Donnerstag, 13. Juni 2013

Blattschmuck, Nora Barlow und andere Schönheiten . . .


Diese Blattschuck-Geranie macht sich auch auf unserem neuen schwarzen Metalltisch sehr gut. Ein schöner Farbtupfer an der überwiegend grünen nun schon waldgartenähnlichen Terrasse.


Denn heute habe ich nochmals ein paar Pflanzen eingekauft. Es fehlt noch so manches. Dieser Garten hat  schließlich Gestaltungsspielraum.

Seit ich vor kurzem im Botanischen Garten all die schönen Bodendecker und Rosen-Unterpflanzungen gesehen habe. Denn nackte Erde oder gar verseuchtes Rindenmulch, das noch dazu die Katzen animiert, ihre Geschäfte dahinein locker zu legen, ohne diese zu verbuddeln, möchte ich keinesfalls!

Noch probiere ich zunächst aus, was speziell in diesem Garten/Boden überhaupt gedeiht. Denn bevor ich mehrere Pflanzen einer Sorte kaufe und diese dann kümmern, wäre das hinausgeworfenes Geld. Nachpflanzen kann ich auch später noch . . .

So zogen u.a . Ehrenpreis und Leimkraut ein.

Genauer: Veronica teucrium knallblau, ein Büschelehrenpreis, welcher sogar zur Staude des Jahres 2007 gewählt wurde. Eine frostharte Staude, die keinen Winterschutz braucht, was schon mal optimal ist. Solche Rabattenstauden für sonnnige Lagen brauchen wir hier dringend. Doch zunächst schaue ich einmal, wie er sich hier macht. Und dann darf er am Gehölzrand gern verwildern.
Zudem gilt er als gute Schmetterlings- und Insektenweide und wird bis zu ca. 30 cm hoch. Von der Blüte, die im Mai begann, habe ich noch bis Juli etwas.
Ich muß nur an den Rückschnitt nach der ersten Blüte denken, dieser soll eine Nachblüte bewirken.



Weißkehlchen ist eine liebliche Bezeichnung für das Leimkraut Silene uniflora, welches von Juni bis August blühen wird und 15 cm hoch wächst, und zwar flächendeckend und ist auch eine ideale Steingartenpflanze. Auch das Leimkraut ist absolut frosthart und ein schöner Spätblüher. Ebenso wie der Ehrenpreis braucht es einen sonnigen Standort und das ist in unserem Garten (noch!) gegeben.

Und man kann auf dem folgenden Bild auch schon erkennen, daß das die Rosa Rumba sein muß, denn eine andere Rose gleicher (Knospen-)Farbe und Gestalt hatte ich im Waldgarten nicht.


Die Schilder poste ich hier gleich mit - später sind sie ohnehin erfahrungsgemäß verschwunden. Doch so weiß ich auch in den kommenden Jahren noch ganz genau, welche Pflanzen ich mir da ins Haus in den Garten geholt hatte.


Nun noch einmal eine Knospe der Rosa Rumba in Großansicht


 Das hübsche weissblühende Leimkraut . . .


Auch Alyssum/Steinkraut (Lobularia), auch Königsteppich genannt) setzte ich an verschiedene Stellen in die Beete. Ich wählte die "bunte" Version, größtenteils Weiss mit ein wenig Lila dabei. Nur weiss wäre mir zu trist und wenig abwechslungsreich.


Hier ist das vordere Teil unseres Gartens zu sehen, der an den Vorgarten grenzt. In diesen Bereich setzte ich Ehrenpreis und Leimkraut. Vorn im Bild ist einer der Kirschlorbeeren zu erkennen. Er treibt jetzt auch aus. Das kleine Pflänzchen hatte ich mit umgezogen. Auch wenn die Lorbeerkirschen im Winter Probleme machen, besonders in den harten Wintern der letzten Jahre, wollte ich es doch noch einmal mit ihnen versuchen.

In diesem Randbeet habe ich bereits die Erde aufgelockert und mit gekaufter Blumenerde vermengt. Fehlen nur noch die Randsteine, die das Beet vom Rasen abgrenzen, damit die Wiese nicht ständig in die Beete wächst und ich nicht unnötig Arbeit mit häufigem Abstechen der Grassoden habe, was ich für eine überflüssige, völlig unnötige Arbeit halte.


