Dienstag, 9. Januar 2018

Neues Gartenjahr!



Im letzten Jahr ungefähr um die gleiche Zeit war es bei uns nur wenig kälter - doch so einen richtigen Winter wie 2010 hatten wir nun schon lange nicht mehr! Der einzige nennenswerte Schneefall erfolgte am 3. Dezember 2017 und hielt auch nicht lange an.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Frosteinbruch nicht wieder zur Unzeit geschieht, wenn vieles schon austreibt.

Ich bin aber ganz froh, auch wegen meiner Mutter, dass bei uns kein Schnee liegt, denn für einen Rollstuhlfahrer ist das nicht sehr angenehm, trotz eines Rollstuhlschlupf-Sackes ... das Schieben eines Rollstuhles ist bei Schnee oder Schneematsch auch nicht sehr angenehm!

Gerade habe ich einmal einen Blick in mein Waldgarten-Archiv geworfen ... 99 Beiträge in 2017 sind für meine Verhältnisse in der Tat nicht viel! In anderen Jahren waren es deutlich mehr. Die Jahre vor 2010 sind zu vernachlässigen, denn diese Posts wurden zeitlich rückversetzt gepostet.
Das lange Leiden meiner Mutter fordert eben doch seinen Tribut ...


Waldgarten-Archiv



Jetzt hoffe ich sehr, dass es mir in diesem Jahr wieder häufiger möglich sein wird, über meinen Garten zu berichten und auch über andere Dinge in der Natur . . . 

Die ersten Schneeglöckchen blühen jedenfalls schon wieder. :-)
In einer Solar-Leuchte fand ich diesen Eisbrocken . . .


Zum Glück hatte ich es noch rechtzeitig geschafft, etwas Styropor unter die Laternen zu geben ...
Die wunderhübschen Chrysanthemen, die zunächst weiß erblühten, sind teilweise braun geworden, aber einige blühen noch immer.


Die anderen späten Chrysanthemen wirken immer noch wunderschön ... der reinste Winterblüher! Verträgt auch leichte Frostgrade! ;-) :-)


Unermüdlich im Blühen auch die Waldgartenrose an den unterschiedlichen Standorten des Gartens.



An einigen Stellen des Gartens, wie auch ganz hinten neben dem Kompostsilo ragen die Tulpen schon wieder weit aus dem Boden . . . 


Unterhalb der Koreatanne entsteht nun tatsächlich ein Christrosen-Feld zu entstehen. Ich werde es dann auch so lassen . . . im Winter ist es doch ein sehr hübscher Anblick, wenn erst einmal alles eingewachsen und gepflegter ist an diesem Platz (denn dazu kam es im letzten Jahr dann gar nicht mehr ...) Aber dieser Ort, der etwas feuchter ist als andere Plätze, da sich hier das Wasser vom Terrasenhang leicht sammelt, scheint eben doch für die Entwicklung bzw. Verbreitung der Christrosen ideal zu sein. Einige Pflanzen werde ich zu Gunsten der Christrosen dann eben versetzen müssen.


Die Christrose im Blogentopf dagegen lässt raurig ihr Köpfchen hängen ... die Erde im Topf ist gefroren. Eigentlich fasst die Erde sich noch ein wenig feucht an, auch wenn sie auf dem Bild trocken wirkt. Zu gießen wage ich das Ganze in diesem Zustand nicht mehr ... Ich hoffe, die Schneebeere, die ebenfalls im Topf wächst, überlebt das Ganze. ;-) Die Zeit, die Töpfe warm zu verpacken, hatte ich  nicht mehr gefunden ...



