Dienstag, 1. November 2016

Hacker-Gardening



Lange habe ich überlegt, wie ich meinen heutigen Post betiteln soll ... und  noch länger mache ich mir schon Gedanken darüber, wie ich meine Art des Gärtnerns nennen könnte ....
Denn Ihr wisst doch, es gibt sie, die sog. renommierten Gärtner - die "immer alles" richtig machen, ganz nach den gängigen Anleitungen der etablierten Garten-Literatur. Eben - Gärtnern nach dem Mainstream oder wie es halt der Profi macht. Dann gibt es noch die ausgesprochenen Bio-Gärtner, die tun das Gleiche nur unter anderen Vorzeichen .... hier werden keine giftigen Chemikalien verwendet, dafür Jauchen, und das Kompost-Silo ist dann eben aus Holz statt aus Plastik ... es gibt auch die Un-Gärtner .... eigentlich ein No-Go unter uns Gärtnern und -innen .... denn diese haben eigentlich nicht wirklich etwas mit Garten am Hut. Entweder lassen sie den Garten oder was man so nennt völlig verunkrauten, also verwildern oder man sieht sie zuweilen mit der Giftspritze ihr Grundstück abschreiten, manchmal auch fast mit der Nase am Boden liegend mit der Nagelschere die Rasenkanten schneidend, damit nur ja kein falsches Kräutlein beweisen darf, dass es sich hierbei nicht um einen Kunst-Rasen handelt. Eigentlich könnten solche 'Gärtner', die ich gar nicht also solche bezeichnen mag, ihr Grundstück gleich betonieren. Sie würden sich sehr viel Arbeit ersparen. ;-) Und den anderen das Gift ... .der Anblick ist so oder so unschön.

Mich zähle ich jedoch eher zu den 'Hacker'-Gärtnern. Nein, kein Eindringling in fremde Gärten und Hirne um deren Gärtner-Schatz zu rauben! - Der Begriff 'Hacker' bezog sich ursprünglich vielmehr auf Tüftler, die sich selbstbezogen-verspielt (huch, passt ja zu meinem Wohnen) hingebungsvoll mit Technik beschäftigten.
Und das übertrage ich jetzt einfach einmal auf den Bereich Garten. Ich bin so frei, mich als die weibliche Ausgabe eines 'Jamie Olivers' der Gärtner zu bezeichnen. - Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich das erste Buch des Naked Chef in der Hand hielt und doch erstaunt war ob der ein wenig derben Schlichtheit der Bilder und Methoden - aber der Kerl war mir sofort sympathisch, denn Einfachheit ist auch  der  Schlüssel zu dem, was ich tue (dieses Zitat soll von Lionel Richie stammen, gilt aber ebensogut für mein eigenes Handeln).


Schlicht und einfach - hier in der hintersten Gartenecke habe ich es mir ganz  leicht gemacht - endlich gedeiht der Efeu an dieser Stelle hervorragend, aber auch und sogar Waldmeister, was ich nicht geglaubt hätte, denn diese Seite - an der Straße gelegen, ist wirklich vollsonnig, da schützt der Ahornbaum nur wenig! - Der Efeu darf also den Baum emporklettern und auch den Boden beranken, der hier hinten ohnehin sehr schwierig zu bearbeiten ist, zudem extrem trocken. Ich liebe es in solchen Ecken pflegeleicht. Wenig jäten . . . . . Natürlich behalte ich den Efeu IMMER im Auge und stutze ihn hie und da, wo ich ihn nicht haben will. Kontrollierter Hacker  Wildwuchs also,  denn manches andere Gewächs darf hier hinten ebenso weilen, wie bspw. das Salomonssiegel ... und je nachdem, welche Gewächse mir hier hinten dann am besten gefallen, wird der Efeu eventuell wieder weiter zurückgestutzt. Gärtnern ganz nach Lust und Laune, Eingebung, aber auch nach den jeweiligen - sich stets verändernden Verhältnissen . . . 



Warum ich überhaupt über meinen Gartenstil schreibe?
Genau, es ist MEINER, andere haben ANDERE Gärtner-Stile und jeder hat seine Berechtigung! Es gibt nicht DEN Gärtner oder DIE Gärtnerin, die alles am besten kann und weiß!

