den Bach hinunter geht, Beziehungen darüber zerbrechen und so manches andere mehr ...

Der Tag hat eben nur 24 Stunden, 8 davon sollten wir für den Schlaf reservieren! Mit einer Vorlaufzeit davor und einer  Zeit danach, um sich auf den Schlaf einzustimmen ... so daß leicht 10 Stunden zusammenkommen, während der wir "nichts" tun sollten, außer zu ruhen. Wer tut das heute schon noch???

Das muß anders werden! Denn es tut uns allen nicht gut, auch denen, die sich das heute noch nicht vorstellen können! Wie wir heute leben ...




Zurück  zu meinen Blogs und dem Bloggen ...

Wahre Blogfreunde kommen immer wieder, das ist meine langjährige Erfahrung als Bloggerin der ersten Stunde seit 2004!

Und so gibt es auch heute noch Blogger, mit denen ich seit der Zeit befreundet bin. Wenn wir uns auch zeitweise aus den Augen verloren, weil jeder nun mal sein Privatleben hat, Zeiten, in denen Bloggen absolut unmöglich war, so finden wir uns hier doch immer wieder und kommentieren auch gern gegenseitig, so wie die Zeit es erlaubt. Selbst wenn Monate oder manchmal sogar JAHRE dazwischen liegen. ... Alle anderen kommen und gehen .... und wen kümmert das schon ...

Wir sind wohl die, die bis zum Schluß hier die Stellung halten werden (ich denke an Euch, Ihr Lieben Wenigen, die wir uns schon so lange kennen und vielleicht noch einige andere, die trotz meiner inzwischen selten gewordenen Gegenbesuche hier immer wieder auftauchen! .... Wir Wenigen werden wohl bis zum Tod oder einer schweren Erkrankung, die das Bloggen nicht mehr erlaubt, hier die Stellung halten ...  und das ist das Tolle und ja auch Verlässliche daran .... mich, diesen Blog - uns Blogger der ersten Stunde - wird es immer geben - bis zuletzt! :-)  Selbst wenn die Blogs einmal für eine längere Zeit von der Bildfläche verschwinden ....

Wer schreibt, der bleibt!

Und irgendwann stellt vielleicht ein anderer Blogger für uns ein Licht auf in den Weiten des Webs oder setzt uns ein Denkmal, wie ich es hier zum Beispiel getan habe. Dort sind einige der verstorbenen Blogger- und -innen verewigt, die ich schon lange kannte ... deren Blogs teilweise sogar noch existieren ... Irgendwann ist immer das letzte Mal .... das überraschend schnell kommen kann, wie wir seinerzeit bei Inge/Heidegeist erfuhren ...

So und nach dem "Wort zum Sonntag" noch ein paar aktuelle Gartenbilder ...

Die Feuerwerks-Bilder wurden zwar mit der großen Spiegelreflex-Kamera aufgenommen. Aber da werde ich noch einiges lernen müssen. Meine Einstellungen waren leider nicht so vom Erfolg gekrönt, zumal ich das Stativ auch nicht benutzen konnte, da es defekt ist, und so habe ich die Kamera so still wie möglich gehalten und sie teilweise auf der Balkonbrüstung meiner Mutter aufgesetzt. Doch wir sind hier ja nicht, um Fotografische Höchstleistungen abzuliefern, dann könnte ich gleich den Beruf wechseln, nicht wahr! Wozu sollte ich dann über meinen Garten bloggen, wenn ich mit tollen Fotos viel mehr in kürzerer Zeit einnehmen könnte??? ;-)

Das erste Schneeglöckchen blüht - schon seit ein paar Tagen ... es ist bisher auch das einzige. Vielleicht steht es da hinter dem Terrassenhang rechts neben dem großen Bambus ja geschützt genug. Nennenswerte Fröste hatten wir jedoch nicht und Schneefall nur einmal, den hatte ich hier im Blog dokumentiert, wobei die Temperaturen um den Gefrierpunkt lagen.


Wenn sogar die Charles Austin-Rose noch neue Knospen ausbildet, ist vorstellbar, wie die Witterung bei uns in diesem Winter ist. Gleiches gilt für einige andere Rosen, vor allem die Waldgartenrose, die noch immer sehr üppige Blüten zeigt.


Viel Freude macht auch der Anblick der Korsischen Nieswurz. Sie hat wohl den richtigen Platz unterhalb des Pflaumenbaumes bekommen und dankt es mit schönen Blüten und neuen Blütenansätzen ... bin gespannt, wann diese dann blühen werden.



Der Garten ist seit kurzem wieder eine matschige Geschichte und auf der Terrasse steht das Wasser in einer großen Lache . . .


Auch einiges andere blüht noch, wie die Primeln, die im folgenden Bild  links zu sehen sind und die weiße Bechermalve streckt noch ein paar hagere Stiele, an denen noch Knospen stehen, ziellos in den Garten ... nur wegen der Knospen habe ich diesen Anblick noch geduldet. Vielleicht blühen sie auch noch auf, denn vor kurzem befanden sich noch schöne rosafarbene Blüten am spärlichen Gezweig.


Eine weitere straßenseitige Primel, die dort am Zaun wächst ... an einem nicht regnerischen Tag aufgenommen ... wir hatten uns schon so gefreut, dass es endlich trockener wird ... doch ein, zwei Tage reichen bei uns, um den gesättigten Boden schnell wieder aufweichen zu lassen.


Nächstes mal wieder schönere Bilder, sicher auch  zeitlich-rückversetzt, sofern ich dazu komme, damit die Daten im Blog stimmen. Denn was nützt ein Bild, das ich vor 10 Tagen aufgenommen habe, wenn der Post dann vom 10.1. stammt? Da passt die Blütezeit - wenn ich in späteren Monaten oder Jahren einen Blick in den Blog werfe, nicht und gerade darauf kommt es mir an!

So und jetzt wünsche ich allen ein glückliches und gesundes Neues Jahr ...

Prosit Neujahr!

. . . sagt meine Mutti, die sich seit ihrem langen mehrmonatigen Krankenhausaufenthalt wieder so einigermaßen erholt hat - bleibt gesund, macht nicht so viel Stress und denkt ab und zu über das Wesentliche des Lebens nach ... es läuft nichts weg!  Weg läuft es nur im Kopf ... Wahre Lebensqualität geht anders!