Kommentare:

  1. Ich nochmal, bei Twitter und Pinterest bist Du ja auch vertreten - da kann ich Dich ja gar nicht aus den Augen verlieren ;-)
    Die ersten Schneeglöckchen blühen auch schon hier im Garten - schön schaut das aus!
    Schönen Abend und liebe Grüße
    Kirsi

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    1. Liebe Kirsi,
      dieser Kommentar war seltsamerweise unter Spam gelandet. Wie gut, daß ich da eben nochmal nachgeschaut habe. ;-)
      Pinterest mache ich praktisch nichts, ich will es im Grunde auch löschen, weil mir für so viele Plattformen einfach die Zeit fehlt. Darüber hatte ich auch in meinem anderen Blog schon geschrieben - über Pinterest.

      Bei mir blühen noch keine weiteren Schneeglöckchen. Bin ja gespannt, wann die dann erscheinen. Derzeit ist noch alles ziemlich nass. ;-) Hoffentlich regnet es nicht immer wieder so viel!

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. liebe sara, wirklich erstaunlich was alles schon oder noch in deinem Garten blüht und sich darin trotz Bodenfrost und Kälte nicht beirren lässt, die Natur erstaunt uns doch immer wieder, nur manche Rosen sind extrem empfindlich wie ich bei mir sah.
    Alles in allem hast du Glück - noch soviel Grün um dich herum zu haben, wenn ichs mir hier ansehe dann sehe ich Matsch - Dreck - braune nasse Erde - kein Gartenglück, erwarte aber dass sich das hoffentlich bald ändert und auch ich wieder in ihm wuseln kann.

    schöne Grüße an die Mama - den Rollstuhl im Garten zu schieben dürfte wahrscheinlich noch einige Zeit dauern...aber dann gesicht in die Sonne und darin schwelgen, ich glaube, darauf warten wir alle...
    herzlichst Angelface

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    1. Das finde ih auch erstaunlich, liebe Angel! Aber andererseits war es hier lange mild, wenn auch immer sehr regnerisch. Hätte es schon nennenswerten Frost gegeben, sähe das wohl ganz anders aus. Aber es kann ja noch kommen.
      Wir haben aber auch Matsch im Garten, das ist nur nicht so erkennbar auf den Bildern. Schau mal einige Posts tiefer, da kannst Du mich mit Gummistiefeln in der matschigen Wiese stehen sehen. Man sinkt hier regelrecht ein Stück weit ein. Heute - durh den starken Wind - ist schon einiges weggepustet worden, zudem es auch leicht gefror. Aber die Temperaturen bewegen sich lediglich um den Nullpunkt.

      In den Garten kann ich den Rollstuhl hier gar nicht schieben. Auch wenn man es auf den Bildern kaum erkennen kann, ist es hier huckelig und hügelig. Das wäre eine Aktion. ;-) Ein paar wenige Schritte kann sie aber noch am Rollator gehen und sich dann auf einen guten Stuhl setzen. Apropos Stuhl oder Sessel - dazu schreibe ich mal in meinem anderen Blog ... da haben wir jetzt auch so einiges erlebt, so dass ich mich frage, ob die Möbelindustrie sich überhaupt auf so alte Menschen einstellen kann. Das was es da im Angebot gibt, ist alles nicht das Wahre! ;-) Aber das hoffentlich bald mal, wenn ich mal eine ruhige Minute habe. Ich finde diese Themen sehr wichtig, weil wir alle einmal alt werden - wenn wir es werden und dann in der selben Situation sind!

      Viele liebe Grüße und bis ganz bald!
      Sara

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  3. Hallo Sara,
    jetzt sag blos, bei dir war noch gar nicht richtig Winter? Also bei uns ist im Garten alles braun und matschig. Gerade nach den ungeheuren Regenmengen in der letzten Woche. Ich habe etwas Topinambur ausgegraben. Bis etwa 2cm unter der Oberfläche stand das Wasser im Boden. Läuft man über die Wiese patscht man mit den Schuhen im Wasser. Rosen oder Chrysanthemen sind alle abgestorben und in Winterruhe. Und Blumenzwiebeln spitzen, wenn überhaupt einen Zentimeter aus dem Boden. Ich kann mich noch ruhig nach hinten lehnen, das dauert hier noch sehr lange, bis sich da was tut. Bin auch gespannt, ob und wieviel Frost noch kommt. Oder wieviel Schnee noch kommt und liegen bleibt. Januar ist eigentlich der kälteste Monat. Aber auch der Februar gehört hier gewöhnlich noch voll dem Winter.
    Wünsche dir, dass du dieses Jahr wirklich wieder mehr Zeit für Posts hast - und für deinen Garten.
    Liebe Grüße Achim