Hacker-Gärtnern sieht für mich so aus ...

ich plane fast nie etwas - pflanze nach Gefühl. Mein Gefühl täuscht mich allerdings häufig nicht. Scheinbar erkenne ich oft intuitiv den richtigen Standort für die passende Pflanze.
Wenn es einmal nicht stimmt, scheue ich mich nicht, die Pflanze wieder auszugraben und woanders hinzusetzen. Wie die Scheinkerrie, von der ich inzwischen 2 gut wüchsige Sträucher habe. Einer würde mir durchaus genügen . . . doch welcher von beiden weichen muß, entscheidet sich  möglicherweise erst im kommenden Jahr oder sogar erst im Jahr darauf ...



Außerdem scheue ich mich auch nicht, dies sogar zu unpassenden (nach gängigen Regeln!) Jahreszeiten zu tun, denn auch hier vertraue ich meiner Intuition! Denn die hat - fast - immer Recht!
Die Hacker-Gärtnerin lernt gerne Neues, lässt sich jedoch nicht  aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen mit dem eigenen Garten beirren - denn wie wir inzwischen wissen, können die abiotischen Faktoren drei Gärten weiter schon wieder ganz andere sein. Jeder Garten ist ein ganz eigenes Biotop. Jede Gärtner-Persönlichkeit ist eine ganz eigene ... und so kann jedes Buch immer nur eine Richtschnur sein, an der man sich notfalls einmal entlanghangelt ... jedoch kein verbindliches Regelwerk.

Hier noch einmal die schöne Sternwurz (Orostachys), die gerade sensationell blüht. Die Blüten erinnern beinahe an die des Schneefelberichs.



Eigentlich seltsam, aber als ich gerade danach googelte, fand ich nur wenige Garden-Hacker. Woran das wohl liegen mag? Vielleicht ist es manchen nicht bewusst, dass sie im Grunde ihres Herzens Garten-Hacker sind? Oder sie halten sich eher für Bio-Gärtner? Vertrauen zu sehr auf Anleitungen, weil die es ja so einfach machen? Dem Mainstream zu folgen ist freilich immer einfach, manchmal allerdings sogar schmerzlich!
Hierzu möchte ich noch anmerken, daß mir die Idee des Hacker-Gardening selber kam - hier habe ich auch dargelegt, was ich darunter verstehe. Wenn sich noch zwei weitere Blogger Garden-Hacker nennen, hatten sie die selbe oder eine ähnliche Idee. Ähnlich deshalb, weil ich mich z.B. nicht als busy Gardener betrachte, wie man einen Garden-Hacker freilich auch bezeichnen könnte, das jedoch ist dann wieder eine etwas andere Ausrichtung mit der ich nicht konform gehe. Denn ich möchte in erster Linie meinen Garten genießen, darin relaxen. Gartenarbeit ist einerseits entspannend, manchmal jedoch nervig und auch anstrengend. Zu manchen Zeiten würde ich gern diese Arbeit in fremde Hände geben und meinen Garten ausschließlich genießen. Aber das mag vielen Gärtnern zeitweilig so gehen .... dennoch tue ich es nicht, die Arbeit in fremde Hände geben, denn das ist wie mit dem Kochen - keiner kocht so wie ich! :-) (oder wie Du, wie Ihr ...)



Und so habe ich mal wieder ein wenig 'gehackt' ... und die Hortensie 'Vanilla Fraise', die ganz  hinten unterhalb des Holunders nie so ganz zur Geltung kam, zu der Hortensie 'Limelight' ins Beet gesetzt. Die beiden werden mit den anderen farblich passenden Hortensien zusammen eine schöne Einheit bilden. Es wurde mir jetzt auch zu langweilig, an der Stelle ausschließlich immer nur die Limelight dominieren zu sehen.




Noch lange wird unser Garten im Wandel sein ..... aber was wird jemals ganz fertig? Das würde schließlich auch Stillstand bedeuten .... in der Natur ist alles immer in einem beständigen Wandel.