Eine Kirschlorbeer-Hecke hätte ich im übrigen schnell zusammen, denn seine Sämlinge kommen hier überall - schon vom Nachbarn her - aus dem Boden - ich könnte damit handeln. ;-)


Den Weissen Ginster (White Lion), der hier in einer Reihe mit dem Kirschlorbeer steht, habe ich noch gar nicht gezeigt. Seine Blüte ist inzwischen vorbei. Zwei Wochen steht er jetzt wohl schon im Garten.
In voller Sonne steht er hier. Daß man ihn NICHT düngen darf, muß ich mir merken. Allerdings neige ich ohnehin nicht zum vielen und häufigen Düngen! Meist vergesse ich es sogar ganz. ;-) Überzüchtete, überdüngte Pflanzen mag ich nicht und oft enthält der Boden alles, was die Pflanzen brauchen. Bei mir haben die Rosen noch immer geblüht, auch gänzlich ohne Dünger!!!




Die "Augenbraue der Venus" - also Schafgarbe wächst hier vom Vorgarten herein. Sie ist sehr gern gesehen und darf bleiben. Diese kommt neben dem obigen kleinen Kirschlorbeer aus dem Boden.


Das nächste Bild zeigt die Gartenecke, die an den Vorgarten grenzt, dort wo sich die beiden Zaunteile treffen. In diesem Bereich steht auch der Weisse Flieder. Wie unschwer zu erkennen ist, wächst dort auch eine Stockrose empor. Die Samen stammen gewiß nicht von mir, denn Stockrosen sind zweijährig. Die, die ich aussäte, werden folglich erst im kommenden Jahr blühen. Diese Stockrose jedoch hat bereits Knospen angesetzt! ~ Bin gespannt, in welcher Farbe sie blühen wird! ~ 
Es schaut in dieser Ecke noch ein wenig wild aus, da ich hier noch nicht zum Jäten und Bodenlockern kam, doch das wird . . . 


Weil ich unbedingt auch in diesem Jahr etwas von der Stockrosenblüte schon haben wollte, kaufte ich mir heute auch noch 2 dieser blühfreudigen Malvengewächse. Einmal in Weiss - das zeigt die folgende Abbildung. . . . 


Und eine weitere in ganz dunkel. Samen einer dunklen Stockrose bekam ich von Ruth/kleine creative Welt, doch da ich sie erst in diesem Jahr aussäen konnte, kann ich die Blüte erst im nächsten Jahr geniessen. Bin ja neugierig, ob die Dunkeln sich ähneln oder jede ein anderes Gesicht trägt. 


Das nächste Bild zeigt den Standort der weissen Stockrose - neben der vermeintlichen Rosa Glauca, die nun doch  eher eine Rosa multiflora sein wird (die Risslinge hab' ich mir auch mal aus irgendeinem Park geholt ...) Der Abstand zwischen beiden ist ausreichend - auf dem Foto schaut das viel näher beieinander aus. ;-)



Während die dunkle Stockrose einige Meter weiter rechts von der "Rosa Multiflora" ihren Platz gefunden hat bzw.eher in der Nähe des Gartenendes am straßenseitigen Zaun.


Noch etwas weiter nach hinten am Zaun wächst mein noch verbliebener Ilex, der bislang noch keine Anstalten macht, weiterzuwachsen und neben ihn pflanzte ich Bartnelken in Rot und Weiss. sowie auch Alyssum. Das Alyssum sät sich später von selbst wieder aus, deshalb habe ich es an verschiedenen Stellen des Gartens verteilt. Man braucht es erfahrungsgemäß nur einmal kaufen, um immer welches zu haben.

Auf dem folgenden Bild sieht man auch die von mir provisorisch verlegten Rasenkantensteine.



Ein weiterer Storchenschnabel von blau-violetter Farbe Geranium himalayense Gravetye (dessen Name sich auf einen berühmten englischen Gartens gleichen Namens - Gravetye Manor) bezieht,
blüht von Juli bis September (obwohl er ja jetzt bei Kauf bereits blüht! ;-) und wird 35 cm hoch. Er vermehrt sich durch Samen. Stecklingsvermehrung ist jedoch möglich. Diesen Storchenschnabel sah ich im Botanischen Garten auch als Rosen-Unterpflanzung. Die Wirkung ist einfach perfekt! Auch dieser Storchenschnabel ist frosthart. Im Herbst zeigt die Pflanze noch dazu orange-rot gefärbte schmucke Blätter.