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    1. Lieber Achim,
      jetzt habe ich schon ein ganz schlechtes Gewissen. Dein Blog war auch schon im Browser geöffnet, aber ich kam einfach nie dazu. Bin praktisch im Dauerstress. Du kennst das ja!
      Erstmal wünsche ich Dir noch ein schönes, nicht zu stressiges Jahr 2018. Wir lesen uns in jedem Falle ja immer wieder. Ich muß nur derzeit hin- und herjonglieren ... meine Mutter, Du weißt schon ...

      Ach, Topinambur, gut, dass Du mich erinnerst ... ich wollte doch auch welche ausgraben, aber darüber war ich dann immer wieder weggekommen, weil eine Alarmmeldung die nächste jagte. So ein alter Mensch und eine ebenso alte kranke Katze dazu können einen ganz kirre machen. Da sieht die Lage täglich anders aus.

      Bei uns fühlte es sich heute frostiger an, als es war, da nasskalt und sehr windig. Bei uns sind Januar und Februar auch die eigentlichen Wintermonate. Etwas Frost kann nicht schaden, ich hoffe immer auf eine Dezimierung der Mücken und anderen Ungeziefer. Das war ja schlimm letztes Jahr und ich hoffe sehr auf einen heißen trockenen Sommer. Du ja weniger, aber bei uns war die Nässe extrem! Kein Wu nder, dass wir so viele Mücken hatten.

      So, jetzt schiebe ich schon wieder Nachtschicht, aber ich wollte 1. den Post unbedingt schreiben, die Kommentare doch nicht schließen und Dir, allen, die mir immer so lieb schreiben, wenigstens antworten ... so vergeht die Zeit. Eine halbe Stunde gebe ich mir noch, doch dann muss ich mich hinlegen, da morgen früh schon früh wieder raus.

      Viele liebe Grüße und bis bald in Deinem Blog
      Sara

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    2. ja ja die täglichen Verpflichtungen... leider sind das bei dir ja nicht mal angenehme Verpflichtungen. Ich wünsche dir, deiner Mutter und der Katze ein gutes 2018. Was sich jeder von euch darunter vorstellt, also unter dem "gut" weiß ich nicht, aber so soll es werden, das wünsche ich euch.
      Naja und wenn du meinen Blo schon offen hattest hast du sicher gesehen, daß da auch wirklich nicht viel los ist. Zwar hätte ich schon so einige Ideen was zu schreiben, aber ich konzentriere seit einiger Zeit meine volle Blog-Power auf meinen Rezepte und Selbstversorgerblog den ich von der Website komplett zu Wordpress umziehen muß, da das Programm mit dem ich die Artikel eigentlich schrieb sehr fehlerhaft ist, ich wochenlang überhaupt nichts veröffentlichen konnte und es mit der Anzahl meiner Bilder nicht zurecht kommt. Jetzt wird umgezogen und das sieht alles schon sehr sehr schön aus. Bedeutet aber allerdings Arbeit ohne Ende. Aber ich freu mich,wenn es da wieder laufend aktuell weiter gehen kann und dann auch im Gartenblog. Wie gesagt gartenmäßig ist eh noch ruhe bei uns. Bis auf die Christrosen, die blühen hier auch schon. Und dass die sich bei Frost zu ihrem eigenen Schutz nach unten legen, als wären sie verwelkt oder am Absterben, ist wirklich normal. Machen sie bei mir immer und wenn es taut stehen sie wie ne Eins im Beet. Also Wassermangen muß es wirklich nicht sein, warte, bis es taut.....Liebe Grüße Achim

