Donnerstag, 24. Mai 2018

Ein Rosenjahr!



In diesem Jahr scheint unsere  Region es hervorragend getroffen zu haben. Kaum Regen, schon gar keine Wolkenbrüche ... die Rosen stehen da wie nie zuvor! Unzählige Knospen und etliche Blüten, die schon aufgegangen sind.


Ein Rosenjahr!


Hoch ragt die Rose 'Westerland' dem Holunder entgegen. Dieser blüht und duftet auch, dass es eine Freude ist.


Die herrliche weiß blühende Kletterrose 'Climbing Iceberg Schneewittchen', die nun wohl bald den hässlichen Laternenpfahl verdecken wird. Zunächst sollte diese Aufgabe ja der Hopfen übernehmen, doch mit dem habe ich es mir dann doch noch anders überlegt. Er wächst inzwischen im Topf.

Wo viele Blüten, da auch viel Staub .... bei uns heißt das, häufiger am langen Zaun entlang fegen. ;-)
Noch dürfen die Rosen über den Zaun ragen, doch wenn sie abgeblüht, werden sie - vor allem die vielblütigen Wildrosen - stark zurückgeschnitten, damit die Passanten nicht behindert werden.



Seit dem letzten Post sind nun wenige Tage vergangen und hier sieht man den Unterschied - was sich in 4 - 5 Tagen so tut!

Den Zaun bekleiden mittlerweile mächtig gewordene vielblütige Rosengehölze. Zwei oder drei werde ich bei nächster Gelegenheit entfernen müssen, da andere Sträucher heranwachsen und uns diese extrem üppig werdenden Rosen auf Dauer zu gewaltig für den Zaun wären. Doch bleiben noch ausreichend von ihnen an diesem Ort stehen, zur Freude auch der Vogelwelt. Im mittleren Bild ist die Bluthasel- oder Lambertshaselnuss zu sehen, die inzwischen auch eine passable Größe erreicht hat.


So reich blühen diese Polyantha-Rosen-Giganten und treiben mächtig lange Jungtriebe aus, die ich sogleich auf die übrige Höhe eingekürzt habe. Die beiden kleineren Bilder zeigen noch einmal die unterschiedliche Knospenfarbe, rosé und gelb - und einmal einer dieser Sträucher vom Garteninneren aus aufgenommen, in der Nähe der hohen Korkenzieherweide.

Ein weiteres - großblütigeres - Exemplar (Kleiner-Finger-Vergleich!), das in diesem Garten gleich zweimal vorhanden ist. Nagellack Ballet Slippers - wie ihn die Queen trägt! ;-) ;o)

Endlich haben sich auch Knospen der Waldgartenrose geöffnet fast an allen im Garten wachsenden Sträuchern.  Der Rosentrauch ganz hinten im Garten unterhalb des Ahornbaumes braucht ein wenig länger dafür, denn hier herrschen fast Waldbedingungen und die kennt diese Rose ja vom vorherigen großen Waldgarten noch allzu gut.


So üppig die 'Blue for You' . . .


Es fehlen noch die Ramblerrose Guirlande d`Amour' und auch die beiden in den Pflaumenbaum kletternden Rosen, die sich etwas später öffnen werden.

Der Flieder ist längst braun geworden - dafür glänzen die Rosen am Haus, wie 'Rosarium Uetersen' und eine rote Unbekannte.


Sonntag, 20. Mai 2018

Schön wie die Rosen blüh'n . . .



... das klingt nach einem Refrain aus einem uralten Schlager ... aber ist es nicht in jedem Jahr immer wieder schön? Zumindest, wer Rosen liebt, wird das so empfinden.

'Blue for You' ist eine der schönsten Rosen - diese Aufnahmen sind vom 14. Mai!