Winterfest ist unser Garten jedenfalls noch lange nicht .... was man denn so 'winterfest' nennt ... die Hortensienrispen dürfen stehen bleiben. Auch im Winter - mit einer Schneehaube - erfreuen sie noch das Auge. Und sollte wirklich einmal ein sehr unschöner Eindruck entstehen, kann ich schließlich auch mitten im Winter noch etwas daran ändern.


Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    der Begriff Garten Hacker gefällt mir, besonders so wie Du ihn definierst, denn die Intuition ist das wichtigste, was wir Menschen haben und in unserer Zeit wahrscheinlich das Einzige, was uns noch von den Maschinen (Computern) absetzt. Nach Plan und Vorgabe handeln können Maschinen weitaus besser als wir, aber sie haben keine Intuition.
    Wir sollten in sehr viel öfters auf unser Bauchgefühl hören und nicht auf ständige Einflüsterungen.
    Den Begriff werde ich mir merken.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Ganz genauso sehe ich das auch, lieber Wolfgang. Denn das Leben und die Natur haben weitaus mehr Facetten, als Bücher das jemals beschreiben können. Zum Glück bin ich persönlich gegen Einflüsterungen ziemlich resistent. :-) Macht wahrscheinlich auch die Erfahrung mit den Jahren ... ich sehe all diese Werke als Wegweiser, an dem man sich entlanghangeln kann, wenn man einmal nicht mehr weiter weiß. Ähnlich ist es mit Geburten, Kindern, Erziehung ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Sehr schöne Gedanken hat du dir da gemacht. Ich kann mich da absolut dein wieder finden. Sollte ich auch etwas von einem Garten Hacker in mir haben? Absolut nachvollziehbar sind für mich die Aussagen über Intuition und den eigenen Garten in dem es ganz anders wachsen kann, als bei den Nachbarn. Ja jeder Garten hat andere Bedingungen und ist etwas eigenes in sich. Daher können allzu allgemeine Ratschläge wann gesät, gepflanzt und geerntet wird und wo was wächst nicht immer greifen. Man braucht einfach auch einfühlende Erfahrungen im eigenen Garten.

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    1. Danke :-) Könnte ich mir vorstellen, wenn Du das selbst auch so empfindest. Und jedes Jahr ist anders, mal wird es sehr früh warm, ein anderes Mal ist der Frühling verregnet und viel zu dunkel ... ich glaube, für all das entwickeln viele von uns mit der Zeit ein Gespür.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. So mache ich es auch, pflanze intuitiv. Einen Plan habe ich selten.
    Und die Nagelschere benutze ich auch nicht im Garten. ;-)
    VG
    Elke

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    1. Konnte ich mir bei Dir auch nicht anders vorstellen, Elke. :-) Wir sagen immer so "Nagelschere" - aber jeder weiß, was gemeint ist. Ganz grauslig, diese Art Gärten. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    ich muss zugeben dass ich mich nicht wirklich mit dem "Richtigen Gärtnern" auskenne. Ich pflanze auch fast alles Nach Gefühl. Genauso schneide ich auch alles zurück - nach Gefühl und ich denke, dass das gar nicht so schlecht ist. Meine Oma meint oft, wenn sie zu Besuch ist: "Kind was züchtest du denn da?"
    Naja damit meint sie wohl das Unkraut;)
    Hab einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Silke