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  4. Keine Sorge um die Christrose im Topf! Ich gehe mal davon aus, dass Ihr auch Frost hattet. Dann erholt sie sich wieder, wenn der Boden taut. Da es allerdings zum Wochenende wohl wieder etwas kälter wird, stell' sie vielleicht besser in einen Übertopf mit Wasserabzug - dann schützt das schon mal die Wurzeln etwas besser vor der Kälte. Und noch besser wäre es, wenn Du den Zwischenraum mit Weidenlaub ausstopfst, das ist eine gute Isolation. So kommen meine getopften Lenzrosen bis ca. -5° im Topf ganz gut durch den Winter. Wenn es kälter wird, stelle ich sie zumindest unters Treppenhausdach bzw. in die Garage. Aber im Moment scheint es ja so, als ob der richtige Winter sich frühestens Ende Januar einstellt.
    Bis dahin müsste ich auch noch so manchen Topf schützen. Aber im Moment hat mein Gartenjahr eigentlich noch gar nicht angefangen ;-(
    LG Silke

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    1. Danke, liebe Silke!
      Um die Christrose konnte ich mich ohnehin überhaupt nicht kümmern. Meine Mutter war jetzt mehrmals kurz hintereinander wieder im Krankenhaus und ist es noch. ;-(
      In einen Übertopf hatte ich sie aber gestellt. Doch richtig stärkeren Frost hatten wir ja glücklicherweise nicht.
      Bin auch gespannt, ob das noch was wird, nachdem ja nun sogar Temperaturen von 14 Grad angesagt wurden!
      Man weiß inzwischen ja nie, was noch kommt.
      Ich mache mir da keine weiteren Gedanken. Von den Christrosen habe ich im Garten inzwischen ja auch genug und alles andere ist teilweise mit Tannenreisig abgedeckt und muß eben sehen, dass es "so" durchkommt.
      Was nicht geht, geht nicht, da mache ich mich jetzt nicht verrückt. Nicht sehr lange, dann wächst uns der Garten wieder über den Kopf. Irgendwann ist alles wieder grün, das geht dann sehr schnell .... so gesehen bin ich froh, daß das eben noch nicht der Fall ist. Ich wüßte nicht, wie ich dem beikommen soll, wenn das mit dem Krankenhaus immer so weiter geht ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Ja, liebe Sara, es tut sich was im Garten, Altes und Neues.
    Einen Blog würde ich nicht nach der Anzahl der Posts bewerten.
    Qualität ist wichtiger als Quantität. Manche zeigen jeden Tag
    ein Foto. Dann hat man schnell den 1000. Post erreicht.
    Rollstuhlfahrer haben es nie leicht und schon gar nicht im Winter.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Liebe Edith,
      da hast Du natürlich vollkommen recht!
      Mir geht es hier ja um mein Gartentagebuch aller Gartensituationen und das sind 365 Tage im Jahr. Ich hätte noch so vieles, was sich in den vergangenen Jahren im Garten tat, hier gerne festgehalten, aber die Zeit rennt und derzeit komme ich kaum dazu, da meine Mutter zum wiederholten Male im Krankenhaus ist. Das reale Leben geht dann leider vor. Um Post-Zahlen zu generieren oder Leser zu fangen geht es mir hierbei absolut nicht! Auch nicht, um jeden Tag etwas zu zeigen!
      Ich habe sehr oft sogar in der Vergangenheit - also zeitlich rückversetzt gepostet - das haben dann nur Insider mitbekommen, die das ähnlich handhaben. Alle anderen schauen ja immer nur in die Sidebar auf die kleinen Vorschaubilder und da werden solche "älteren" Post gar nie angezeigt.
      Mir ist es enorm wichtig, das, was im Garten passierte, auch am richtigen Datum einzuordnen, ganz gleich, ob es jemand sieht oder nicht, denn ich selbst möchte gerne später nachschlagen, wann dieser oder jener Orkan war, wann die ersten Schneeglöckchen sprossen unter welchen Witterungsbedingungen usw. usf.