Die Charles-Austin-Rose am Zaun zeigt gesundes Laub und zwei Blüten.
Letztes Jahr, 2017, konnte ich die Blühzeiten nicht so präzise verfolgen, Fotos habe ich allerdings, soweit es mir möglich war, gemacht, so daß ich später hierzu noch Posts in den Tiefen meines Archivs erstellen könnte, sofern ich die Zeit dazu finde. 2016 war der Blühbeginn gegen Anfang Juni. So ist es von Jahr zu Jahr unterschiedlich und jedes Jahr ist anders, nichts wiederholt sich haargenau so, wie es war und das ist auch sehr gut so! Schnell würde es uns langweilig werden.



Eine einzige Pracht werden bald die nunmehr opulenten Büsche der vielblütigen weiß blühenden Rosen am Zaun sein.


Da speziell diese Rosen solche Ausmaße annehmen können (aus diesem Post von 2014), werde ich 1 oder 2 dieser Sträucher wieder entfernen. Denn im Winter bieten sie so gut wie gar keinen Sichtschutz. Die Blütezeit währt nur kurz, aber ganz  verzichten möchte ich auf diese herrliche Pracht nicht. So werde ich einen Strauch mit zartrosa getönten Knospen und einen mit gelblicher Tönung behalten. An anderen Stellen am Zaun wachsen zwischen den Rosen bereits Kirschlorbeersträucher und Hartriegel heran. Der Kirschlorbeer ist mir nur an bestimmten Stellen wichtig, die möglichst uneinsehbar sein sollen und den Hartriegel schätze ich wegen seines farbigen Holzes, das besonders im  Herbst/Winter viel hermacht.


Während ich hier so schwärme, trage ich mich jedoch mit ganz anderen Ideen .... eigentlich befinde ich mich derzeit stark in Aufbruchstimmung. Aber was so ein rechter Gartenfreak ist, wird - solange er einen Garten sein eigen nennt - bis zum Letzten planen, pflanzen und pflegen.
Doch gehen mir derzeit so viele Ideen im Kopf herum, wie ich mein Leben künftig gestalten will, dass es gut möglich sein kann, dass dieser Garten schon im nächsten Jahr Vergangenheit sein wird. ;-) Wer weiß das schon so genau ... Ich kann mitunter ein extrem spontan sein. ;-)

Die weiße Kartoffelrose am Zaun ... könnte ausladender sein, aber sie läßt sich noch Zeit ... die rosablühende Kartoffelrose ist schon deutlich umfangreicher. Beide wurden jedoch zur gleichen Zeit gepflanzt.


Hier zum Vergleich - wobei das Foto den Eindruck nicht so wirklich wiedergibt ...


Hier noch einmal aus einer anderen Perspektive -  im teils weißen Nachbarbeet blüht in diesem Jahr schon sehr schön der weiße Schneeball.

Leider lassen die Marienkäfer noch auf sich warten, doch ich bin sicher, es wird nicht mehr lange dauern, wie in den letzten Jahren und dann werden sie mit ihren Larven nahezu sämtliche Blattläuse vertilgen.  Ausreichend Wohnraum bietet unser Garten den fleißigen kleinen Tierchen.


Auch die Bibernell oder Dünenrose blühte mehr als üppig - inzwischen ist ihre Hochblütezeit aber leider schon wieder vorbei.

Kaum zu glauben, wie klein diese Rose anfangs war! Inzwischen bildet sie wie prophezeit, Ausläufer, die ich immer gleich entferne. Ihre Blüte ist jedoch stets eine wunderschöne Pracht und wird jedes Jahr sehnlichst erwartet.



Hoch im Reineclauden-Baum habe ich auch schon eine erste Rosenblüte entdeckt. Gehört sie nun zur Lykkefund oder  zur New Dawn? Die Blüte wirkt aus der Froschperspektive  relativ groß aber auch atypisch für beide Rosen ...


Die Rosen stehen gut in diesem Jahr - folgende Collage zeigt noch einmal Rosarium Uetersen und die namenlose rote Rose an der Hauswand daneben. Beide versprechen eine üppige Rosenblüte. Kaum zu glauben, das  DAS am Anfang bei Übernahme des Gartens einmal die selbe Rose war! Doch jetzt ist es erst einmal deutlich kälter geworden.

Und Rosarium Uetersen hat sich auch sehr stark entwickelt.



