Mittwoch, 16. August 2017

Kanadischer Katzenschweif - Pflanzen und Tiere bestimmen ...



Es gibt Bücher, die sind für mich unersetzlich, wie diese beiden, die ich mal auf einem Bücher-Flohmarkt fand.

Vor einer Weile entdeckte ich auf Instagram (siehe 2. Bild in der Galerie!) dieses Bild mit einer mir zwar optisch bekannten Pflanze, die ich jedoch namentlich nicht hätte benennen können. Also holte ich meine schlauen Bücher hervor und kaum aufgeschlagen, entdeckte ich ihn, den Kanadischen Katzenschweif.

Wie gut, dass ich diese Pflanze irgendwo draußen fotografieren konnte, sie wachsen schließlich bei uns an allen Ecken.

Man kann dieses Kraut auch essen - hier gibt es ein Rezept mit Tomaten-Salat.




Solche Bücher begleiten mich wohl für den Rest meines Lebens und es käme mir nicht in den Sinn, sie durch neue mit NOCH schöneren Bildern oder gar Fotos zu ersetzen. Manche Werke sind einfach gut, wie sie sind und reichen vollkommen aus. Was wiederum nicht heißen soll, daß ich keine anderen Bücher zu diesem Thema besitzen würde. ;-)

Und das soll jetzt weiß Gott keine Werbung für den A*D*A*C sein - außerdem handelt es sich um alte Bücher! Aber die Bücher sind einfach nur gut! Ich finde speziell in diesen beiden immer das, was ich woanders vergeblich suche und auch im Internet nicht so schnell entdecke.



Apropos Bücher ... demnächst muß ich mal diese Raupen bestimmen ... dazu bin ich einfach noch nicht gekommen. Diese Raupe fand mein Mann heute morgen vor der Haustür, sie wurde ins Grüne gesetzt ...



... während mir diese Raupe auf einem Fahrradausflug begegnete.


Nun habe ich diese Raupen gewiß schon längst einmal gesehen und auch gewusst, welchen Schmetterlingen sie zuzuordnen sind. Doch so etwas vergisst sich leicht, denn WANN begegnen einem einmal diese Tierchen? Mir jedenfalls alle Jubeljahre einmal. ;-) Es ist wohl 10 Jahre her, seit mir die letzten puscheligen Raupen mal über den Weg liefen.
Davor habe ich überhaupt noch nie solche Raupen gesehen, was etwas heißen will, denn ich war immer und sehr viel in der Natur unterwegs! Ein "Hoch" auf unsere Landwirtschaft. ;-) ;o)

Bestimmungsbücher sind jedenfalls vorhanden, zuerst werde ich aber wohl doch ins Internet schauen, wobei ich Bücher durchaus sehr wichtig finde! Ich bevorzuge nur oft bequemlichkeitshalber und aus zeitlichen Gründen das Internet, auch weil es so prima von unterwegs möglich ist.

Montag, 14. August 2017

Christrosen vor Hortensien pflanzen?




Ich habe es zwar getan, bin mir jedoch nicht sicher, ob das eine wirklich gute Idee war.
Noch sind die Pflanzen aber jung und können problemlos versetzt werden, sollte sich meine Idee als eher ungünstig erweisen.
Die Lilie daneben kommt übrigens weg - sie wird von Lilienhähnchen befallen, während andere Lilienarten in Ruhe gelassen werden!


Doch die Christ- und Lenzrosen haben sich in so großer Zahl vermehrt, dass ich wenigstens einige an andere Stellen im Garten auspflanzen wollte. In Töpfen habe ich sie weniger gern, da vergesse ich meist das Gießen, vor allem im Winter gehen mir Topfpflanzen dann kaputt.

Ich hoffe, auf dem obigen Bild kann man die Christrose unterhalb der Hortensie erkennen. Hier noch einmal mit Pfeil-Markierung.




Meine 'Flohmarktrose' verschenke ich jetzt übrigens. Bei Ingrid hatte ich seinerzeit von den Gallica-Rosen gelesen und genau der Typ Rose ist meine Flohmarktrose. Ich hoffe, sie findet einen neuen Besitzer, der viel Platz für diese sonst sehr schöne Rose hat. Ich brauche jedoch Pflanzen, die dauerhaft einen schönen Anblick bieten.




Ebenso muß ich eine meiner selbst gezogenen Mozart-Rosen fortgeben. Für zwei dieser Rosensträucher ist mein Garten einfach zu klein. Und an dieser Stelle ist die Rose inzwischen absolut unpassend.  Denn in diesem Beet sollen generell nur Rispenhortensien miteinander wachsen. Die Vanilla Fraise hatte ich zur Limelight gepflanzt, da sie ganz hinten im Garten nie so recht gedieh. Am neuen Platz blüht sie jedoch nach kurzer Zeit schon sehr prächtig.



Mit mindestens einer meiner Waldgartenrosen ist es das Gleiche. Auch diese Rose wächst an der anderen Seite dieses Beetes. Zu einem Hortensienbeet passt das nicht! 
Selbst wenn diese Rose an der Stelle beim "Weiden-Durchblick" (ein Bild unter der Collage) ganz stimmig an ihrem Platz wirkt .... spätestens wenn die großen Rispen der Hortensien erscheinen, die schließlich auch mit den Jahren üppiger werden, stimmt dieses Bild nicht mehr so ganz.

Aber den Garten bevölkern inzwischen so viele Waldgartenrosen, dass ich gut und gerne noch eine entbehren kann.  Es werden ganz sicher nicht alle gleichzeitig verfrieren, so daß ich um sie bangen müßte.

Die Waldgartenrose an den unterschiedlichsten Plätzen im Garten



Der Roséton auf strahlendem Weiß, den die Hortensie Vanilla Fraise angenommen hat, ist überaus entzückend. Ob Limelight und Vanilla Fraise so nah beieinander passend wirken, sei dahingestellt, doch an anderer Stelle ist einfach auch kein Platz mehr für die Vanilla Fraise!

Andererseits liebe ich diese bunten Hortensienbeete oder sogar Hecken, wie ich sie schon gesehen habe, wo viele Hortensien in allen Farben bunt durcheinander wachsen. Und hierzu möchte ich gern auf Kathrin's Buchtipp verweisen, in dem es um bunte, ja sogar knallbunte Beete geht!

Bunt finde auch ich hübsch, wenn es nicht zu viel wird. In meinem Garten sollen die Weiß- und auch Blauanteile schon dominieren - auch Rosa darf sein, gelb und Orange und selbst Rot findet sich in meinem Garten jedoch weniger. Insgesamt bevorzuge ich die zarten, blassen Farben mit wenigen Ausnahmen. Und da nie alles zur gleichen Zeit blüht, habe ich streckenweise einen ziemlich weißen, aber auch blauen Garten. :-)



Neu ist diese Blaublühende, die später ins Beet wandert ... wenn ich den Namen wiederfinde, füge ich ihn hier nach.



Genauso wie diese blauen Sternchen aus dem Topf heraus funkeln .... auch diesen Namen muß ich später nachfügen.