      Im Augenblick ist meine Mutter eher bewegungsunfähig und kann nicht einmal mehr den Rollstuhl benutzen. Trotzdem gut, daß wir keinen Schnee haben, da ich täglich ins Krankenhaus fahre, einige Kilometer weit. Das ist bei Schnee auch nicht sehr angenehm und von uns aus sogar ziemlich gefährlich über die schmalen Landstraßen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Hallo Sara,
    jep, hier war auch nur ein kurzes Schneeintermezzo im Dezember. Die Rosen nehmen den Winter nicht für voll und blühen weiter. Allerdings sind Schneeglöckchen und Co hier noch nicht so weit wie bei Dir. Ich fürchte, das dicke Ende kommt dann wieder im Februar und weicht uns bis Ende März nicht von der Seite :-(
    Liebe Grüße
    Karen

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  8. Liebe Sara,
    Jaja, mit eine Person im Haus die/der nicht mehr ganz gesund ist, da fördert ganz viel Zeit und auch anderes von allen.
    Jedes mal staune ich wieviel Blütenpracht ihr noch habt das ganze Jahr durch.
    Wir haben kaum noch etwas im Winter und wir beide arbeiten auch nicht mehr dran um noch neues an zu pflanzen oder zu ersetzen. Geht einfach nicht mehr!
    Deine Frage über den Anfang der Dialyse kann ich beantworten mit folgendes.
    Es gibt da keine Wahl, auf einen bestimmten Moment geht es ohne Dialyse einfach nicht mehr!
    Mit Dialyse hat meine Mutter sich ganz gut gefühlt und das auflaufen von Feucht im Körper war auch damit zu ende.
    Aber das reisen ist vorbei, drei mal in der Woche zur Dialyse gehen zerbrecht die Zeit um anderes zu unternehmen.
    Statistisch habe ich gelesen damals das bei Personen über 80, das Leben mit Dialyse maximal 5 Jahre erweitert werden kann.
    Meine Mutter hat aber noch 7 Jahre noch geschafft bis sie fast 91 war! Es fehlten ihr nur 50 Tage bis ihr siebtes Jubileum.
    Ja da hast du Recht über das Rollstuhl fahren, Pieter's ältere Bruder hat damals lange mit die Mutter geschoben über etwa einen Km um sie öfters noch heim zu holen wenn seine Frau noch nicht gelähmt war. Dann hat alles aufgehört und auch er selber lief im Rollater herum nach seine Hüftoperation. Das Alter ist oft mühsam und es ist gut das wir alle nicht voraus wissen wohin es geht mit uns und unseren Lieben!
    Hier ist alles super mit gute Ärzte und Medizin aber die Kosten sind wahnsinnig hoch dafür. So muß der Pieter für seine neue Medizin noch fast fünfhundert Dollar bezahlen für einen Monatswert. Nicht leicht... die Versicherung hat eine Liste von Medikamente die schon eine abgelaufene Patent haben, alle neue sind nicht mit aufgenommen! Die soll man zusätzlich selber bezahlen. So etwas hatten wir uns vor 10-15 Jahre ja nie einleben können! Nicht leicht aber so geht das Leben immer weiter und wichtig ist dabei den Kopf über Wasser zu halten und positiv zu bleiben.
    Ganz lieber Gruß,
    Mariette

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    1. Danke, liebe Mariette. So ist es. Die Zeit fehlt mehr und mehr in solch einem Fall.
      Bei uns war es in diesem Winter noch nicht so kalt, daher blüht einiges auch noch unbeirrt weiter.