So gerne wollte ich in diesem Jahr noch einmal etwas eher ins  Rosarium nach Sangerhausen fahren. 2016 waren wir im Juli dort. Um auch die früher blühenden Rosen einmal gesehen zu haben. Doch ich fürchte, das ist in diesem Jahr auch wieder nicht zu schaffen. Andererseits läuft es auch nicht weg.

Ein frohes Pfingstfest wünsche ich allen meinen Lesern und Blogfreunden!


Donnerstag, 17. Mai 2018

Schmetterlingsblumen, weiße Akelei und Gartenarbeit




Heute habe ich den unteren Teil der Blaufichte doch abgeschnitten. Ich war den ganzen Tag im Garten zugange und habe doch nicht das geschafft, was ich wollte. Natürlich mit Unterbrechnungen, denn mal mußte gegessen werden, öfter mal getrunken ... also die Grundbedürfnisse gestillt werden. ;-)

Aber so konnte das unmöglich bleiben!!!  Überwiegend Braun! Da sehe selbst ich ROT!


Und das ist am Ende des Garten-Arbeitstages ein Teil des Schnittgutes - ein Teil landete auch auf dem Kompost. Im schwarzen Sack befinden sich die befallenen zerkleinerten Fichtenzweige. Damit die Läuse keinen weiteren Schaden anrichten.
Auch vom Flieder an der Terrasse habe ich - wenig - abgesägt. Er soll schließlich im nächsten Jahr auch wieder schön blühen und uns mit seinem Duft erfreuen . . . wenn wir dann noch diesen Garten bewohnen ., . .

Nackt sieht die Holz-Trennwand zum Nachbarn in diesem Jahr aus - er hat seinen Knöterich leider entfernt, der mir stets eine blühende Freude war. Nun werden wir mit diesem Anblick leben müssen ...


Denn noch immer oder immer wieder trage ich mich mit dem Gedanken, noch einmal woanders neu anzufangen ...
Grund ist nicht  nur die ungünstige und wenig schöne Lage unseres Dorfes. Der Gründe sind diverse ... die ich hier nicht nennen möchte ...



Vor einiger Zeit berichtete ich ja von den von mir bepflanzten Baumscheiben an der Straße, die zu meinem freiwilligen Aufgabengebiet gehören. Heute stellte ich fest, dass einige Bodendecker, die ich versuchte an diesem undankbaren Ort, der oft kräftig besonnt wird, anzusiedeln. Sie sahen zwar halb vertrocknet aus, wurden jedoch von mir bewässert und waren bereits am Anwachsen .... irgendso ein Tölpel hat sie herausgerissen. Ich finde das schon ärgerlich, Jetzt stehen da nur noch 2 - 4 Rosen, die ich aus Risslingen selber heranzog. Zwei von ihnen sind noch ganz klein, die anderen beiden haben bereits eine nennenswerte Größe und werden sich hoffentlich verbreitern. Es sind Bodendeckerrosen, die eigentlich den gesamten Baumstamm umwachsen sollen.
Da werde ich noch tüchtig Stecklinge heranziehen müssen! Allerdings ist mir die Lust nun schon etwas vergangen. Aber vielleicht - wie das heute in den Köpfen der Leute so verankert ist - betrachtete derjenige die Pflänzchen als "Unkraut"??? Kein Wunder, bei so einem "verunkrauteten" Garten, hmm .... da können die Baumscheiben es auch nur sein ... seltsame Logik!  Wenn es denn so wäre ...

Mir bzw. uns stößt da was ganz anderes bitter auf, nämlich all der Hundedreck, der - nicht nur - auf den Baumscheiben abgelegt wird! Mittlerweile gibt es in unserem Ort sogar einen Hundekotbeutel-Automaten. Und es gibt auch einen öffentlichen Wiesenstreifen, auf den die Hundebesitzer ihre Liebsten führen können. Daher ist mir völlig unverständlich, wieso das immer noch nicht klappt!



