Donnerstag, 10. Mai 2018

Gewitter im Mai





So einen schönen Mai hat es lange nicht mehr gegeben. Mit Temperaturen um die 30 Grad schon außergewöhnlich und eher sommerlich.
Seltsam mutet dabei an, dass einige Pflanzen noch gar nicht erschienen sind, während anderes hoch ins Kraut schoss.

dies postete ich auch in meiner Insta-Story



Es ist eine Freude, sich auf der Terrasse oder im Garten aufzuhalten. Der Fliederduft ist so intensiv, dass man sich fast betäubt fühlt und gar nicht mehr ins Haus möchte ... doch manchmal wird das leider notwendig, so wie heute, als KATWARN ein Unwetter ankündigte ...


In diesem Jahr hält die Fliederblüte besonders lange an, wie mir scheint ... und sie ist auch besonders üppig!



Dunkle Wolken zogen auf und plötzlich fing es an zu donnern ...



Während dieser Zeit spazierte ich allerdings noch durch den Garten und zupfte hier und dort  unerwünschten Wildwuchs aus und erntete ein paar Kräuter zum Essen. Ganz nebenbei berauschte ich mich am Duft des Flieders und erfreute mich an dem, was der Garten jetzt schon alles zu bieten hat.



Anfangs kam auch noch die Sonne durch - bis es sich endgültig grau bezog und der Regen begann, der mich dann doch ins Haus trieb. Eigentlich wollten wir heute einen ausgedehnten Spaziergang in die Natur unternehmen, von dem wir in Anbetracht des Wetters dann doch lieber absahen.




Die Nachtviolen sind sehr rasch groß geworden und blühen nun längst wieder. Nur die Mondviolen brauchen länger . . .


Kaum zu glauben, dass die Stachelbeeren auch schon wieder so groß sind! Innerhalb von  zwei, drei Tagen müssen sie so weit herangewachsen sein, denn davor erinnere ich mich, nur Blüten gesehen zu haben. ;-) Am 28. April waren die Blätter ja noch nicht einmal vollständig entfaltet!



Die rote Pfingstrose blüht und Akeleien zeigen sich inzwischen an vielen Stellen des Gartens. An einigen werde ich sie ausmerzen, denn von den dunklen möchte ich nicht zu viele haben.
An der Basis des Holunderbaumes hat sich das Labkraut breit gemacht, das darf es auch, es ist schließlich leicht zu entfernen. Man kann es SO oder SO betrachten, es ist auch ein kostbares Wildgemüse und eine Heilpflanze! Wissen nur viele nicht und begreifen es als auszurottendes Unkraut!  Dabei finde ich es hübsch, wenn es sich da so an den Baumstamm anlehnt!

Doch solange  in diesem hinteren Bereich des Gartens noch so viel Vergissmeinnicht blüht, betrete ich ihn nicht, um das Wuchsbild nicht zu zerstören. Erst wenn das Vergissmeinnicht (welches auf diesem Bild jedoch nicht zu sehen ist) unschön wird, werde ich es entfernen und damit auch das Labkraut.


Lang hat es gedauert, bis sich die Akeleien in diesem Garten etablierten.





Die rote Kartoffelrose steht der Weißen in nichts nach - auch andere Rosen habe ich außerhalb unseres Gartens schon blühen gesehen, wie die gelbe ...


Gelb ist nicht meine Farbe, aber bei dieser Rose gefällt es mir und ich bin tatsäclich versucht, aus ihren Stecklingen Pflanzen zu gewinnen. Dies habe ich schon einige Male speziell bei dieser versucht, doch es hat bislang nie geklappt, ebenso bei der Rosa Glauca nicht, von der ich auch wieder einen Abschnitt mitgenommen habe. Vielleicht lassen diese Rosen sich ja auch nicht über Stecklinge vermehren.

Diese glebe Rose trägt, wenn ich mich richtig erinnere, längliche, flaschenförmige orangefarbene Hagebutten.


Kommentare:

  1. Liebe Sara,

    bei uns hat nun auch die Fliederblüte begonnen, und wie du treffend feststellst ist sie berauschend. Ansonsten zeigen die Akelei und die Pfingstrose ihre Knospen und werden wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    Das Gewitter gestern Abend war heftig, aber schadenfrei. Heute ist es zwar nicht mehr so warm, aber die Sonne traut sich schon wieder heraus.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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    1. Liebe Anke,
      die Akeleien blühen bei uns schon länger, aber wie wir ja schon festgestellt haben, unterscheiden sich unsere Gegenden klimatisch. Die Pfingstrose (die rote!) ist gerade wieder am Verblühen, während die weiße noch gar nicht geblüht hat.

      So schlimm war das Gewitter bei uns nicht, als es vorausgesagt wurde. Es hatte hauptsächlich geregnet, aber das konnte der Garten gut brauchen.

      Hier ist derzeit sehr schönes Wetter. Man möchte gar nicht mehr ins Haus.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Hallo Sara,
    wir hatten Regen ohne Gewitter, einfach nur einen Tag lang sanften Landregen und das hat unserem Garten sichtlich gut getan.
    So früh wie in diesem Jahr blühen die Fliedersträucher normalerweise nicht. Aber auch ich genieße den Duft aus den Nachbargärten. Denn eigenen Flieder haben wir nicht. Aus Platzgründen.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,
      wir hatten mit dem Flieder schon unterschiedliche Jahre. Als ich ein kleines Kind war, blühte er auch schon mal sehr früh. Aber das ist schon sehr lange her. ;-) Schade, daß man damals noch keine Aufzeichnungen wie diese vornehmen konnte. Außer in einem papiernen Tagebuch. Aber dafür hatte bei uns niemand Zeit.
      Das Schönste ist, der Flieder blüht in diesem Jahr sehr lange, er blüht noch immer, wenn auch erste Rispen nun anfangen, braun zu werden. Aber von dem Duft hat man noch lange etwas.

      Schön, wenn bei Dir wenigstens in der Nachbarschaft Flieder wächst. Ich hätte gern noch einen ganz dunklen oder rosafarbenen Flieder, doch dafür reicht unser Platz im Garten leider auch nicht. Obwohl .... wenn einige Gewächse wieder weichen ... man sollte nie "nie" sagen. ;-) :-)

      Am schönsten ist es zur Zeit, dass es noch keine stechenden Mücken gibt. So kann man von morgens bis abends den Garten ungetrübt genießen.

      Liebe Grüße
      Sara

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