      Was die Dialyse betrifft, so habe ich gehört, daß einige Leute durchaus noch reisen, allerdings mit der Dialyseapparatur oder aber mit der Option, die vorher gebucht wurde, dort am Ort die Dialyse vornehmen zu lassen. Das ist sicherlich im ganz hohen Alter bei Multimorbidität anders. Vermutlich geht das nur bei noch jüngeren Menschen, die noch mehr Energie übrig haben.

      Meine Mutti ist ja schon 88, wird diesen Mai 89 und hatte noch nie Dialyse. Bisher ging es noch ohne - nun hoffen wir, dass es weiterhin noch so geht. Es muß ganz furchtbar sein für einen so alten Menschen, eine ziemliche Quälerei. Allein das Legen eines Dauer-Shunts .... all diese Dinge ... Im KH traf ich eine älter Frau, die schon um die 20 Jahre Dialyse bekommt. Wie das möglich ist! Sie geht auch noch ihrem normalen Leben nach, wenn sie nicht gerade im KH ist. Wie einkaufen usw. ...

      Das ist wirklich gut, dass wir nicht wissen, wohin die Reise geht - ich stelle es mir schlimm vor und möchte in solch einem Zustand nicht alt werden! Aber wir können es uns leider nicht aussuchen, nur Entsprechendes verfügen.

      Mit den Kosten ist es hier teilweise nicht anders. Nicht alles übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung, das muß dann selbst bezahlt werden. Wer keine Kinder oder liebe Menschen hat, die ihn unterstützen, kann vieles nicht machen, wer hier nur eine kleine Rente bekommt oder vom Sozialamt abhängig ist. Bei anderen sieht das sicher noch anders aus.

      Ich hoffe, bei Euch ist soweit alles in Ordnung. Ich schaue ab und zu in Deinen Blog, auch wenn ich es eben nicht schaffe, zu kommentieren und sehe, dass Du Eure Geschichte aufarbeitest. Vielleicht gibt es ja irgendwann auch einmal wieder aktuelle Posts, wenn es wieder wärmer wird?

      Viele liebe Grüße
      Sara


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    2. Liebe Sara,
      Nein es stimmt nich das das Legen eines Dauer-Stunts eine Quälerei ist; das sind bestimmt falsche Geschichten von Menschen die etwas zu zanken haben ohne weiteres. Meine lieber Mutter hat nur ab und zu gelitten wenn eine neue, unerfahrene Krankenschwester den Anschluss via das Dauer-Stunt falsch eingestochen hatte. Sie wurde aber mündig genug um nur die besten zu erlangen die es ganz ohne Schmerzen tun konnten. Genauso erleben wir es ja auch wenn man uns Blut abnehmen muss zur Untersuchung. Es gibt da welche Quälteufel dazwischen!
      Das ich die alten Reisegeschichten schreibe hat nichts mit kaltem oder wärmeren Wetter zu tun. Ich mache so gerne meinem Mann die Freude sie nun wieder zu erleben, wo es so gut tut und wo es ihm aufmuntert. Das ist viel wichtiger als ein aktueller Post.
      Ganz lieber Gruß,
      Mariette

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  9. Liebe Sara, bei uns ist der Winter bislang auch nicht besonders streng. Allerdings hatten wir schon den einen oder anderen Frost, so dass hier im Moment nichts mehr blüht als eine traurige Christrose. Alles Gute Deiner Mutter.

    LG Kathrin

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  10. Liebe Sara,
    in meinem Garten blühen auch schon wieder einige Schneeglückchen, und verschiedene Frühlingsblüher haben sich schon ziemlich weit heraus gewagt...Ich hoffe mit Dir, dass wir nicht noch einmal Frost bekommen, wenn wir und die Natur ihn so gar nicht mehr erwarten...