So sieht sie nun aus, die Blaufichte .... am Fuße ganz kahl .... Und vielleicht erinnert sich noch jemand an diese hübsche Apfelsinenkiste. Bild von ganz oben!

Ich habe nun kurzerhand, nachdem sie jahrelang im Keller stand, eine Pflanzkiste daraus gemacht. Denn ewig aufheben möchte ich sie nicht!



Eingesät habe ich - einer Eingebung folgend - kurzerhand Schmetterlingssamen. Und nun harre ich der Dinge, die da hoffentlich kommen werden ... An diesem Standort ist es nun sonnig genug. Ich hoffe, die Samen werden aufgehen und nicht von den Vögel geraubt.


Zu einer weißen Akelei habe ich es nun auch noch gebracht, allerdings nicht aus Samen herangezogen, wie es mein ursprünglicher Wunsch war, das hat einfach nicht funktioniert! Jetzt habe ich sie mir einfach gekauft! Sie ziert den Rand des überwiegend weißen Beetes, das sich zur Zeit ganz schön bunt gibt, nachdem nun Nachtviolen ausgerechnet in den Fächer-Ahorn eingewandert sind. ;-)



Diesen Strauch wird es wohl auch nicht mehr allzu lange geben. Ostern und Weihnachten habe ich ihn zwar immer gerne verziert, doch muß ich ihn mehrfach im Jahr beschneiden, er befällt sehr leicht mit Blattläusen und wächst nach jedem Schnitt wie die Feuerwehr! ;-)
Ich schätze, dass es sich um einen Ausläufer der Reineclaude handelt. Da ich noch einen Sommerflieder übrig habe, wird dieser wohl an diese Stelle wandern. Ganz sicher bin ich mir zwar noch nicht. Aber die Kletterrose 'Rosarium Uetersen' wird nun breiter - da passt es mit diesem starren Strauch vor dem Fenster nicht mehr so gut. Auf dem unteren Bild ist ein Stück des ausufernden Strauches vorm Fenster zu erkennen, davor die Rose Uetersen.



Über all die Rosen, die schon blühen, berichte ich ein anderes  Mal.

Überall Blumen ...



Mai - der Monat der Blumen ... und deshalb gibt es auch bei uns im Haus ab Mai immer einmal Blumen. Um uns nicht falsch zu verstehen, ich habe Blumen am liebsten im Garten. Sträuße machen auch zusätzlich Arbeit, irgendwann fallen die Blüten ab und man muss das Wasser öfter wechseln oder wie bei Hortensien und Rosen die Stiele häufiger anschneiden, damit sie sich länger halten. Denn welchen Sinn würde es machen, Blumen nur für 1 oder 2 Tage in die Vase zu stellen??
Aus all diesen Gründen habe ich Blumen lieber im Garten und in der Natur - auch da ich viel unterwegs bin, sehe ich Blumen in Vasen nur als zusätzliche Belastung an, zwar hübsch anzusehen, aber eben doch als Belastung.
Als ich noch eine junge Mutter war und zwangsläufig mehr zuhause war, sah das noch anders aus.  Zu der  Zeit konnte ich mich noch um Blumen in Vasen kümmern. . .

Und jetzt verstehe ich auch so langsam meine Mutter, die zwar Blumen liebte und - eigentlich - Blumen in Sträußen auch mochte .... doch wenn sie Sträuße geschenkt bekam, nahm sie diese in den letzten Lebensjahren mitunter mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen ... sich darum kümmern müssen, was sie nicht mehr so recht konnte . . .

Aber es kommt im Garten gelegentlich zu Beschädigungen, z.B. wenn der Rasen gemäht wird, liegen da plötzlich abgerissene Blüten oder als jetzt die Forsythie beschnitten wurde, kam mein Mann nur schwierig heran und dabei brach eine Jakobsleiter ab. Der Pflanze selbst hat das nicht geschadet, doch ihren Blütenstiel habe ich nun in ein Glas in die Küche gestellt. Da leuchten die blauen Blüten schön, wenn die Sonne einfällt. Ebenso geht es mit anderen Pflanzen.




