Sonntag, 24. September 2017

Gestern im Garten . . . fast ohne Mücken . . .



Endlich konnten wir gestern mal wieder so ziemlich von Mücken unbeeinträchtigt gärtnern. Es war ja sooo viel liegen geblieben! Fragt nicht nach meinem Muskelkater heute, zumal ich morgens noch eine Radtour von 15 km gemacht habe und da trete ich natürlich tüchtig in die Pedalen.



Gestern herrschte leider nicht das allerbeste Fotolicht - irgendwann zogen auch schwarze Wolken auf und es tröpfelte ein wenig. Doch dabei blieb es dann auch. Später zeigte sich am Horizont ein schmutziges Orange, kein gutes Zeichen! Und das bewahrheitete sich heute auch, denn heute regnete es fast den ganzen Tag!

gestern - 13:26 h




Die weißen Feinstrahl-Astern blühen auch wieder. Erste Blüten öffneten sich bereits am 1. September! Doch sollen sie an diesem Ort nicht bleiben, denn sie stehen dicht neben einer Hortensie, die immer üppiger wird. Ich möchte nicht ganz auf diese Astern verzichten, werde sie jedoch weiter hinten im Garten ansiedeln.


Waldgartenrose an Hortensie ... eigentlich sollte die Rose dort nicht bleiben, doch sie ist nun schon ein recht gewaltiges Exemplar geworden, das ich ungern noch verpflanzen würde, davon abgesehen, dass in unsrem Garten mehrere Waldgartenrosen wachsen. Doch gerade dieses Exemplar blüht am reichsten. Vielleicht auch einer der sonnigsten Standorte hier.

Und so bleibt diese Rose wo sie ist. Zum Glück ist nun aber die Mozart-Rose, die auf der anderen Seite der Hortensie wuchs, fort. Eine dieser Rosen reicht mir voll und ganz.



Ups, was haben wir denn da? Was da so malerisch auf dem Rasen liegt, wurde beim Mähen abgefahren ... die Blüten der 'Vanilla Fraise' ... Nun habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und die Blüten in eine Schale mit einer Kerze gegeben. Foto vielleicht demnächst ...


Immer wieder entzückend, die weiße Bechermalve, die ich wohl immer in meinem Garten werde haben wollen ... Daher sammele ich stets fleißig die Samen ein.


Eine weitere Malve blüht rosa . . . 



Die Weigelie, die am Nachbarzaun steht, blüht schon wieder. Seit ich sie ein wenig freigelegt habe, bekommt sie mehr Licht und hat mehr Raum, das belohnt sie mit schönen Blüten.



Nachdem ich die  Rudbeckia nach hier hinten verpflanzte und nun auch der Schwarze Johannisbeerstrauch hier seinen Platz fand, mulchte ich den Boden ringsum mit selbst hergestelltem Mulch durch unseren Shredder. Dieser zerkleinert sehr grob, aber das  Zeug verrottet auch mit der Zeit. Die an den Hohlsteinen wachsenden Sonnenblumen, die ich stützen mußte, haben sich dorthin selbst versamt bzw. evt. durch Vögel. Ein origineller Standort! Und gleich so viele auf einmal! ;-)


Und wenn sie schon einmal freiwillig da sind, dürfen sie natürlich auch bleiben! 

Das ist die Schönste in diesem Reigen ...


Die einzige Cosmea, die sich ohne mein Zutun dieses Jahr zeigte. Denn ich habe es mittlerweile aufgegeben, Cosmeen auszusäen. In den letzten Jahren gingen die Samen nie auf! Um so mehr freue ich mich natürlich über dieses Exemplar.


Bienchen am Basilikum, das im Topf an der Terrasse steht . . . auch die Terrasse wurde endlich gründlich aufgeräumt und gereinigt.



Endlich mal wieder den Giersch aus dem Terrassenbeet beseitigt! Das war in den letzten Wochen wegen der Mückenplage gar nicht möglich, denn diese Biester versteckten sich in jedem Dickicht, ob in Bodennähe oder in den Sträuchern, um dann im Geschwader auf einen loszustürzen ...



An der Bartblume summt und brummt es auch den ganzen Tag. Zum Glück habe ich eine winterharte Sorte erwischt! Der Strauch steht nun schon ein paar Jahre hier im Garten.


Sogar die Krötenlilie sitzt voller Knospen und blüht! Wer hätte das im Mai d. J. für möglich gehalten?!! Gedüngt habe ich sie bisher nie, unser Boden ist sehr nahrhaft!


Es gäbe wiederum so viele Gartensituationen und Bilder - das würde diesen Post sprengen. Ich muß einfach versuchen, wieder häufiger, dafür kürzer zu posten. ;-) Vielleicht schalte ich auch die Kommentarfunktion aus, denn dadurch fühle ich mich verpflichtet, alle anderen Blogs regelmäßig besuchen zu müssen, was ich leider in der Form nicht mehr regelmäßig schaffe!

Samstag, 23. September 2017

Meine Wachsblume blüht in diesem Jahr wie verrückt!




Sie blüht und blüht und blüht und hört gar nicht mehr auf . . .
So etwas gab es noch nie!






Und dabei steht die Pflanze am Südfenster und wird von mir kaum beachtet. Ich stecke 1 x im Frühling 3 - 4 Düngestäbchen in die Erde und damit hat es sich. Natürlich wird sie mehr oder weniger regelmäßig gegossen und der Strauch vorm Fenster hält noch einiges an direkter Sonneneinstrahlung ab. Scheinbar doch der ideale Platz!