    Dann möchte ich mich noch bei Dir für Deine Kommentare auf meinem Blog bedanken, und was Deine Skepsis bzgl. der Ernährung bei uns angeht,da gebe ich Dir vollkommen Recht. Bei all der angewandten Chemie in der Nahrungsmittelproduktion, muss man sich wundern, dass es nicht noch mehr Allergien und Erkrankungen in der Bevölkerung gibt...
    Ganz schlimm, und zugleich enttäuschend ist für mich der Umstand, dass es so Vielen gleichgültig scheint...Das ist alles keine gute Entwicklung!!!

    Dir wünsche ich mit deiner Familie ein gutes und vor allem gesundes, oder für Deine Mama zumindest gesünderes, neues Jahr und alles Liebe
    Heidi

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  11. Hallo Sara,

    Schneeglöckchen konnte ich noch nicht entdecken, aber ich habe auch erst im Herbst ein paar neue gesetzt.

    Ansonsten blühen meine Primeln, kleine Farbtupfer, die allem trotzen.

    Liebe Grüße

    Anke

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    1. Hallo liebe Anke,
      ich freue mich, wieder von Dir zu lesen. Du wirst gelesen haben, daß es mir derzeit kaum möglich ist, zeitnah zu antworten oder andere Blogs zeitnah zu besuchen. Ich freue mich über jeden, der dafür Verständnis hat, so lange ich mit meiner Mutter so viel um die Ohren habe.
      Manchmal schaue ich auch nur in die Blogs, kann aber nicht kommentieren, z.B. am Handy ...
      Doch ich denke, irgendwann wird wieder mehr Zeiut sein.

      Meine Schneeglöckchen waren auch die einzigen, die so früh blühten. Da es ja verschiedene Sorten gibt, war das sicher eine frühblühende Sorte. Die anderen werden später blühen. Primeln blühen bei mir auch durchgängig und meine Chrysanthemen, die so lange durchhalten, weil es eben bei uns noch nicht sehr frostig war.

      Liebe Grüße und ich hoffe bis bald wieder!
      Sara

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  12. Liebe Sara,
    für mich wäre die genannte Zahl für 2017 normal...bei dir fällt es tatsächlich auf. Es war mal ein Ritual für mich, täglich zu schauen, was du geschrieben hast. Aber sicher werden auch wieder Zeiten kommen, in denen du mehr Zeit für dein Hobby findest. Jetzt gibt es eben andere Prioritäten und das ist auch in Ordnung so. Ich freue mich immer, wenn ich deine Ableger von der Christrose bei mir sehe. Das ist schon erstaunlich, dass sie nach dem ersten Jahr schon blühen. Vielleicht habe ich dann auch mal ein Christrosen Beet hier.
    Ich staune auch, dass die Chrysanthemen noch blühen...hier war es schon zu frostig. Da gibt es nur die neuen Blüten an sonnigen Tagen, die meinten, es wäre schon Frühling. Das gefällt mir ja auch gar nicht, weil einiges schon sehr weit ist...
    LG Sigrun

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    1. Liebe Sigrun,
      das hätte ich jetzt gar nicht so empfunden, da Du doch auch immer präsent bist!
      Aber stimmt, ich habe manche Jahre wirklich jeden Tag oder täglich mehrfach gepostet. ;-)
      Durch meine ständigen und weiten Wege habe ich das so einfach nicht mehr fortführen können.
      Ich hoffe, das wird bald wieder anders.

      Mich freut es auch sehr, wenn Du an den Christrosen-Ablegern noch Deine Freude hast! Denn wenn solche schönen Pflanzen in die Tonne wandern müssen, wäre das schon traurig! Ich fürchte, der Zeitpunkt wird kommen, denn ich kann nicht unendlich viele Ableger in meinem Garten beherbergen. Und wer will schon Christrosenableger aus Privatgärten? Die meisten Leute kaufen sie im Gartencenter, wenn sie von schöner Verpackung angelockt werden, manche gar nicht mal für den Garten sondern nur für kurze Zeit fürs Wohnzimmer zur Deko.