Als der Sturm etliche Fliederblüten abriss, hatte ich diese in eine Schale mit Wasser gegeben. Es wäre so schade gewesen, sie sofort dem Kompost zuzuführen. So hatte ich noch länger etwas vom Anblick und dem Duft. Das sind diese Gelegenheiten, die ich nutze, um Blumen ins Haus zu holen . . .

Und natürlich Blühendes, das ich von Spaziergängen hereinhole, wie diese Rosen-Risslinge, deren Blüte mich faszinierte ... vermutlich auch eine Rambler-Rose, jedoch eine Großblütige. - Bisher gelang mir noch nicht, aus speziell dieser Rose eine Pflanze zu ziehen. In diesem Jahr versuche ich es nochmals ...



Und um all solche Blüten geht es, die ich gern in Haus hole, sie jedoch nur im Wohnzimmer und Küche verteile. Weiter oben im Haus hätte niemand etwas davon und in meinem Arbeitszimmer möchte ich keine Blumen, die würden mich da eher stören.

Auch auf dem Terrassentisch dürfen solche Blüten eine  Zeitlang verweilen ... meist rafft die starke Sonneneinstrahlung sie irgendwann dahin ...

Ganz auf die Schnelle steckte ich noch abgebrochene Blüten der Korsischen Nieswurz dazu.


Und natürlich Blumengeschenke ....



doch ein Geburtstagskind fehlt bei uns jetzt - im Mai .... meine Mutti hatte am selben Tag, wie unsere liebe Inge/Heidegeist, die auch längst nicht mehr unter uns weilt, Geburtstag.


Wer auch bei Instagram ist, wird es vielleicht schon mitbekommen haben - ich habe meinen Account dort VORÜBERGEHEND stillgelegt. Das ist jederzeit möglich und jederzeit rückgängig zu machen. Jetzt im Mai habe ich einfach nicht die Zeit und es kamen außerdem einige Ereignisse zusammen, so dass ich sozusagen rasch die Notbremse zog. Bei Instagram erscheint man bei seinen Insta-Freunden dann als entfollowed, auch wenn das nicht den Tatsachen entspricht. Aber wie soll Instagram auch jemanden anzeigen, der vorübergehend WEG ist??? ;-)
Wenn ich den Account wieder reaktiviere, werde ich bei allen auch weiterhin als Follower angezeigt, da ich niemanden entfolgt habe!

Inzwischen hatte sich das Wetter bei uns abgekühlt, es regnete auch zwischendurch, was ja auch mal sein muß - so bleibt mir das lästige Bewässern erspart. Nun scheint die Sonne wieder, der Garten ruft, es gibt viel zu tun.

PS: Wenn ich mal viel Zeit habe und den Nerv dazu, schreibe ich nochmal was über die neue Datenverordnung. Ich werde das allerdings in meinem derzeit stillgelegten Blog Herz&Leben tun, den ich zu diesem  Zwecke vorübergehend öffnen würde.  Man muss ja nicht unnötig die A*n*w*a*e*l*t*e  anziehen, gell! Die leben schließlich davon, wie einst dieser Herr!


Mittwoch, 16. Mai 2018

Göttliche Blüten . . . Steinsame und Honiglauch



Im September letzten Jahres beklagte ich noch den Verlust bzw. das Nichtvorhandensein der Stein-Samen. Dies stellte sich dann doch als Irrtum heraus, denn ich fand dann doch - ganz versteckt - einige von ihnen.

Dieser Bodenbedecker hat sich nun sehr schön vermehrt. Ich hoffe, dass er sich langfristig mit den in diesem Beet stehenden Gewächsen verträgt.


Unter anderem hat hier die weiße Sternmagnolie ihren Platz. Ebenso eine Hortensie und auch die von mir einst selbst aus einem Rissling herangezogene rosablühende Kartoffelrose, wie dieses Herbstbild zeigt. Da und dort kommt auch eine Herbstaster zum Vorschein, die allerdings ausgerupft wird, denn Astern/Chrysanthemen sollen nur am weißen Ziergitter wachsen!