Ich hatte anfangs schon Befürchtungen, daß das der absolut ungeeignete Platz für eine Wachsblume sein könnte . . . 




Und sie bildet immer weite rund weiter Knospen - hoffentlich blüht sie sich nicht zu Tode, denn das gibt es auch! ;-)
Zum Glück habe ich aber noch einen Ableger von ihr.
Und der Duft der Blüten ist einfach berauschend! Im Schlafzimmer sollte man sie nicht stehen haben!



Diese wunderschöne "altmodische" Wachsblume (Hoya Carnosa) besitze ich schon sehr lange, es kann auch ein Ableger einer Mutterpflanze sein, die seinerzeit zu groß wurde. Aber nie hat je eine so reich geblüht!

Eine Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mir noch andere Wachsblumen zuzulegen. Doch inzwischen "vergesse" ich die Topfpflanzen im Haus "gern", so daß ich froh bin, nicht mehr zu viele Zimmerpflanzen beherbergen zu müssen. Wenn es auch wunderschöne Arten gibt! Doch diese kenne ich bereits seit meiner Kindheit und liebe sie daher ganz  besonders!

Aber jetzt was anderes - wer kennt diese Pflanze? Irgendwo las ich, dass das evt. ein Wein sein kann (Zimmer-Wein, gibt es soweas?) Im Schwarzwald hatte ich mich in diese Pflanze verliebt und sogar einen Ableger mitgenommen. Leider ging mir der Ableger ein. Nun hoffe ich, etwas mehr über diese Pflanze, die fast wie ein Mini-Hopfen in dem Gefäß wirkte, zu erfahren.


In einem Schaufenster sah ich unlängst eine ähnliche Pflanze. Die langen Ranken mit den kleinen Blättchen (siehe Kleiner-Finger-Vergleich!) sehen einfach bezaubernd aus!
Wenn die Pflanze dann noch so pflegeleicht wie meine Wachsblume wäre, wäre das ideal! ;-)

Kann das der sog. Verona-Vein sein? Ich kannte diese Pflanze bislang nicht!

Von einer "ganz abgefahrenen Hybride" ist hier sogar die Rede!


Montag, 18. September 2017

So sieht ein Kriebelmückenstich aus!


Nicht nur Zecken können so große "Plakate" verursachen, auch Kriebelmücken sind wirklich nicht ganz  "ohne"!

Dieses Areal am Oberschenkel misst 7 x 6 cm!!! Ich konnte es mit der Handykamera nicht besser fotografieren. Ist auch nicht so wichtig, ich denke, dass man erkennen kann, dass da mehrere Stiche sind, die von einem Bluterguss eingerahmt werden. Dieser vergrößert sich übrigens immer noch! Er wandert sozusagen ...

Hier sind noch andere Kriebelmückenstiche zu begutachten!

Vor 2 Tagen wurde ich von Kriebelmücken gebissen. Anfangs jucken die Stiche nur. Manchmal spürt man jedoch auch den Schmerz, wenn diese lästigen Viecher anfangen zu sägen! Denn anders als gewöhnliche Mücken, stechen diese Mücken nicht!

Vor einiger Zeit schrieb ich ja, dass ich die Nachbarn inzwischen verstehe, die ihren Garten in eine Kieswüste verwandelt haben. ;-)

Wir verlieren nämlich auch so langsam die Lust auf Garten, wenn wir Jahr für Jahr den Garten im August/ September oder auch schon im Juli kaum noch nutzen können, geschweige denn die Terrasse! Selbst unsere sonst so resistenten Nachbarn halten sich dieses Jahr kaum im Garten oder auf der Terrasse auf. - Einen angenehmen Nebeneffekt hat das Ganze allerdings - es wird bedeutend weniger gegrillt und damit können wir häufiger das Haus lüften. Denn Woche für Woche von Grillanzündern vollgenebelt zu werden, ist wahrhaftig kein Vergnügen!

Denn sehr wohl halten sich die Mücken im grünen Dickicht zu gerne auf! Bei einer kahleren Gartenfläche hat man das Problem zumindest nicht so stark wie im dicht bewachsenen Garten, in dem die Mücken sich gut verstecken können und ein für sie angenehmes Biotop finden.

Und anders als die herkömmlichen Mücken, halten sich Kriebelmücken im Flachland auf, wo sich fließende Gewässer befinden, denn sie legen ihre Eier an Pflanzen ab, die sich in der Nähe von fließenden Gewässern befinden.

Wird man von einem ganzen Schwarm solcher Mücken heimgesucht, ist Holland in Not! Das kann sogar tödlich enden!
Zudem ist möglicherweise eine weitere Kriebelmückenart eingewandert, die besonders heftige Beschwerden auslöst.

Hier hilft dann nur noch Cortisonsalbe und bei Beschwerden wie Fieber sogar Antibiotika!
Wir denken gerade über eine Wohnung ganz oben im Hochhaus nach 

(ein Plakat, das sich in meinem Besitz befindet, fotografiert!)


Achtung: Kein Striptease - nur noch eine weitere Ansicht des Desasters .... auch zur ungefähren Größenvorstellung, außerdem wichtig für mich fürs nächste Jahr. Denn wiederholt sich das mit den Mücken, werde ich, werden wir ernsthaft über einen Orts- und Wohnungswechsel nachdenken!