      Und immer wenn Gartenflohmärkte waren, konnte ich zu den Zeitpunkten leider nicht.
      Aber mal schauen, wir haben da neuerdings so eine Nachbarschafts-App, da haben sich einige Nachbarn auch aus Nachbardörfern eingetragen. Sehr viele sind es leider nicht, aber vielleicht findet sich da auch mal der eine oder andere Abnehmer, wenn ich überzählige Ableger später habe ...

      Ja, so starker Frost war hier noch nicht. Bislang blühten die Chrysanthemen immer fleipig weiter. Die ganz hohe ist besonders schön und resistent. Eine Ähnliche steht noch am Zaun, ganz in Weiß und die blüht genauso lange schon.

      So weit ist es andererseits bei uns noch nicht. Nur die Frühblüher lugen längst aus dem Boden, wie Tulpen & Co. Aber den Pflanzen an sich schadet es ja nicht und Blütenknospen tragen sie ja noch nicht.

      Nun bin ich gespannt, wie es nach dem heutigen Orkan weitergeht. Ich wollte noch so vieles andere posten, hatte schon Posts vorbereitet und nun werde ich wohl erstmal Orkanbilder posten ... ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  13. Liebe Sara,
    einer der Vorteile beim Bloggen ist doch, dass man ein Archiv hat und so immer mal nachsehen kann, was man die Jahre vorher in dieser Zeit gemacht hat oder auch wie weit der Garten schon war.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Schneematsch und Rollstuhl nicht wirklich gut miteinander auskommen.
    Bei uns im Garten reckt sich auch schon so manches Pflänzchen ans Tageslicht, so schön das auch ist, so habe doch immer noch bedenken, das wir wieder Frost bekommen. Aber da sitzt auch noch der Schock vom letzten Jahr tief.
    Manche Pflanzen suchen sich den für sie besten Standort eben selbst aus, das ist bei uns auch öfters der Fall.
    Ich wünsche Dir und Deiner Mutter alles Gute.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Das sehe ich auch so, lieber Wolfgang! Deshalb führe ich ja auch mein Gartentagebuch hier, angeregt seinerzeit durch Silke/Wildwuchs unter Aufsicht, der ich diesen Blog eigentlich zu verdanken habe. :-)
      Denn ursprünglich hatte ich lediglich den anderen Blog https://herz-und-leben.blogspot.de/ in den ich immer auch Garten einfließen ließ. Doch das gefiel mir auf Dauer nicht, wie es mir auch nicht gefällt. hier im Gartenblog andere Inhalte nennenswert einfließen zu lassen ...

      Inzwischen haben sich die Verhältnisse, was meine Mutter betrifft, noch einmal verändert. Vielleicht berichte ich im anderen Blog in absehbarer Zeit einmal darüber ... Aber Rollstuhl ist schon eine anstrengende Sache, wenn man den schieben muß. Meine Mutter könnte ihn von allein gar nicht mehr bewegen.

      Und was den Frost betrifft, Du weißt ja, dass es im letzten Jahr auch im Frühling noch einmal einen Frosteinbruch gab. Allerdings hat er unserem Garten nicht groß geschadet. Selbst die Hortensien blühten wunderschön, aber nur, weil ich die braunen Jungtriebe, die verfroren waren, ausgehalten habe. Denn ich wußte genau, wenn ich die abschneide, blühen sie nicht mehr!
      Wollen wir nicht hoffen, daß es nun immer in dem Stil weitergeht ...
      Der Orkan heute sagt uns allerdings anderes ... die schlimmen Wetterlagen häufen sich. War froh, als ich aus dem Krankenhaus heil nach Hause gekommen war!

      Danke und ich hoffe bis bald wieder!

      Liebe Grüße
      Sara

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