Der Steinsame wurde bereits am 4.5.  um 17.06 h aufgenommen ...

Derzeit zeigen sich jedoch ein weißer Storchenschnabel und ein Sizilianischer Honiglauch als Schmuck dieses Pflanzengitters.


Wahrhaft göttliche Blüten ... der Honiglauch sucht sich seine Plätze selbst ... und weil die Blüten so schön sind, habe ich Probleme, ihn einfach an diesen Stellen zu beseitigen, also bleibt er .... zumindest solange die Blüte währt ...


Auch die dunklen Akeleien, von denen es nun eine große Zahl gibt, werden auf ein erträgliches Maß reduziert. Ich hätte lieber eine Vielfalt an Akeleien. Und nicht im gesamten Garten überwiegend diese dunklen, auch wenn ich sie dennoch gerne mag, nur nicht zu viel davon!




Samstag, 12. Mai 2018

Die Blaufichte muß weg!


Denn sie ist massenhaft von Läusen befallen! Und Gift kommt mir nicht in den Garten!
Anfangs habe ich auch alles ein wenig dicht beieinander gepflanzt. Wenn die Fichte erst ein hoher Baum wäre, müßte einiges andere aus der Umgebung weichen, aber wohin? Dafür ist unser Garten dann doch zu klein und das Wichtigste, der parkartige Charakter sollte nicht verloren gehen!

Und die Fichte nimmt nicht nur an Höhe sondern auch an Umfang mächtig zu!


Geflügelte Läuse sind auch schon dabei und wenn man Pech hat, befallen sie auch andere Nadelgehölze ... doch speziell die Blaufichte war schon länger anfällig.


In der Collage ist das Schadbild zu erkennen. Betroffen ist besonders eine Seite, doch der gesamte Baum trägt braune Nadeln. Unweit wachsen außerdem zwei weitere Tännchen heran, die ich im "jugendlichen Leitsinn" dahin pflanzte, weil es so nett ausschaut, gell! Die Koreatanne hat inzwischen auch eine beachtliche Höhe erreicht. Und braun waren ihre Nadeln anfangs auch mal, doch das hat sich seltsamerweise wieder gegeben. Ich kannte es nur so, dass einmal braune Nadeln = immer braune Nadeln ...

Am Anfang pflanzt man enger, damit schnell alles blickdicht wird, später lichtet man wieder aus, so wie die Natur es uns vormacht. ;-)
Aber Flachwurzler brauchen einfach mehr Platz.


Heute wollte mein Mann sie eigentlich beseitigen .... doch dann standen wir davor und .... haben es doch (noch!) nicht getan ... Hoffentlich befallen andere Nadelbäume nicht auch noch!

Die wunderbare Miss Bateman






Auch wenn es anfangs nicht so aussah, hat sie sich inzwischen herausgemacht, die wunderbare Miss Bateman.




Schon letztes Jahr zeigte sie eine wunderschöne üppige Blüte und in diesem Jahr ist es das Gleiche! Nur letztes Jahr öffnete sie ihre Blüten erst gegen Ende Mai.
2013 blühte sie allerdings auch schon sehr früh! Jenes Jahr, in dem ich sie auch anschaffte. - Hier greift nun wieder mein Gartentagebuch, das ich immer versuchte, akribisch zu führen. Jetzt kann ich Vergleiche zwischen den Jahren ziehen.
2015 erblühte sie ein wenig später als in diesem Jahr.



Nur gut, dass ich die Idee mit dem Bettgestell wieder verworfen hatte. So viel Gerümpel im Garten ist wahrhaftig keine Zier!


Und einmal an ihrem Standort am Terrassenhang in ihrer ganzen Pracht ...





Auch die Clematis montana blüht erstmals, allerdings vermisse ich den ihr zugeschrieben Vanilleduft!


 Auch diese Clematis habe ich in Hausnähe gepflanzt, sie rankt dort an  Gehölzen empor. MIt dem Vanilleduft wäre sie mir noch lieber! Aber vielleicht kommt das ja noch ...??