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    1. Das sind schon mal gute Voraussetzungen, liebe Silke, denn dann geht man unvoreingenommen heran und werkelt im Garten nach Gefühl, wie Du es auch schreibst. Man wächst mit seinem Garten und wenn man sich gern in ihm aufhält und die erforderlichen Arbeiten gerne tut, entwickelt man mit der Zeit ein Gespür.
      Vieles habe ich genauso gemacht - mein Vorbild in Sachen Garten war meine Großmutter, die allerdings vor allem einen Nutzgarten hatte, in dem es aber auch blühen durfte. Das wäre uns heute zu viel Aufwand, obwohl wir durchaus einiges Eßbares im Garten beherbergen. Ist ja süß, Deine Oma! :-) Das ist noch eine andere Generation. Kenne ich so ähnlich auch - unser Rasen ist ja auch kein wirklicher Rasen sondern eher eine kurzgeschorene fette Kuhweide mit zahlreichen Kräutern. ;-) :-) Wirkt aber, wenn man ein Auge zudrückt, wie grüner Rasen. :-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Hallo Sara,
    Dein Garten wird auf Dich maßgeschneidert sein. Auch ich habe durch Ausprobieren viel gelernt. Hätte ich früher auf den Vater gehört ("Kind, in unserem Garten gedeihen keine Rosen."), dann würde bei mir keine einzige Rose blühen. Wie stolz war ich, als ich einen kleinen Rosengarten gestalten konnte!
    Ich hoffe, noch viele Beiträge aus Deinem Hacker-Garten sehen zu können.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Hacker-Garten? Den Begriff habe ich noch nie gehört und musste zweimal lesen, um zu verstehen, was das ist. Meinen Gärtnerstil kann ich gar nicht benennen. Theoretisch bin ich eine planende Gärtnerin, mache gern im Winter Skizzen, lese schöne Gartenbücher und träume von einem Klostergarten und dann im Frühjahr, wenn die Saison wieder losgeht , sammel ich im Pflanzenmarkt wieder alles, was mir ins Auge fällt, finde kaum noch Platz im Gartenhandtuch und futtere mich durch das Kraut und Grün. In der Praxis bin ich eine verfressene Gärtnerin. Was in die Erde kommt, muss essbar sein, also bin ich wohl eine Genussgärtnerin?
      Herzliche Grüße über den kalhlen Gartenzaun
      Jo

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    2. Könnte man so denken, liebe Ingrid. Allerdings war ich am Anfang, als wir vor ca. 4 Jahren Haus und Garten bezogen, ziemlich unglücklich über den "furchtbaren" Garten, in dem "nichts" wuchs uns der "ganz nackt" war. Die ersten zwei Jahre war es eher Quälerei und absolut keine Freude! Erst so langsam fängt dieser Garten nun an, Spaß zu machen.
      Wie schön, daß Du auf Dein Bauchgefühl gehört und Rosen gepflanzt hast. Solche Aussagen kenne ich auch - meist wurde es mal mit einer oder zwei Rosen probiert, die dann aus unerfindlichen Gründen nicht gut gediehen und dann hatte der Garten seinen Stempel weg. Es gibt zwar auch eine Rosenmüdigkeit, aber der kann man auch entgegenwirken.
      Zur Zeit ruht der Garten eher --- Novembergrieselgrau --- Posts hätte ich noch genug auf Lager .... zur Zeit beschäftige ich mich allerdings verstärkt mit Instagram, weil ich inzwischen Gefallen daran gefunden habe. Ich werde aber abwechseln, denn das Bloggen hat für mich auch weiterhin obere Priorität. Insta geht ja im Grunde genommen recht fix. Vor allem via Smartphone und auch von unterwegs.

      Liebe Grüße, bis bald wieder
      Sara

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    3. Liebe Jo,
      den hatte ich vorher auch noch nicht gehört, weil er mir in den Sinn kam und als ich danach googelte, fand ich nur die zwei oben verlinkten Seiten, die das Ganze allerdings noch aus einer andere Perspektive betrachten. Bei "Hacker" denkt jeder wohl zunächst an Computer-Hacker (Eindringling) - aber das Wort Hacker hat, wie oben beschrieben, ja auch eine ganz andere Bedeutung, die viel mit Intuition, spielerischem (also auch kreativem) Umgang zu tun hat, vor allem auch mit Leidenschaft ... dadurch wurde dieser Begriff wohl auf die Computer-Hacker übertragen, weil sie ihr "Handwerk" eben mit Leidenschaft tun. ;-)