Ups und was streckt sich hier am Zaun empor? - Tja. . . Petersilie . . . ;-) Ich werde sie hier einfach lassen. Nur verwenden möchte ich sie so nah an der Straße nicht. Deshalb darf sie sich aussamen, wie sie will. 

Oder geht sie dann ein, wenn sie sich aussamen darf??



Auch am Gartenzaun, jedoch vorn in Vorgartennähe bahnt sich  nun eine Mini-Stockrosenpflanze aus den von mir in diesem Jahr in die Erde gebrachten Samen den  Weg durchs Gras. Ich werde sie demnächst von dem Gras befreien. So viel Fläche an einem Tag schaffe ich da leider nie. Der Boden ist auch ziemlich schwer und ich stoße immer wieder auf Steine, die Widerstand beim Graben bieten.



Auch war wieder ein Schleierkraut in den Garten gezogen, nachdem ich das Schleierkraut aus dem Waldgarten wohl an den Frost verloren hatte.


Die gelbe Lupine wächst schon eine Weile ungefähr auf der Mitte des Zaunes


Gekauft habe ich heute auch noch den rosafarbenen Cambridge - Storchenschnabel. Auch ein schöner Bodendecker. Er kann bis zu 30 cm hoch werden und ist außerdem auch frosthart, braucht keinen Winterschutz, was für uns immer ganz besonders wichtig ist! Er steht sonnig wie auch halbschattig gern und somit bei uns genau richtig. Die Blüte währt bis Juli.



 Fonts HW Teje2 + HammerKeys

In der Nähe dieses Storchenschnabels wächst ein weisser Rittersporn



Noch ist es ein zierliches Pflänzchen  . . . doch irgendwann soll es Horste bilden und wird bis 1,50 m hoch!




Der wunderschönen Akelei widme ich direkt noch einmal einen eigenen Post, aber der Vollständigkeit halber gehört sie hier und heute auch in diesen Beitrag. Denn da es mir an Akeleien mangelte bzw. meine mitgebrachten Akeleien leider komplett in diesem Jahr noch nicht blühen, ähnlich wie die Stockrosen, muß ich Akeleien zukaufen, wenn ich ihre Blüte bereits in diesem Jahr erleben will. Allerdings hatte ich so schöne Formen im Waldgarten auch nicht mehr!

Die Akelei "Nora Barlow" hat ihren Platz ebenfalls seitlich am Zaun in relativer Nähe zur Weide gefunden. Ja, der Garten ist doch - relativ - groß. ;-) Und mit der alleinigen Randbepflanzung langts mir, ehrlich gesagt, auch schon!



Fehlen darf hier auch nicht das Zauberglöckchen, das nun die Blumenampel vorm  Haus zieren wird. Das Hornveilchen kommt nun auf die schattigere Terrasse.




während an der Terrasse  die Sutera in der Ampel seit dem Kauf schon einen ansehnlichen Blütenflor entwickelt hat.

Ich muß immer aufpassen, die beiden bunten Blüher nicht zu verwechseln. ;-)

Sutera oder Zauberglöckchen? Das ist HIER die Frage!




Demnächst muß ich noch Einiges innerhalb des Gartens versetzen. Der Sommerflieder steht an der Terrasse nicht gut. Es wird ihm angesichts der doch recht buschigen und hohen Vegetation dort zu dunkel, er kümmert. Ebenso muß ich einige der Japan-Anemonen von dort wieder wegnehmen. Es wird im Sommer an der Terrasse einfach zu dicht und zu dunkel für sie. So hatte ich auch den Platz für die Christrosen falsch gewählt, denn ich bedachte nicht, daß der über ihnen wachsende Strauch sich dermaßen ausbreiten würde. Sicher könnte ich ihn schon jetzt beschneiden. Doch bietet er uns einen prima Sichtschutz, deshalb darf er gern so dicht und bis zum  Boden hängend wuchern.

Alle Aufnahmen entstanden übrigens mit der Sony oder meinem Samsung-Smartphone, zum Teil auch in der nahenden Dämmerung. Die Neue habe ich noch nicht wieder benutzt. Keine  Zeit! Denn Zeit braucht man für klasse Fotos, das geht nicht mal eben so wie bei Schnappschüssen.

Eben, da ich diese Zeilen beende, gießt es draußen übrigens in Strömen ~ ~ ~ ~ ~