      Pläne mache ich wiederum so gut wie nie, das wäre mir irgendwie zu langweilig und festgelegt. Ich gärtnere eher spontan und wenn es hinterher nicht passt, werden Pflanzen eben wieder herausgenommen und an einen anderen Platz gesetzt. Es sei denn, sie wären zu groß geworden. Mein Garten befindet sich daher stets im Wandel, wobei aber nicht alles ständig umgemodelt werden soll - da soll schon eine Grundstruktur drin sein, denn alles will ich nicht immer verpflanzen müssen.
      Ein Klostergarten ist auch nicht schlecht und würde ja zu Deinem Gärtnerstil bzw. Bedürfnissen passen.
      Für uns lohnt sich viel Eßbares im Garten nicht, da wir weder Einkochen noch Einfrieren sondern die Gemüse alle frisch verzehren wollen. Bei einem Eigenanbau hätten wir auch einfach zu viel, was wir essenstechnisch nie bewältigen könnten. Da reichen uns die paar eßbaren Sachen, die in unserem Garten durchaus wachsen.
      Ich mußte so lachen, denn mein Ältester ist auch so - aus seiner Sicht haben ich ein bißchen zu viel Zierpflanzen in unserem Garten - würde er den Garten besitzen, wüchse hier wohl nur fresstechnisches. :-)
      Aber warum nicht kreative Hacker-Genussgärtnerin? Geht doch auch. :-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    heute schon gehackt? :)
    Was für ein Vergnügen, zu lesen, dass auch du Pflanzen umsetzt, wann immer es dir in den Sinn kommt.
    Gerade eben musste bei mir ein Wacholder seinen Platz für eine Hortensie aufgeben und freimachen. Fragt sich nur, wohin jetzt mit dem Wacholder. Ein ewiges Karussell!:)
    Liebe Grüße
    Dani

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    1. Heute (noch) nicht, liebe Dani :-)
      Gestern auch nicht, denn da war ich mehr als den halben Tag mit meiner Mutter beschäftigt ... Vielleicht morgen, ähm heute wieder ... :-)
      Dann können wir uns ja die Hand reichen. :-) Im Garten habe ich auch öfter mal andere Ideen. :-) Anders als im Haus, da bin ich i.d.R. froh, wenn alles an seinem Platz ist, schnell griffbereit und ich damit keine unnötige Arbeit habe. Ständig Möbel umstellen oder öfter Möbel und Wände neu streichen käme mir nie in den Sinn. ;-)
      Nur die Blaufichte zum Beispiel würde ich nie an einen anderen Platz pflanzen, diesen Platz hatte ich ganz bewusst gewählt, damit sie später einen Sichtschutz bildet, wenn vielleicht einmal die hohe Tanne nicht mehr ist. Und auch die Wildrosen am Gartenzaun werden dort bleiben, die wären eh kaum zu verpflanzen mit ihrem Wurzelwerk. Es gibt also Einiges, was seinen festen Platz hat und sicher behalten wird. Aber dann wird mal eben eine neue Hortensie angeschafft oder eine Prachtglocke/Enkianthus - und für den muß schnell ein Platz gefunden werden. Wer weiß, welche Ideen ich im nächsten Jahr dann wieder habe und an welcher Stelle mir der dann blühende Strauch doch eher gefallen würde. ;-)
      Ein ewiges Karussell, Du sagst es! ;-) :-) :o)

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. aus deinem Beitrag liest man die Liebe zur Natur, sehr schön gemacht, ein stressfreies Wochenende wünsche ich dir

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  8. ich glaub ich bin auch ein garten-hacker :-)
    so pflanzen wie efeu, die unverwüstlich ihre arbeit machen, die mag ich auch sehr gern. habe auch gar kein problem mit wuchernden stauden - abstechen kann man immernoch. und dann natürlich auch dieses try&error - mal klappts, mal nicht. pflanzen die meinen gartenstil nicht vertragen sind hier falsch.
    wollte dich mal fragen ob du erfahrungen mit unmotorisierten rasenmähern hast!?
    xxxxx

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    1. Liebe Beate,
      das bist Du bestimmt. :-)
      Was den Rasenmäher ohne Motor betrifft, kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Wir hatten in jungen Jahren mal so einen, aber DAS ist ein Wahnsinns-Kraftakt, da kriege ich nicht mal mehr meinen Mann dazu! Was etwas heißen will bei unserem fetten Wiesen-Rasen. Willst Du Dir das wirklich antun? Aber es kann ja sein, daß es heute leichtgängige Geräte gibt und bei einem Magerrasen ...??

      Liebe Grüße
      Sara

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